Di. 13. Mai 2014 um 18:00

Review: Das Ascend P7 von Huawei im Test

von Marcel Laser3 Kommentare

Inhaltsverzeichnis

Herausragendes Design und Verarbeitung

Alles schreit förmlich nach Highend, nur nicht der Prozessor

Benchmarks und Performance im Alltag

Hochauflösendes IPS Display mit nur wenigen Schwächen

Software und Anpassungen – EMUI erinnert stark an Apples iOS

Die Kameras: 8 Megapixel Monster in der Front für Megaselfies und „Groufies“

Akkulaufzeit teilweise besser und gleichzeitig schlechter als der Vorgänger

Fazit

Herausragendes Design und Verarbeitung

Design ist ein Element, welches aus Sicht eines Testers oft schwer zu beurteilen ist. Hängen doch viele Faktoren vom persönlichen Geschmack ab. Das Ascend P7 scheint sich mehrerer existierender Designs angeschlossen zu haben und verfeinert diese mit einem ganz persönlichen Schliff. Die Rückseite besteht aus sieben Schichten Glas und gibt ihm dadurch die optische Struktur und Festigkeit. Das Design scheint hier vor allem einige Ähnlichkeiten zu den Xperia Z Modellen aufzuweisen, bekommt durch die optische Farbstruktur aber seinen ganz persönlichen Touch.

 

Umringt wird das Smartphone von einem kalten Aluminium-Rahmen, in den sämtliche Bedienelemente – ebenfalls aus Aluminium – eingearbeitet wurden. Der Homebutton erinnert zwar von der Form her wieder an Sonys Flaggschiffe, doch unterscheidet er sich auch hier massgeblich in der Optik. Auf der selben Seite befinden sich zudem die Lautstärkewippe (ein Button) und der SIM- bzw. auch der MicroSD-Karten-Slot. Die kleinen Trennstriche am oberen Rand des Ascend P7 im Rahmen könnten zudem vom iPhone stammen, allerdings tauchen diese weiter unten nicht mehr auf. Somit wird vor allem der untere Bereich schon vom Ascend P6 bekannten runden Finish veredelt. Zwar ist dieser kleine Bogen aus Kunststoff, fügt sich aber nahtlos ins Gesamtbild ein.

 

Insgesamt ist die Verarbeitung des ca. 125 Gramm leichten Ascend P7 durchweg herausragend. Keine Riefen, kein Knarzen oder Knacken. Die Verarbeitung ist Upperclass und sticht besonders hervor. Allerdings scheint Huawei auf eine extra Beschichtung des Displays und des Rückens zu verzichten. Das Smartphone ist ein Fingerprintmagnet und Putzen steht des Öfteren auf der Tagesordnung. Während das iPhone 5s oder das Galaxy S5 noch mit einem Wisch an der Jeans nahezu komplett gereinigt werden, braucht es beim Ascend P7 schon etwas mehr, was allerdings auch nicht sonderlich tragisch ist. Wen so etwas besonders stört, sollte daher zur weissen Version greifen.

Alles schreit förmlich nach Highend, nur nicht der Prozessor

Auf dem Blatt Papier lesen sich die Spezifikationen des Ascend P7 von Huawei durchaus potent: Ein QuadCore von HiSillicon mit 1.8 GHz Takt, flankiert von 2 GB RAM und einem 16 GB internem Speicher, welcher auf bis zu 64 GB per MicroSD-Karte aufgestockt werden kann. Das Display ist 5 Zoll gross und löst in der für die Oberklasse etablierten 1920 x 1080 Pixel auf. Das Ascend P7 unterstützt zudem den neuesten LTE Cat4 Standard und erreicht so theoretisch bis 150 Mbps Down- und 50 Mbps Upstream. Die 13 Megapixel Kamera auf der Rückseite wird von Techniken unterstützt, welche laut Huawei an DSLR-Format heranreiche, wie beispielsweise Filter der Rauschreduktion. Die 8 MP Kamera in der Front soll es zudem mit aktuellen Kameras aufnehmen können und ist für Highend-Selfies gedacht. Bluetooth 4.0, WLAN b/g/n und NFC gehören ebenso zur Grundausstattung.

