So. 11. Januar 2015 um 12:44

Review: Die Kamera-Abdeckung blink im Kurztest

von Jörg Renken1 Kommentare

In der heutigen Zeit rückt das Thema Sicherheit immer mehr in Vordergrund. Durch die immer grösser werdenden Möglichkeiten der Hacker rückt die Webcam bzw. Smartphone-Kamera immer mehr in den Fokus der Sicherheitsbedenken. An diesem Punkt kommt der blink der schweizerischen Firma soomz ag ins Spiel. Das kleine Gadget ermöglicht es, mechanisch die Webcam bzw. die Smartphone-Kamera zu sperren. Somit ist es für Hacker unmöglich, durch die Kamera ein Bild zu bekommen.

Lieferumfang, Verarbeitung und Handhabung des blink

Der Lieferumfang umfasst:

  • 5 Kamera-Abdeckungen
  • Pappverpackung inkl. aufgedruckter Montage-Anleitung

Die Verarbeitung des blink ist sehr gut. Es sind keine scharfen Kanten, Grate oder ähnlich störende Produktionsfehler zu finden. Auch gleitet die kleine Abdeckung in der Schiene sehr gut hin und her. Alles in allem macht der blink einen sehr wertigen Eindruck.

 

Will man einen blink anbringen, so drückt man ihn einfach aus der Pappverpackung. Ist das getan, hält man einen blink in der Hand, der noch auf einem Spezialpapier klebt. Jetzt reinigt man mit einem Tuch die Stelle, an der man ihn anbringen möchte. Bis hierhin ist es wirklich kinderleicht. Hat man eine Pinzette zur Hand, ist der nächste Schritt, das Aufkleben auf den Rechner bzw. das Smartphone, auch kinderleicht. Hat man sie hingegen nicht zur Hand, so artet das Anbringen (leider) etwas zu einem Geduldsspiel aus. Hier sollte sich die Firma soomz vielleicht überlegen, ob eine mitgelieferte Montagehilfe nicht sinnvoll wäre. Ist man mit der Position des blink nicht zufrieden, so kann man ihn problemlos rückstandsfrei wieder ablösen und neu aufkleben. Anschliessend hält der blink immer noch wirklich gut. Ich habe meinen ersten blink bestimmt 5 Mal korrigiert bzw. abgenommen und er hält immer noch. So muss das sein.

 

Ist er angebracht, kann man die Kamera mit einem Schieber freigeben bzw. verschliessen. Bei meiner silbernen Variante habe ich festgestellt, dass eine ungünstige Positionierung der Schreibtischlampe zu Reflexionen im Kamerabild führen kann. Diese Reflexionen lassen sich aber leicht durch eine andere Position der Lampe bzw. verschieben des blink minimieren (oder sogar ganz beseitigen). Dies sollte bei der bald erhältlichen Variante in Schwarz nicht auftreten.

 

Fazit zum blink

Leute, denen das Thema Sicherheit und ganz besonders die Sicherheit ihrer Webcam respektive ihrer Smartphone-Kamera am Herzen liegt, lege ich den blink der Firma soomz.io wärmstens ans Herz. Die 9.90 Euro für 5 Kameraabdeckungen sind meiner Meinung nach in der heutigen Zeit gut angelegtes Geld.

 

Zu beziehen ist der blink für 9.90 EUR (inkl. weltweitem Versand und Mehrwertsteuer) direkt über die Webseite von soomz.io.

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Eine Antwort zu “Review: Die Kamera-Abdeckung blink im Kurztest”

  1. happyone sagt:

    Sowas hab ich gesucht! Ich mach das z.Z. immer mit einem Stück Papier und Tesa 😀

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