So. 04. Mai 2014 um 14:46

Kurzreview: Nomad Goods Chargekey im Test

von Jörg Renken7 Kommentare

Alle, die ihr Smartphone intensiv nutzen, kennen das Problem. Irgendwann ist der Akku leergesaugt. Ein USB-Anschluss ist meist schnell gefunden. Aber wer hat schon immer das Ladekabel dabei? Hier kommt der Chargekey von Nomad Goods ins Spiel. Er ist so kompakt, dass man ihn problemlos am Schlüsselbund mit sich führen kann. Ausserdem gibt es den Chargekey sowohl mit Lightning-, als auch mit MicroUSB-Anschluss. Somit kommt er für die meisten Smartphones und Tablets in Frage.

Da ich auch zu diesen Leuten zähle, habe ich mir den Chargekey mit Lightning-Anschluss gekauft und in der Praxis getestet. Die Ergebnisse dieses persönlichen Tests möchte ich euch in diesem Kurztest vorstellen.

Hier mit Lightning-Anschluss…
Der Chargekey von Nomad Goods mit Lightning-Anschluss.

Verarbeitung und Handhabung des Chargekey

Die Verarbeitung ist beim Chargekey von Nomad Goods wie bei den meisten Kabeln: Es sind leichte Grate zu sehen, die allerdings in der Handhabung nicht stören. Die Anschlüsse sind sauber verarbeitet und funktionieren tadellos. Bislang habe ich mit meinem Chargekey keine Probleme gehabt.

Wenn man die Verpackung des Chargekey in den Händen hält, so ist sie so dünn, dass man gar nicht glauben mag, dass darin ein Kabel zum Laden und Syncen enthalten ist. Öffnet man sie und sieht den Chargekey das erste Mal, so möchte man am liebsten ausrufen: „Och, ist der süss!“ Denn der Chargekey ist wirklich klein. Seine Masse sind  6.6 x 0.4 x 2.2 cm (L x H x B) und sein Gewicht beträgt nur 5 Gramm. Seine Miniaturisierung ist aber auch seine Stärke, denn durch diese kompakten Masse und sein geringes Gewicht ist er problemlos mit sich zu führen. In der Praxis könnte man meinen, dass diese geringen Masse aber auch ein Nachteil sein könnten. Hierzu ein definitives Nein, denn durch das flexible Mittelstück kann man den Chargekey biegen und drehen. Man kann sogar sein iPhone anschliessen und dann einfach herunterhängen lassen. Auch das macht der Chargekey problemlos mit. Als ich diese Variante das erste Mal ausprobierte, hatte ich Bedenken, aber der Lightning-Anschluss hält das iPhone sicher an seinem Platz. Einen Wermutstropfen gibt es aber: Früher gab es den Chargekey auch mit Dockconnector-Anschluss. Doch scheint Nomad Goods diese Variante jetzt aus dem Programm genommen zu haben. Das finde ich schade, denn auch für iOS-Geräte mit dem alten Anschluss war der Chargekey wirklich super.

 

Mein Fazit zum Chargekey von Nomad Goods

Den Chargekey von Nomad Goods kann ich wärmstens empfehlen. Durch seine geringe Grösse und Gewicht fällt er am Schlüsselbund gar nicht auf, trotzdem hat man immer ein Lade-/Sync-Kabel dabei. 

Den Chargekey bekommt man für 25 EUR von Nomad Goods bei Amazon.

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7 Antworten zu “Kurzreview: Nomad Goods Chargekey im Test”

  1. Benz-Driver sagt:

    Also, daß die Kontakte völlig ungeschützt sind läßt nicht darauf schließen, daß bei Verwendung als Schlüsselanhänger mit anderen, echten Schlüsseln, die Lebensdauer besonders lang sein wird. Vor allem der Lightning-Teil scheint mir sehr gefährdet.

  2. Setter sagt:

    Ich hab hier ein Netzteil von Jabra. An diesem ist ein ca 28,5 cm langes Kabel dran. Es ist grausam. Ferner hatte ich mal für ein Minilautsprecher ein Ladekabel USB->MiniUSB mit einer Länge von ca 10cm. Auch das ist grausam, vor allem am Notebook weil die zu ladende Teile nur störend im Weg liegen.
    Bis auf meine MiniminiTower PC, bei denen die Front USB -Anschlüsse sehr Bodennah sind haben sämtliche PC welche ich kenne ihren USB Anschluss in einer höhe in der sich keine sicher Auflage im Umkreis von 5cm befinden.
    Sorry aber dieses Gadget ist eher unpraktisch als wirklich praktisch.

  3. tartuffo sagt:

    Die offenen Kontakte sehe ich auch kritisch, wenn der Key in ein Schlüsselbund integriert wird, und gerade die Möglichkeit macht ihn ja so praktisch. Schade, dass ihm keine Kappen spendiert wurden, vielleicht beim Nachfolgemodell.
    Je weniger Kabellänge, desto unpraktischer, da hat Setter recht. Aber das Gadget würde ich nur für Notfälle benutzen, wenn ich das Ladekabel mal nicht mit habe. Jörg Renken schrieb ja, dass man das Phone auch angeschlossen einfach hängen lassen könnte (dabei käme es für mich aber noch auf die Umgebung an).
    Wenn der Key wie gesagt Schutzkappen hätte, würde ich mir auch einen holen, denn die Idee an sich finde ich toll.

  4. Setter sagt:

    Zum Punkt hängen fällt mir gerade ein Spruch ein.
    „Riesig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit einem Hebel schafft“

  5. zhypersonic sagt:

    Ich habe den Key, seit einigen Monaten in benutzung.. Die Kontakte sind noch sauber, und funktionieren, tut er auch noch. Sehr Praktisch.

    Allerdings habe ich den Key, damals direkt bei Nomad bestellt, was ein fehler war, ich musste mehrere Monate warten, bis dieser endlich mal verschickt worden war.

  6. Jörg Renken sagt:

    Bei mir ebenso. Keine Probleme mit USB- bzw. Lightning-Kontakten. Alles funktioniert weiterhin tadellos…

    Und ja, der Ligtning-Anschluss hält das iPhone, auch wenn es herunterhängt. Wie es bei MicroUSB aussieht, kann ich nicht sagen. Bei meinem alten (ausgedientem) Tower sind die USB-Anschlüsse so angebracht, dass das iPhone nur ca. 3 cm über dem Boden hängt. Momentan brauche ich den Chargekey immer dann, wenn ich unterwegs bin und das Macbook dabei habe…

  7. Danir sagt:

    Hab das Ding jetzt endlich in der Schweiz gefunden auf http://www.chargekey.ch. Gestern bestellt und heute kann ich mich schon mit Super Schlüsselanhänger unter die Leute mischen 🙂

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