 

Auch wenn der Prozessor auf den ersten Blick eine potente Figur macht, so lässt uns die Zusammensetzung mehr als ratlos zurück. Der Kirin 910T getaufte HiSilicon Chip besteht lediglich aus vier Cortex A9 Kernen, welche schon im fast vier Jahre alten iPhone 4 zum Einsatz kamen und auch das Galaxy S3 von Samsung befeuern. Die Bildbeschleunigung wird von einer ebenso schon betagten Mali-T450 GPU übernommen und dieser Umstand macht sich leider auch im System bemerkbar.

Benchmarks und Performance im Alltag

Die 2 GB RAM und 1.8 GHz QuadCore CPU hören sich zwar leistungsfördernd an, doch kommen wir in diesem Punkt nun zu einem der wenigen Kritikpunkte des Ascend P7 von Huawei. Die CPU wurde während der Präsentation als High-Performance-Chip bezeichnet, doch wurde nicht ganz klar, ob sich das nun auf die durchaus beachtliche LTE Geschwindigkeit bezieht oder auf die Leistung des Prozessors allgemein. Fakt ist, dass die CPU aus vier Cortex A9 Kernen zusammengesetzt wurde und somit Technik implementiert, welche schon vor fast vier Jahren genutzt wurde.

 

Das spiegelt sich trotz der üppigen 2 GB RAM dennoch in der Alltags-Leistung und diversen Benchmarks wieder. Kommen wir erst zu den Leistungsmessern wie 3DMark (ca. 7300 Punkte), oder Basemark X (ca. 4200), in denen das Ascend P7 selbst weit hinter Topmodellen aus dem vorherigen Jahr anzusiedeln ist. Aufwendige Spiele wie Real Racing 3 oder Riptide GP2 haben stellenweise arge Probleme mit der Performance auf dem Ascend P7. Der Hardware zum Trotz muss man mittlerweile also eingestehen, dass die Anforderungen an unsere Programme durchaus gewachsen sind.

 

Das gilt übrigens nicht nur für Spiele, denn auch bei aufwendigen Aufgaben abseits des Gamings braucht das Ascend P7 stellenweise deutlich länger. Bei der Berechnung einer Route durch eine Offlinenavigation braucht das Smartphone von Huawei teilweise doppelt so lange wie heutige Topmodelle. Das schnelle Wechseln zwischen Apps ist zwar dank 2 GB RAM kaum ein Problem, doch verschluckt sich nach dem Wechsel des Programms (je nach Aufwand der App) der Prozessor dann doch einige Male merklich. Füllt sich beispielsweise die Bildergalerie nach und nach, so kann selbst das Laden der Vorschau einige Zeit in Anspruch nehmen. Es hält sich aber noch in akzeptablen Grenzen. Für den gemeinen Alltag wird die Leistung reichen: Chatten, Telefonieren, eMails, Surfen und weniger aufwändige Spiele gehen gut von der Hand.

Hochauflösendes IPS Display mit nur wenigen Schwächen

Was fällt immer als erstes ins Auge? Na klar! Das Display! So ist es auch beim Ascend P7, denn das in 1920 x 1080 Pixel auflösende 5 Zoll IPS Panel macht seinen Job ausserordentlich gut. Farben werden sehr natürlich dargestellt, aber immer noch satt genug, um den Bonbon-Effekt der meisten Themes für die EMUI-Oberfläche in tollen Farben erstrahlen zu lassen. Blickwinkel sind ebenfalls richtig stark und können überzeugen. Wie bei vielen anderen Phones der Highend-Klasse sind die 5 Zoll Displaydiagonale, gepaart mit der hohen Auflösung mehr als ausreichend scharf, um Inhalte ohne ausfransende Kanten wiedergeben zu können.

 

Allerdings muss sich das Display gegen die hochpreisige Konkurrenz geschlagen geben. Das HTC One M8 besitzt ebenfalls ein IPS Panel, dunkelt allerdings nicht so schnell ab, wenn es schräg ins Licht gehalten wird. Insgesamt ist die Konkurrenz bedeutend heller. Selbst das Display im iPhone 5s von Apple übertrumpft bei stärkeren Neigungswinkeln die Leuchtkraft massiv. Auch bei direkter Draufsicht fehlt es dem Ascend P7 bei maximaler Helligkeit etwas an Leuchtkraft, was bei direkter Sonnenlichteinstrahlung auch bei IPS Displays zu leichten Problemen führen kann.

