Do. 04. Juni 2015 um 9:12

Review: Das ALLDOCK im Test

von Jörg Renken1 Kommentare

Das ALLDOCK ist eine Dockinvariante, die man nicht oft sieht. Es ist universell einsetzbar, da man nicht auf eine Anschlussvariante festgelegt ist. Einzige Bedingung zur Nutzung des ALLDOCKs ist, dass das Verbindungskabel ein USB-Kabel ist. Da diese Art von Dock für viele interessant sein dürfte, haben wir für euch die Small-Variante getestet.

Lieferumfang, Zusammenbau und Varianten des ALLDOCKs

Der Lieferumfang des ALLDOCKs ist grosszügig bemessen. In der Small-Variante mit 4 USB-Anschlüssen ist Folgendes dabei:

  • das ALLDOCK,
  • ein Stromkabel,
  • vier Kabelbinder und
  • eine Bedienungsanleitung.

Zusammenbauen muss man das ALLDOCK an sich nicht, allerdings muss man ihn für den Einsatz vorbereiten. Dazu ist es notwendig, den Einsatz aus der Schale herauszuziehen, da im Inneren des ALLDOCKs das weitere Zubehör liegt. Auf den ersten Blick rührt sich dieser Einsatz nicht. Erst bei ein wenig kräftigerem Ziehen löst er sich und gibt das Innere frei. Das Zusammenstecken von Schale und Einsatz gestaltet sich hingegen als recht einfach.

 

Das ALLDOCK gibt es in drei Varianten: Small, Medium und Large. Sie unterscheiden sich nur in der Anzahl der „Rillen“ für die Geräte sowie durch die Anzahl der USB-Ports. Die Varianten Small (2 Rillen) und Medium (4 Rillen) haben jeweils 4 USB-Ports, die Variante Large (5 Rillen) hingegen derer 6. Jeder Port liefert 2’400 mAh. Dadurch können auch Tablets geladen werden. Das ALLDOCK gibt es in den Farben weiss und schwarz. Als Material wurde gummierter Kunststoff verwendet, es gibt jedoch auch noch eine Variante in Bambus und Walnuss. Diese beiden Varianten werden jedoch nur in der Grösse Large angeboten.

ALLDOCK mit Zubehör
Das auseinandergebaute ALLDOCK inkl. Zubehör

Verarbeitung und Handhabung des ALLDOCKs

Die Verarbeitung des ALLDOCKs ist, wie mittlerweile üblich, tadellos. Es gibt keine scharfen Kanten und Grate. Der verwendete Kunststoff macht einen hochwertigen Eindruck. Das integrierte USB-Hub ist fest verbaut und wackelt nicht, wenn man ein Kabel einsteckt.

 

Kommen wir zum Wichtigsten, der Handhabung des ALLDOCKs. Um es nutzen zu können, muss man das ALLDOCK, wie schon gesagt, erst einmal vorbereiten. Dazu trennt man die Schale vom Einsatz, der nachher die Geräte aufnimmt. Im Inneren gibt es, wie man auf obigem Bild sehen kann, ein USB-Hub. An dieses Hub schliesst man einfach die Kabel an, die man benötigt, um ein Gerät zu laden. Dabei ist es egal, ob selbiges MicroUSB-, Lightning- oder einen sonstigen Anschluss verwendet. Hauptsache ist, dass das Kabel über einen USB-Stecker verfügt. Hat man die entsprechenden Kabel installiert, so führt man sie durch die jeweiligen Aussparungen (in der vorliegenden Variante gab es sechs davon) und klemmt sie fest, damit sie nicht wieder hineinrutschen. Überschüssiges Kabel im Inneren kann man mit den mitgelieferten Kabelbinder zusammenbinden und somit verkürzen. Hier wären allerdings Kabelbinder toll gewesen, die sich bei Bedarf wieder öffnen lassen. Die beiliegenden Kabelbinder sind leider nur einmal verwendbar. Hat man das erledigt, steckt man den Einsatz wieder in die Schale. Nun muss man nur noch das mitgelieferte Netzkabel mit Hub und Steckdose verbinden und das ALLDOCK ist bereit für den Einsatz.

 

Durch die Rillen und Aussparungen für die Kabel kann man jedes Kabel so positionieren, dass es perfekt für das jeweilige Gerät passt. Tablets und Smartphones können dabei entweder hochkant oder aber auch quer in die Rillen gestellt werden. Nutzt man alle Ports, wird es allerdings ein wenig eng, wenn man etwas längere Kabel verwendet. Durch die Möglichkeit, die Kabel im Inneren in fest installierte Klemmen zu schieben, verrutschen die Kabel allerdings auch nicht und liegen recht sicher im Docks. 

Das ALLDOCK inkl. zweier iPhones
ALLDOCK mit einem „nackten“ iPhone sowie einem iPhone mit Case.

Wenn man das ALLDOCK alleine, also ohne angeschlossene Geräte, stehen hat, sieht mal die herausragenden Anschlüsse. Dies ist aber bauartbedingt und stört nicht weiter, denn schliesslich müssen die Anschlüsse ja ein wenig herausschauen, sonst könnte man ja auch keine Geräte anschliessen, ohne das Dock wieder auseinander nehmen zu müssen. Die Halterillen sind ausreichend dimensioniert, um zum Beispiel auch ein iPhone mit einer BookBook-Hülle (allerdings nur im aufgeklappten Zustand) aufzunehmen. Darin stehen die Geräte sicher und können auch nicht umfallen.

 

Eine Besonderheit gibt es noch: Will man zum Beispiel ein Gerät laden, dass nicht in die Halterillen passt, so ist das auch kein Problem. Man führt einfach das jeweilige Kabel länger durch die Öffnungen und kann das Gerät, zum Beispiel eine kleine Kamera, ganz einfach neben dem ALLDOCK laden.

Fazit zum ALLDOCK

Das ALLDOCK ist ein Konzept, was einfach und genial ist. Wer ein Dock sucht, um die unterschiedlichsten Smartphones und Tablets auf einmal laden zu können, macht mit dem ALLDOCK nichts verkehrt. Auch den Preis für das ALLDOCK finde ich ob seiner universellen Einsatzmöglichkeiten gerechtfertigt.

 

Zu kaufen gibt es das ALLDOCK über die ALLDOCK-Webseite. Dort gibt es dann Links für Shops in Deutschland, der Schweiz und in ein paar anderen Ländern. Das ALLDOCK kostet in der Ausführung Small 99 SFr. (79 Euro), Medium 129 SFr. (99 Euro) und in Large 169 SFr. (119 Euro). Die Varianten in Bambus und Walnuss kosten199 SFr. (159 Euro) bzw.249 SFr. (199 Euro).

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Eine Antwort zu “Review: Das ALLDOCK im Test”

  1. Alldock123 sagt:

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