Di. 10. Mai 2016 um 9:58

Review: Apple Watch im Langzeittest

von Barbara Walter-Jeanrenaud1 Kommentare

Ich gebe es ehrlich zu: Smartwatches wie die Apple Watch waren bisher nicht mein Ding. Schon einige der cleveren Uhren durften mein Handgelenk schmücken, lange bleiben durfte keine. Besonderes Manko war immer der meist eingebaute Fitnesstracker, in Puncto Präzision beim Zählen der Schritte und Aktivität bei bisher keinem Modell mit dem sehr genauen Fitbit Surge bzw. Charge HR mithalten konnte. An jedem Handgelenk eine Uhr bzw. einen Tracker mit Uhrenfunktion zu tragen, kommt für mich einfach nicht in Frage, ausser in Testzeiträumen, wenn ein Referenzgerät zwingend nötig ist.

 

Nun musste also die sehr teure und viel gelobte Apple Watch einen Dauertest über mehrere Wochen überstehen. Ob sie mich überzeugt hat, künftig als Smartwatch-Trägerin durch die Welt zu gehen, lest ihr in diesem Langzeit-Erfahrungsbericht. 

Inhaltsverzeichnis

  1. Lieferumfang und Design

  2. Tragekomfort und Anpassungsmöglichkeiten

  3. Technische Details

  4. Handhabung

  5. Fazit

1. Lieferumfang, Verarbeitung und Design

Im Lieferumfang der Apple Watch befinden sich die Uhr selbst, ein selbst gewähltes Armband, ein Lade-Dock inklusive Ladekabel, eine kurze Anleitung zum Wechseln der Armbänder und ein Netzteil.

Was auf den ersten und auch auf den zweiten Blick sauer aufstösst, ist die Verpackung. Diese ist ohne Frage sehr hochwertig und sieht schick und edel aus, allerdings ist sie vom Materialaufwand her viel zu viel des Guten. Die Uhr liegt in einer Box auf Kunststoff. Diese Box ist von Folie ummantelt. Die Plastikbox wiederum befindet sich in einer stabilen Pappschachtel, welche ebenfalls in Folie eingepackt ist. Im Anbetracht der Tatsache, dass es weltweit sowieso schon viel zu viel Müll gibt, ist eine solche Babuschka-ähnliche Verpackungsphilosophie gerade bei einem Unternehmen, welches Qualitätsprodukte herstellt und eigentlich recht gute Ansichten zum Thema Umweltschutz hat, einfach ein No Go.

 

Apple selbst äussert sich auf der Webseite folgendermassen:

 

 

Demnach besteht die Verpackung immerhin zu einem sehr hohen Anteil aus Recycling-Material, das muss man Apple zu Gute halten: Gedanken macht man sich offensichtlich in Cupertino. Allerdings ist auch viel Recycling-Material nun mal viel Verpackung. Logisch ist, dass die Uhr mit einer Folie geschützt wird. Der Karton ist für den Versand da, kauft man die Apple Watch im Laden, so bekommt man nur die edle Kunststoff Box. Wozu aber beide Schachteln noch einmal in Plastikfolie eingeschweisst werden müssen, ist äusserst fraglich. Gehen wir von ca. 7 Millionen (+/-) bisher verkauften Apple Watches aus und berechnen nur den kleinsten Anteil an Verpackung (wahrscheinlich die Folie zum Einschweissen), kommen wir auf sage und schreibe 126.000 kg „other plastics“, das sind 126 Tonnen Folienmüll, auf den man verzichten könnte.

 

Aber genug des Exkurses, es geht hier schliesslich um das Produkt an sich und das ist alles andere als Müll:

Die Apple Watch sieht sehr hochwertig aus und fühlt sich auch so an. Im Test befindet sich das Stainless Steele-Modell, welches absolut keine Macken aufweist. Die Uhr fühlt sich fantastisch an, sie glänzt und sieht hervorragend aus. Sie ist die bislang eleganteste und auch kleinste Smartwatch, die wir testen konnten. Eine weitere sehr schöne Sache: Sie ist eckig. Ja, der Trend ging und geht hin zu runden Uhren, allerdings immer auf Kosten der Lesbarkeit und Nutzerfreundlichkeit. Apple hat sich hier nicht beirren lassen und mit dem eckigen Design die elegantere und einfacherer Lösung gewählt. Auch in der 42 mm Grösse sieht die Uhr elegant aus und schmückt sowohl Männer-, als auch Frauenhandgelenke, entsprechende Anpassungen kann man über die Armbänder vornehmen, dazu aber später mehr. Die Edelstahl-Variante ist absolut Unisex und gefällt sowohl Männern, als auch Frauen gut, sie wirkt weder zu technisch noch zu verspielt.

