So. 10. Januar 2016 um 9:17

Review: Allview X2 Soul Xtreme

von Matthias Kutil0 Kommentare

In diesem Test stellen wir euch das Allview X2 Soul Xtreme vor. Ob ein Phablet aus Rumänien eine gute Alternative gegen die grossen Hersteller im Markt ist, könnt ihr in diesem Testbericht herausfinden.

 

Lieferumfang

  • inEar-Ohrhöhrer
  • microUSB Kabel
  • microUSB-zu-USB Adapter
  • Stromadapter
  • Allview X2 soul Xtreme

Design und Haptik

Das Design ist sehr hübsch und das Allview X2 Soul Xtreme sieht auch sehr hochwertig aus. Der grösste Teil an der Vorderseite ist eine Glasfläche mit bereits aufgebrachter Displayschutzfolie. Die Rückseite ist aus Aluminium und die Kamera steht ein bisschen aus dem Gehäuse heraus. Das Phablet ist auf der Rückseite ein wenig abgerundet. Dadurch liegt es zwar besser in der Hand, aber wenn es auf dem Tisch bedient wird, wackelt es doch beträchtlich. Bedient man es mit einer Hand – oder unternimmt zumindest den Versuch – scheint es immer wieder wegzurutschen, der Schwerpunkt ist also nicht optimal gewählt.

 

Auf der Unterseite des Geräts finden sich der Micro-USB-Stecker und das Mikrofon. Auf der rechten Seite findet man den Anschaltknopf, die Lautstärkeregler und den Kameraknopf. Oben in der Mitte ist der Kopfhöreranschluss angebracht. Auf der Rückseite befinden sich die Boxen und die Kamera mit Dual-LED-Blitz und direkt darunter ein Fingerprintsensor.

 

Technische Daten

Funknetz2G, 3G und 4G
WiFi802.11 b/g/n/ac 5 GHz
Sim SlotDual-SIM
BetriebssystemAndroid 5.1 Lollipop
CPUCortex®-A53 64-bit 2 GHz Octa-Core
GPUPower VR Rogue G6200/700 MHz
Interner Speicher64 GB
RAM3 GB
Display6 Zoll WQHD LCD (2560 x 1440)
Kopfhöreranschluss3.5 mm
Kamera23.7 MP AF
Standby-Akku350 h (laut Herstellerangabe)
Akku3500 mAh
Gewicht204.4 g
FingerprintsensorJa

 

Display

Allview verbaut im Gerät ein WQHD-Display. Mühsame Abkürzung, aber es heisst eigentlich nur, dass es mit 2560 x 1440 Pixel auflöst. Dies wären dann ganze 489.53 ppi. Das Display löst sehr schön auf und Pixel müssen mühsam mit der Lupe gesucht werden. Die Farben sind auch top dargestellt, alles sieht sehr satt und natürlich aus. Das Xperia Z5 compact ist in dieser Hinsicht im Vergleich zwar noch ein bisschen besser aufgestellt, aber die Unterschiede sind minimal und fallen nur im direkten Vergleich ins Auge. Das Display ist sehr unabhänig vom Blickwinkel nutzbar, die Farben bleiben stets kräftig, allerdings fängt das Glas irgendwann an zu spiegeln, wenn der maximale Blickwinkel ausgereizt wird. Das Smartphone kann nicht mit einer Hand bedient werden, da das Display ganze 6 Zoll misst und somit eine gehörige Portion Fingerakrobatik nötig wäre.

Performance und Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit wurde in der Testzeit als sehr gut empfunden. Man kommt mit dem Smartphone gut durch den Tag und hat am Abend auch noch bisschen Saft. Die vom Hersteller angegebene Standby-Zeit von 350 Stunden stimmt auch definitiv, denn auch nach zwei Wochen in der Schreibtischecke hatte es immer noch ein paar Akkuprozente, allerdings war es in diesem Zeitraum nicht im Mobilfunknetz eingewählt.

 

Für den Performance-Test wurde der 3D Mark-Test geladen. Leider konnte der neueste 3D Mark nicht ausgeführt werden, da dieser Fehler produzierte. Im Test erzielte das Gerät auf jeden Fall sehr gute Werte und aktuelle Spiele, die gängige Anforderungen stellen, können sicher alle gespielt werden.

Software

Das Allview wird direkt mit Android 5.1 ausgeliefert. Die Software läuft schön sauber und im Test traten keinerlei Ruckler auf. Sehr praktisch ist, dass beim ersten Start bereits alle Google-Programme in einem Ordner versorgt sind und man so bei Bedarf die einzelnen Apps herausholen kann und den Rest direkt vom Homescreen entfernen kann. Das User Interface wirkt dadurch schön übersichtlich und aufgeräumt, störende Bloatware ist nur sehr wenig vorhanden und kann einfach entfernt werden. 

Der Fingerabdrucksensor reagiert schnell und korrekt, mehrfaches Auflegen des Fingers ist nur selten nötig.

Kamera

Die Kamera leistet sehr gute Arbeit. Wenn mit Blitz fotografiert wird, braucht die Kamera relativ lang, bis sie auslöst, da mit einem Vorblitz noch gemessen wird, wo fokussiert werden muss. Kann man allerdings den Blitz ausschalten bei guten Lichtsituationen, so ist die Kamera sehr schnell. Sobald auf den Knopf gedrückt wird, wird das Foto auch direkt gemacht, ohne jede Verzögerung. Der Blitz leuchtet relativ gut ausgeglichen aus und die Fotos sind im Allgemeinen wirklich gut. Ebenso kommt die Kamera gut mit einem hellen Himmel auf dem Bild klar und belichtet nicht über. Das Landschaftsfoto in der Galerie ist nach meinem Geschmack gut ausgeleuchtet, lediglich der Boden könnte noch bisschen heller sein, damit es der Realität entspricht.

In den nachfolgenden Fotos wurde die Katze einmal mit Blitz und einmal ohne Blitz fotografiert. Der Tolino wurde bei Zimmerlicht fotografiert, ohne den Blitz zu bemühen.

Preis

Das Gerät gibt es beim Hersteller für 439 Euro zu kaufen.

Fazit

Mir gefällt das Allview X2 Soul Xtreme sehr gut. Das Display ist sehr gut gelungen und zeigt Farben sehr schön an, ebenso ist die Kamera echt gut zu gebrauchen. Das Gerät ist immer schnell und stabil gelaufen und hatte nie einen Absturz. Für mich persönlich ist das 6 Zoll-Display zu gross, aber wem die Grösse gefällt oder allen, die ein gutes und nicht zu teures Phablet abseits der Big Player suchen, kann ich das Gerät nur empfehlen.

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