 

Das alles hört sich jetzt allerdings schlimmer an als es ist! Das Display des Smartphones von Huawei ist weiterhin als sehr gut einzustufen und leistet sich weder in der Darstellung, noch in der Performance wirkliche Schwächen. Im Gesamteindruck gefällt es uns sehr gut, auch wenn die Konkurrenz weiterhin einen Schritt voraus bleibt, so hat Huawei deutlich aufgeholt.

Huawei Ascend P7
Huawei Ascend P7: Tolles und farbenfrohes Display

Software und Anpassungen – EMUI erinnert stark an Apples iOS

Als ein Highlight darf die durchaus als mutig zu bezeichnende Benutzeroberfläche EMUI 2.3 betrachtet werden. EMUI erinnert stark an Apples iOS und ist ebenso auch ähnlich aufgebaut. Während alle anderen Hersteller den Homescreen ihrer Android-Geräte – wie von Google implementiert – als Widget und Shortcut-Ablage nutzen, so ist der Homescreen beim Ascend P7 gleichzeitig der App-Drawer des Systems. Eine Taste, die einen direkt in die Ansicht aller installierten Apps bringt, gibt es somit nicht, denn diese befinden sich dann bereits alle auf dem Homescreen. Eine „Zweiebenen“-Anzeige ist somit nicht mehr gegeben. Widgets können aber immer noch im System platziert werden und dienen somit als eine der noch wenigen optischen Unterscheidungspunkte zu iOS.

 

Diese Änderungen bringen aber auch einige Funktionseinschränkungen anderer Apps mit sich. Beispielsweise beeinträchtigt die starke Anpassung den Messenger von Facebook, der nun nicht mehr in der Lage ist, die Chatblasen im Homescreen bei aktiver Nutzung richtig darzustellen. Sie werden einfach nicht mehr angezeigt. Dieser Umstand führt allerdings zu stellenweise sehr komischen Effekten: In einigen Apps blinken diese Blasen dann am Rand auf, verschwinden allerdings sofort wieder, was auch beim Wechsel auf den Homescreen öfter zu beobachten ist.

 

Weiterhin auffällig ist zudem das sehr bunte Design, welches durch mehr als 100 weitere Themes aufgepeppt werden kann. Vorinstalliert sind neun von Huawei selbst entwickelte Designs, die die Oberfläche optisch stark verändert, in denen selbst die App-Icons alle mit einem eigenen Farbset daherkommen. Für Umsteigende von iOS sollte nicht nur die App-Struktur eine Erleichterung darstellen: Das Theme namens „Dream“ (in der Bilderliste zu sehen) bietet zudem die grösste Ähnlichkeit zu Apples Betriebssystem. Gegner der Optik von iOS werden wohl schnellstmöglich versuchen, andere Launcher zu installieren oder eben das Theme entsprechend umzustellen.

 

Bis auf die sehr stark angepasste Benutzeroberfläche hält sich Huawei bei dem Umfang vorinstallierter Apps allerdings zurück. Hier hat man sich mit dem Telefonmanager aber etwas einfallen lassen, der vor allem Neulingen dabei hilft, das System von Speicherfressern zu befreien. Dieser scannt euer Telefon nach Apps, die im Hintergrund viel Batterieleistung ziehen oder danach ab, welche Apps im Speicher noch aktiv sind. Diese können dann entweder beendet oder gar ganz geblockt werden. Eine weitere App mit dem eindeutigen Namen „Spiegel“ macht Gebrauch von der guten 8 Megapixel Kamera in der Front, um euer Antlitz auf den Screen zu zaubern.

Die Kameras: 8 Megapixel Monster in der Front für Megaselfies und „Groufies“

So interessant auch die 8 MP Kamera in der Gehäusefront tönt, kommen wir erst einmal zur 13 Megapixel Version auf der Rückseite, welche eine ordentliche Performance abliefert. Die technischen Daten der Kamera lesen sich in der Folge sehr positiv: Ein 13 MP Sensor von Sony kommt zum Einsatz mit integriertem BSI und einem kleinen 28mm-Weitwinkelobjektiv. Des Weiteren wird die Blende mit f/2.0 angegeben. Der von Altek verbaute Bildprozessor soll laut Huawei eine Rauschreduktion bieten, welche auf dem Niveau von DSLR-Kameras liegen soll.