 

In den Edelstahlrahmen ist das schwarze Display eingelassen. Dieses besteht aus dem extrem bruchsicheren Sapphire-Glas, worüber wir schon mehrfach berichtet haben. An einer Seite des Rahmens befinden sich ein Knopf und ein Rad, um die Uhr zu bedienen. Da man ganz genau konfigurieren kann, wie herum man die Apple Watch tragen möchte, kann man sich hier nicht auf eine Seite festlegen. Im Test trugen wir die Uhr am rechten Handgelenk, die physischen Bedienelemente befanden sich rechts, oben das Rad und unten der Button. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Lautsprecher und das Mikrofon, schliesslich kann man per Watch mit Siri kommunizieren und Nachrichten einsprechen. Hierzu aber mehr beim Punkt „Handhabung“. Unten befindet sich der Herzfrequenzmesser in Form von vier Lichtsensoren, die in einem schwarzen Keramikmodul stecken. Des Weiteren findet man an der Unterseite zwei Knöpfe, mit denen man das Armband lösen kann. Dieses ist auf beiden Seiten in einer Art Schiene angebracht, man kann es ganz einfach durch heraus- und hineinschieben wechseln.

 

2. Tragekomfort und Anpassungsmöglichkeiten

Die Edelstahlvariante der Apple Watch fühlt sich auf der Haut sehr gut an. Auch bei Menschen mit extrem empfindlicher Haut gibt es keinerlei Irritationen oder Rötungen, dies spricht für ein sehr sauberes Material ohne Nickelspuren. Die Apple Watch ist sehr leicht und glatt, je nach Armband steigt oder sinkt der Komfort natürlich etwas.

 

Hier ist aber für sehr viele Geschmäcker etwas dabei: Die schon bekannten Sport- und Lederarmbänder sind schon eine Weile auf dem Markt und funktionieren wie gehabt. Im Test befand sich bei uns zum Einen das Leather Loop Armband in der Farbe weiss und zum Anderen das Nylon Armband in Royal Blue. Beide Armbänder sind aus der neuen Kollektion, die jede Menge neue Farben aufweisen kann. Das Nylon Armband trägt sich angenehm und fühlt sich sehr stabil an. Es erinnert an die Armbänder der weltbekannten Flik Flak-Kinderuhren – und diese sind ja für ihre Qualität und Haltbarkeit bekannt. Das königsblaue Nylonband eignet sich für den Alltag hervorragend, insbesondere wenn körperliche Tätigkeiten anstehen, also in der Freizeit, beim Sport und bei Outdoor-Aktivitäten. Es kommt einem absolut reissfest vor und hat, im Gegensatz zu vielen billigen Armbändern aus Nylon, keine harten und scharfen Kanten.

 

Das White Leather Loop ist ein echt elegantes Gliederarmband aus Leder mit einem super Clou: Es verfügt über einen sehr praktischen Magnetverschluss. Das Gliederarmband wird durch eine Schlaufe geführt und dann ganz einfach bei beliebiger Länge angehaftet. Der Magnet ist stark genug, um das Band an Ort und Stelle zu halten und kann dennoch einfach abgelöst werden. Dadurch ist eine optimale Längeneinstellung möglich und auch sehr schnell korrigiert. Das Leder selbst trägt sich extrem angenehm auf der Haut. Es ist weich, geschmeidig und durch die innen liegenden metallenen Glieder starr genug, um etwas „Struktur“ auf der Haut zu haben. Dieses Armband eignet sich auch für alle alltäglichen Aktivitäten, ist allerdings aufgrund des Materials weniger robust. Nach einer Weile dunkelt das weisse Leder etwas nach und zieht an den üblichen Stellen Schmutzränder an, die man aber ganz gut mit einem Microfasertuch wegrubbeln kann. Zum Sporttreiben und im Garten Unkraut Jäten ist es aber zu schade, daher wurde es im Test vor allem bei geschäftlichen und privaten Anlässen getragen, bei denen man nicht „ins Schwitzen“ kommt.

