Do. 21. April 2016 um 15:18

Kurztest: Samsung Galaxy S7 Edge und die Unterschiede zum S7

von Christian Fritsch0 Kommentare

Neben dem Samsung Galaxy S7 hat der südkoreanische Hersteller bekanntermassen auch das Samsung Galaxy S7 edge vorgestellt. Es gibt bereits einen Testbericht zum  Samsung Galaxy S7 und auch das Samsung Galaxy S7 edge durften wir nun ein wenig testen. Ein vollständigen Testbericht zu diesem Gerät wird es nicht geben, denn die beiden Smartphones sind ziemlich Identisch. Es gibt jedoch ein paar Unterschiede auf die wir hier eingehen möchten.

 

Der erste grössere Unterschied des Geräts macht sich gleich beim Auspacken bemerkbar: Die Grösse. Das Samsung Galaxy S7 edge hat nicht wie ihr kleineres Schwestergerät ein 5.1 Zoll grosses Display, sondern trumpft mit Phabletmassen von 5.5 Zoll auf. Dadurch ist die einhändige Bedienung deutlich schwieriger. Neben diesem Punkt bezüglich Display gibt es noch einen weiteren Unterschied und zwar die abgerundeten Displayecken – Daher natürlich der Zusatz „edge“ im Namen.

 

Mit diesen edges kommen auch Zusatzoptionen für das Display hinzu. Samsung selbst nennt es eher Seitenbildschirm, obwohl es eigentlich gar kein zweites Display ist. An der Seite des Displays, sieht man dauerhaft einen kleinen Balken, der so positioniert werden kann, wie es einem gefällt. Mit diesem kann über eine Wischbewegung ein kleines Menü bzw. kleine Zusatzapps aufgerufen werden. Neben einem Quick-App Tool gibt es beispielsweise eine kleine Wetter App, eine Quick-Contacts App, für schnellen Zugriff auf Kontakte, oder einen Kompass, die so über die zusätzliche Leiste gestartet werden können. Es gibt auch einen zusätzlichen App Store in den Einstellungen des Seitenbildschirms, um weitere Programme für die Funktionalität der Ränder herunterzuladen, darunter auch einige kostenpflichtige.

 

Natürlich wird der Funktionsumfang generell dadurch gestreckt und nicht für jeden wird es im Endeffekt einen Mehrwert darstellen. Wer auf dieses Feature verzichten kann, kann es selbstverständlich auch deaktivieren. Zwar hatte ich es die ganze Zeit während des Testes aktiviert, allerdings habe ich es fast nie benutzt. Mir persönlich hat es keinen Mehrwert gebracht, auch wenn die Idee durchaus ihre Freunde finden wird.

Die Hardware des Samsung Galaxy S7 edge und dem Samsung Galaxy S7 sind nahezu identisch: Beide haben 4GB RAM, in Europa einen Exynos-Octacore-Prozessor und die Kamera mit dem Dual-Pixel-Sensor. Auch der IP68-Standard wurde im Galaxy S7 edge mit übernommen.

 

Ein wesentlicher Unterschied bei der Hardware ist jedoch der Akku. Denn statt 3’000 mAh gibt es im edge-Modell 3’600 mAh. Der Grund hierfür ist wahrscheinlich das grössere Display und das damit verbundene etwas grössere Gehäuse, womit erst der grössere Akku möglich wird. Das Galaxy S7 hat bereits zum Vorgänger, dem Galaxy S6, deutliche Vorteile bei der Akkulaufzeit. Das S7 Edge kitzelt noch ein wenig mehr aus dem Gerät. Unsere On-Screen-Zeiten haben sich um etwas fünf Stunden erhöht und je nach Benutzung hat das Gerät anderthalb bis zwei Tage durchgehalten. Für Power-User_innen ist das wirklich klasse, man muss nicht immer jede Nacht das Gerät an den Strom zum laden hängen.

 

Da wir hier nahezu identische Leistungsdaten haben, sparen wir uns auch die Benchmarks und verweisen ein weiteres mal auf den Test zum Galaxy S7. Spiele laufen in allen Facetten sehr flüssig, egal ob Real Racing 3, Riptide GP2 oder Dead Trigger. Durch den deutlich grösseren Bildschirm macht vor allem Gaming auf dem Galaxy S7 edge deutlich mehr Spass, als auf dem kleinere Galaxy S7. Das liegt aber vor allem daran, dass grössere Displays generell eher für Multimedia-Anwendungen geeignet sind.

Fazit

Das waren eigentlich schon die Unterschiede zwischen dem S7 und dem S7 wdge. Wie bereits erwähnt sind es nicht viele, könnten aber für den ein oder die andere entscheidend sein. Ich persönlich sehe mich eher beim S7 edge. Klar, die Einhandbedienung ist hier nicht so einfach möglich wie beim S7, allerdings komme ich besser mit dem S7 edge – dank des Akkus – durch den Tag. Die Kamera ist bei beiden Geräten wirklich spitze und unterscheidet sich in keinster Hinsicht.

 

Wer von vornherein die deutlich besseren Multimedia-Eigenschaften eines grossen 5.5 Zoll Displays schätzt, der wird in seiner Wahl der beiden Modelle wohl nicht am Galaxy S7 edge vorbeikommen. Egal ob Videos oder Gaming, der grössere Bildschirm macht hier den Unterschied. Die Funktionen für die Displayränder hingegen sind ein lustiges und vielleicht in manchen Fällen auch nützliches Gimmick, allerdings ertappte ich mich des öfteren dabei, dass die Verwendung dieser eher an mir vorbei lief, anstatt diese ausgiebig zu nutzen.

 

Wem also der deutliche Aufpreis für das Display wert ist, kann bedenkenlos zuschlagen. Der bekommt unterm Strich nicht nur das grössere Display, sondern auch die bessere Akkulaufzeit und generell das sehr gute Gesamtpaket des kleineren Galaxy S7 dazu.

 

 

 

Erneut gilt der Dank 1und1, die uns das Samsung Galaxy S7 Edge für diesen Artikel zur Verfügung gestellt haben.

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