 

Die Bilder sind tatsächlich in weiten Teilen sehr scharf, können selbst mit feinen Details überzeugen und haben zudem einen schönen und ausbalancierten Farbraum. Das gilt allerdings leider fast nur bei ausreichenden Lichtverhältnissen. Wie fast jede Smartphone-Kamera kommt auch die des Ascend P7 schnell in Verlegenheit, wenn das Licht nicht in ausreichender Helligkeit zur Verfügung steht. Auch wenn die Bilder wirklich gut aussehen, so haben aber weiterhin vor allem Samsungs Galaxy S5 und auch das iPhone 5s die Nase vorn. Nichtsdestotrotz sind die Ergebnisse des Ascend P7 zufriedenstellend. Videos in Full HD sind ebenfalls von einer guten Qualität, doch gilt hier in ähnlicher Weise der Gesamteindruck wie bei den Fotos: Die Ergebnisse sind zufriedenstellend, reichen an die Flaggschiffe der Konkurrenz in Form von iPhone 5s und Galaxy S5 nicht ganz heran. Aufgewertet wird die Kamera-App aber durch ein sehr interessantes und auch nützliches Feature: Die Speed-Shot-Funktion knipst Bilder in 1.2 Sekunden bei einem Doppelklick auf die Lautstärkewippe bei ausgeschaltetem Display. Sehr praktisch, wenn man noch nicht einmal die Zeit hat, das Gerät zu entsperren.

 

Fast eine halbe Stunde wurde während der gesamten Keynote ausschliesslich über die neue 8 Megapixel Frontkamera gesprochen und ein Wort fiel dabei besonders häufig: „Groufies“. Eine Wortzusammensetzung aus Groupe und Selfie, welche namentlich vor allem für die Fähigkeiten der Frontkamera sprechen sollen und in der Tat sind diese auch bemerkenswert. So können über den 8 MP Knipser in der Front Panoramafotos aufgenommen und somit auch ganze Gruppen eingefangen werden. Zudem lassen sich schöne Effekte hinzufügen und die Qualität der Bilder ist für eine vorderseitige Kamera in einem Smartphone mehr als überdurchschnittlich gut. Für ordentliche Instagram und Facebook Fotosessions mit eigenem Gesicht sollte demnach wohl nichts im Wege stehen. Auch die Freunde passen nun in ausreichender Qualität mit drauf!

Akkulaufzeit teilweise besser und gleichzeitig schlechter als der Vorgänger

Interessant sind vor allem die Eindrücke der Akkulaufzeit des 2500 mAh Stromspenders nach den ersten Tagen. Bei einem längeren Videotest mussten wir feststellen, dass das neue FullHD Display im Ascend P7 ein wahrer Stromfesser ist. So kamen wir nur knapp unter 6 Stunden Laufzeit bei einem dauerhaften Videotest in 1080p bei hoher Helligkeitsstufe. Das Ascend P6 hielt hier gut 7 Stunden durch, was zum ersten Eindruck bei weitem nicht an die Konkurrenten heranreicht. Zum Vergleich: Das Galaxy S5 von Samsung ist mitunter Spitzenreiter und schafft knapp 9 Stunden im Videodauertest. Nehmen wir allerdings einmal Abstand vom Video-Marathon: Bei einer moderaten Nutzungsdauer und guten Standbyzeiten kann das Asend P7 eine durchschnittliche Akkulaufzeit produzieren. Ein Arbeitstag mit durchschnittlicher Nutzung ist also drin und liegt damit über dem Niveau des Vorgängers, allerdings weiterhin abseits der Konkurrenz. WhatsApp, Facebook und andere Dienste die im Hintergrund einiges an Daten schaufeln könnten, sollten daher mit Vorsicht genossen werden.