 

3. Technische Details, Performance und Verbindungsqualität

Im Inneren der Apple Watch steckt ein Apple S1 Prozessor, der speziell für die smarten Uhren entwickelt wurde. Neben einigen Messgeräten wie dem Gyrosensor, Beschleunigungssensor und dem Pulsmesser verfügt die Apple Watch über Bluetooth 4.0 sowie WLAN 802.11b/g/n. Damit kann die Uhr im 2.4 GHz WLAN arbeiten. In die Watch selbst ist ein Mikrofon und ein kleiner Lautsprecher eingebaut, einen 3.5 mm Klinkenanschluss gibt es nicht.

 

Die Verbindungsqualität ist sehr gut. Ist das iPhone im Bluetooth-Dunstkreis, ist die Verbindung äusserst stabil. Selbst beim „Verlieren“ des iPhones im Auto konnte es schnell gefunden werden, da die Uhr sich in der Nähe der Garage sofort wieder verbinden konnte. Alle Eingaben über die Uhr kamen sofort im Smartphone an, Nachrichten wurden zeitgleich empfangen und angezeigt. Hier gibt es nichts zu beanstanden.

 

Genauso wenig kann man über die generelle Geschwindigtkeit der Apple Watch meckern: Die Apps starten in einem ordentlichen Tempo und kommen gut mit. Der Touchscreen reagiert stets prompt, hat man die Wischrichtungen einmal raus, funktioniert alles wie geschmiert. Auch das Navigieren mit der Uhr funktioniert, wobei es beim Gehen oder Radfahren wesentlich angenehmer ist, mit ihr zu arbeiten, da der Screen doch etwas zu klein ist und das lange Draufschauen während des Fahrens gefährlich werden kann. Wir mussten im Test drei Versuche abbrechen, da einfallendes Licht auf den kleinen Screen zu viel Aufmerksamkeit verlangte. Auf dem Velo oder zu Fuss ist die Navigation aber wie gesagt erfreulich genau und bequem.

 

Der Akku der Apple Watch hält etwas länger als einen Tag durch. Einmal wurde im Test vergessen, die Watch am Abend zu laden, was darin endete, dass der Akku am nächsten späten Vormittag in die Knie ging. Allerdings ist die Batterie recht schnell (in ca. 1-2 Stunden) wieder komplett aufgeladen. Hierbei kommt ein flaches rundes Lade-Dock zum Einsatz, auf das die Uhr gelegt wird. Wie herum ist hierbei egal, es gibt keine Pins, vielmehr kommt ein bequemer QI-Ladestandard zum Einsatz.

 

 

4. Handhabung und Funktionsumfang

Die Einrichtung der Apple Watch ist denkbar einfach und sollte von jedem leicht technikaffinen Menschen ohne Schwierigkeiten geschafft werden: Aufladen, Einschalten und mit dem iPhone koppeln. Dann wird zuerst ein Update geladen und installiert, während dieser Zeit (ca. 20 Minuten) muss die Uhr auf dem Lade-Dock liegen und sollte am besten nicht angefasst werden. Danach kann man in der Apple Watch App auf dem iPhone alles Mögliche einstellen, unter anderem die Fitnessdaten, die Anordnung der Apps, Berechtigungen für die Apps vergeben, Sicherheitscode einstellen usw. Ist dann alles fertig eingerichtet, kann es mit der Nutzung der Smartwatch losgehen. Wer unsicher ist, sollte sich genau an die Anweisungen auf der Apple Watch bzw. dem Handy halten und noch dazu den Start Guide von Apple befolgen, hier steht alles Schritt für Schritt drin.

 

Die Bedienung der Apple Watch geschieht über Wischen, Drücken und Halten auf dem Touchscreen, das Drehen am seitlichen Rädchen und das Drücken des seitlichen Buttons. So kann man mit der digitalen Krone durch die Apps, Emails und Nachrichten scrollen und durch Drücken der Krone Siri aufwecken. Dies geht auch mündlich, ein „Hey Siri“ startet die Sprachassistentin. Durch Verdecken des Screens schaltet man ihn ab, ein Darauftippen weckt ihn auf. Nimmt man die Watch ab, sperrt sie sich und man muss seinen PIN-Code eingeben. Das Watchface ist schnell geändert und hübsch personalisierbar, die Auswahl an Vorschlägen ist recht gross und reicht von verspielt mit Mickey Mouse bin hin zu technisch oder elegant. Im Watchface selbst kann man festlegen, welche Informationen man immer in klein angezeigt haben möchte. So kann man etwa den Rest-Akku in Prozent, den Health-Überblick, die Mondphase oder Ähnliches immer per Shortcut und live anzeigen lassen.

