So. 08. Juni 2014 um 18:39

Review: Aquapac Gumstick und Spiderpodium im Test

von Christian Fritsch1 Kommentare

Wer kennt es nicht: Man ist unterwegs, die Kinder nörgeln auf der Rückbank und man weiss nicht, wie man sie beruhigen soll. Hier ist die Rettung oft, einen Film zu zeigen, doch wer will schon eine teure LCD Anlage ins Auto einbauen? Also nimmt man das Gerät, das man bereits zur Hand hat, z.B. ein Tablet. Doch wie soll man das befestigen? Das geht einfach mit dem Spiderpodium von Aquapac. Wenn ihr allerdings im Zug unterwegs seid und nur eurer Smartphone dabei habt, solltet ihr euch mal den Gumstick von Aquapac anschauen. Ob diese beiden Produkte versprechen, was man sich erhofft, lest ihr in unserem Review.

Lieferumfang und Masse

Der Lieferumfang sowohl beim Gumstick als auch beim Spiderpodium sehr spärlich. Es ist lediglich das Produkt in der Verpackung. Es gibt keine Anleitung oder andere Dinge, also alles sehr minimalistisch. Aber es handelt sich hierbei ja um Zubehör und nicht um ein Smartphone.

Masse des Spiderpodiums

  • Höhe: 310 mm
  • Breite: 285 mm
  • Länge eines „Spinnenbeins“: 120 mm
  • Dicke: 10 mm

Masse des Gumsticks

  • Höhe: 120 mm
  • Breite:30 mm
  • Dicke:5 mm

Verarbeitung und Design

Die Verarbeitung beider Produkte ist wirklich sehr gut. Sowohl beim Gumstick, als auch beim Spiderpodium handelt es sich um Gummi, welches sehr biegsam ist. Das Gummi ist sehr griffig und ist nicht irgendwie porös. Doch es handelt hier nicht um einen Langzeittest, daher kann nicht gesagt werden, wie lange das Material geschmeidig bleibt.

Das Design des Gumstick ist natürlich sehr minimalitisch. Es sieht aus wie ein dicker Schokoriegel. Doch zum Design muss man die Biegsamkeit mitbeachten, denn dadurch ist der Gumstick ein geniales Stück „Hardware“. Das Spiderpodium sieht, wie der Name schon sagt, aus wie eine Spinne. Vor dem Design muss man den Hut ziehen, denn man hat die Natur als Beispiel genommen und dadurch ein sehr gutes Zubehör hergestellt.

Handhabung

Die Handhabung des Gumsticks und des Spiderpodium ist sehr einfach. Auf der Rückseite der Gumstick Verpackung kann man auf Bildern sehen, wie der Gumstick gebogen werden kann. Das ist für den Anfang eine grosse Hilfe. Es gibt in Sachen Handhabung sowohl Positives, als auch Negatives über den Gumstick zu berichten.

Fangen wir erstmal beim Negativen an: Leider ist der Gumstick nicht für alle Smartphones geeignet. Ich muss sagen, dass ich nicht genau die Grenze weiss, aber Phablets hält der Gumstick auf keinen Fall. Beim Nexus 5 ist er schon gelegentlich an seine Grenzen gekommen.

Wenn man jedoch die richtige Position für das Smartphone am, bzw. auf dem Gumstick gefunden hat, macht er das, was er soll: Er hält das Smartphone auf Position, so dass man z.b. einen Film schauen kann, ohne das Gerät dauerhaft fest zu halten.

Bei dem Spiderpodium gibt es ein ähnliches Problem, dass man leider nicht auf der Webseite sehen konnte. Und zwar funktioniert das Spiderpodium leider nur mit Geräten mit einer Displaygrösse von mindestens 10 Zoll. Zwar kann man ein 7/8 Zoll Gerät verwenden, aber leider steht das Spiderpodium dann nicht mehr stabil auf seinen Beinen. Mit einem „grossen“ Tablet funktioniert das Spiderpodium ohne jegliche Probleme. Hier ist ein tolles Szenario, wenn man mit der Bahn auf einer längeren Strecke unterwegs ist und dort einen Film schauen möchte.

Das Spiderpodium gibt es sowohl in einer Smartphone, als auch in einer Tablet Variante. Wie ihr in dem unteren Video sehen könnt, kann man das Spiderpodium auch super für eine Radtour verwenden. Heutzutage gibt ja bei Smartphone wie z.b. den Lumia Geräten offline Navigation, das Spiderpodium ist dafür die ideale Ergänzung. 

Fazit

Ich muss sagen, anfangs war ich wirklich skeptisch, ob dieses Zubehör von der Firma Aquapac wirklich so funktioniert, wie es soll. Zu Beginn meines Test war ich ein wenig von dem 18 € teurern Gumstick und dem 30 € teuren Spiderpodium enttäuscht. Der Gumstick funktionierte nicht mit dem Galaxy Note 3 und das Spiderpodium nicht mit meinem iPad Mini Retina. 

Nachdem ich auf mein Nexus 5 umgestiegen bin, klappte es mit dem Gumstick ohne grössere Probleme. Man musste einfach die Positionen verwenden, die auf der Verpackung standen. Dieselbe Problemlösung wandte ich auch beim Spiderpodium an. Statt dem iPad Mini Retina verwendet ich das Spiderpodium mit dem HP Touchpad. Das stand stabil und man konnte damit ohne Probleme Filme schauen. 

Sowohl der Gumstick, als auch das Spiderpodium überzeugten mich nach kleinen Einstiegsschwierigkeiten. Alle, die eine Kombination aus einem „kleinen“ Smartphone und einem „grossen“ Tablet besitzen, sollten sich die beiden Geräte mal genauer anschauen, es kann wirklich das Leben erleichtern. 

Vielen Dank an die Firma Aquapac, die uns das Spiderpodium und den Gumstick zur Verfügung gestellt haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Eine Antwort zu “Review: Aquapac Gumstick und Spiderpodium im Test”

  1. Setter sagt:

    Sehr schöne Veranschaulichung zur Befestigung am Fahrrad. Sehr vielseitig die „Spinne“.

Schreibe einen Kommentar

Teilen