 

Insgesamt bewerten wir an dieser Stelle die Akkulaufzeit als durchschnittlich. Man kann zwar mit den Ultra-Sparmodus im Ascend P7 noch einiges herausholen, doch wird das Smartphone dann in seinen Funktionen auch eingeschränkt. Zwar ist im Alltag eine Verbesserung gegenüber dem Vorgänger zu spüren, doch reicht es nicht, um sich hier gute Noten abzuholen. Wer also einen Dauerläufer erwartet oder einen hohen Anspruch bei Laufzeiten hat, wird hier definitiv nicht glücklich.

Fazit

Irgendwie wird man beim Ascend P7 von Huawei mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Loben wir allerdings erst einmal die doch überwiegend positiven Aspekte: Die Verarbeitung und die Wahl der Materialien sind in erster Linie absolut herausragend! Das Gerät fühlt sich in allen Belangen wie ein Topmodell an und hat auch optisch diesen Anspruch, eines zu sein. Aluminium und Glas zu allen Seiten heben es durchaus von der Masse ab. Die Selfie-Kamera in der Front mit seinem 5-Linsenssystem ist ebenfalls eine gelungene Alternative, sofern man auf eine hochwertige Frontkamera setzen möchte. Die rückseitige Kamera macht ebenfalls gute Bilder, zwar ohne überragend zu sein, aber doch in einem wirklich ordentlichen Rahmen. Das Display ist ebenfalls sehr gut und die Benutzung des Gerätes macht durch die nun genannten Aspekte definitiv Spass.

 

ProContra

– Tolles Display

– Nur Cortex A9 QuadCore
– Herausragende Verarbeitung– Akkulaufzeit Durchschnitt
– Gute Kamera– Performance nicht immer auf Höhe der Zeit
– Selfie-Monster-Cam in der Front 
– Viele Launcher-Themes 

 

Durchwachsen ist allerdings die Leistung des Prozessors und die gebotene Laufzeit des Akkus. Zwar ist das Ascend P7 seinem Vorgänger in allen Belangen überlegen, doch hinkt es der Konkurrenz hinterher. Die Kamera ist wie besprochen sehr gut, doch ist das iPhone 5s einen Ticken besser und das Galaxy S5 deutlich weiter vorn. Der Prozessor ist zwar im gemeinen Alltag schnell genug, verschluckt sich allerdings durch die schwächeren Cortex A9 Kerne nicht gerade selten bei anspruchsvollen Aufgaben. Vor allem Spielen ist mit dem Ascend P7 nur in eingeschränkter Hinsicht zu empfehlen, solange die Games nicht zu aufwendig sind. Die Akkulaufzeit ist ebenfalls nur magerer Durchschnitt. Mit der Verfügbarkeit des Ascend P7 wird im Laufe des Junis gerechnet.

 

Somit bleibt das Fazit trotz gemischter Gefühle recht eindeutig: Das Ascend P7 sieht hervorragend aus und fühlt sich haptisch nach Highend an, schrammt allerdings mit einigen Aspekten an der Eliteklasse vorbei. Der Preis ist allerdings gerechtfertigt! 419 EUR ist die UVP in Deutschland und erfahrungsgemäss sinkt diese bei Android-Geräten relativ schnell noch einmal um 30 bis 50 EUR innerhalb kürzerer Zeit. Digitec hat für Interessenten aus der Schweiz gar ein Spezialangebot von 399 CHF. Unterm Strich bekommt man mit dem Ascend P7 ein Smartphone, welches optisch und haptisch ganz klar weit vorne liegt und auch von der Leistung her, zumindest den normalen Alltag, ohne grössere Probleme meistert. Uns hat es im Gesamteindruck gefallen, doch sollte man es bei Bedarf in einem Fachgeschäft seiner Wahl selber einmal ausprobieren.

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3 Antworten zu “Review: Das Ascend P7 von Huawei im Test”

  1. LumiaLike sagt:

    Wirklich sehr schön gemachter Testbericht!

  2. Oliver Ulm sagt:

    Ist das Gerät wirklich nur b/g/n und nicht a/b/g/n? In dem Zusammenhang würde mich dann nämlich auch interessieren ob 802.11n Netze bei 5 Ghz unterstützt werden.

  3. Kenan Sidali sagt:

    Ja, es ist nur b/g/n

    802.11n kann sowohl im 2,4-GHz-Frequenzbereich als auch im 5-GHz-Frequenzbereich arbeiten. (Wikipedia)

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