 

Die App-Auswahl ist gross, es gibt die wichtigsten Programme direkt von Apple, aber auch recht viele von Drittanbietern. Die Fitness-App ist sehr gut und nützlich, generell ist der Herzfrequenzmesser sowie der Schrittzähler sehr genau und war im Test auf demselben Niveau wie der Fitbit Surge (+/- ca. 500 Schritte). Ab und an, gerade nach einem „Kaltstart“ der Uhr, ist der Herzfrequenzmesser ein wenig verwirrt und zeigte im Test zunächst 30 Schläge pro Minute bzw. kurz danach 130 Schläge an, bis er sich nach etwa 30-40 Sekunden einpendelte und den exakten (manuell nachgemessenen) Ruhepuls von 67 anzeigte. Ist die Uhr konstant am Handgelenk, so wird der Puls in Stichproben immer richtig angezeigt.

 

Eine schöne Erweiterung des iPhones ist es zudem, dass man mit der Apple Watch in bester Inspector Gadget-Manier telefonieren kann. Das sieht zwar ziemlich blöd aus und ist auch nichts für vertrauliche Gespräche im Aufzug, für ein schnelles „Ich bin gleich da“ ohne das Herausziehen des Smartphones aber echt praktisch – man gewöhnt sich blitzschnell an diese Funktion. Das Diktieren von Nachrichten klappt auch wunderbar, die Spracherkennung ist sehr gut und zeigte sich im Test zu 100 % korrekt umgesetzt.

 

Auch das Musikhören klappt sehr gut. Verbunden mit einem Bluetooth-Kopfhörer kann man auf den nicht-vorhandenen 3.5 mm Klinkenanschluss gut verzichten.

 

Ein weiteres lustiges Feature ist das Fernauslösen der Kamera. Man kann also das Smartphone gut halten und dabei ohne Verbiegungen Selfies schiessen – eine lustige Möglichkeit, die ein paarmal Spass macht, danach aber eher selten zum Einsatz kommt.

 

In den nächsten Wochen werden wir weitere Apps, auch von Drittanbietern, und Funktionen für euch unter die Lupe nehmen, stay tuned!

5. Fazit

Die Apple Watch ist definitiv zu meinem Alltagsbegleiter geworden. Sie sieht schicker aus als die meisten anderen Smartwatches, sie funktioniert sehr gut und ist einfach zu bedienen. Das iPhone wird um einige sehr praktische Funktionen erweitert, so hat man etwa die Fitnessdaten immer im Blick. Der grösste Vorteil zu den gängigen Android-Smartwatches ist ganz klar das Design und die Anpassbarkeit an den eigenen Geschmack. Es gibt vor dem Kauf viele Möglichkeiten und auch danach kann man mit den Armbändern, aus der älteren und der neueren Kollektion, die Uhr je nach Geschmack und Anlass ordentlich aufhübschen.

 

Besonders gut gefällt mir, dass die Uhr bei Kenner_innen zwar sofort als Apple Watch identifiziert wird, im Alltag aber nicht auffällt. Natürlich kann man ein prominenteres Exemplar zusammenstellen, mir persönlich liegt aber mehr daran, mit teuren Geräten nicht sofort überall aufzufallen. Die Apple Watch sieht aus wie eine Uhr, mehr noch als die riesigen, klobigen Geräte mit ihren runden Displays. Das eckige Display ist zudem viel einfacher zu lesen und für Apps in meinen Augen einfach geeigneter. Das direkte Antworten auf Nachrichten über die Uhr ist gut gemacht, neben den vorgeschlagenen Kurztexten, die man mal eben schnell zurückschicken kann (und die auch oft passen), sind die neuen Antwort-Emoticons hübsch gemacht und sehr brauchbar.

 

Die Verbindung zum Smartphone war zu jeder Zeit sehr stark und unkompliziert aufgebaut. Bei anderen Wearables hatte ich öfter einmal Probleme mit dem Koppeln, zuletzt mit der Fitbit Surge, die immer und immer wieder die Verbindung zum Handy verliert. Wie gesagt, diese Probleme gibt es mit der Apple Watch nicht.

 

Einziges Manko: Man braucht, um den vollen Umfang der Uhr zu nutzen unbedingt ein iPhone. Hat man allerdings ein, kann man mit der Apple Watch sehr zufrieden werden. Die meisten Apps laufen nur in Verbindung mit dem Smartphone, allerdings funktioniert die Healthapp auch mit einem im Spind eingeschlossenen iPhone wunderbar. Die Daten sind sehr schnell synchronisiert, sobald man wieder in der Nähe des Telefons ist.

 

Was vielen Leute sauer aufstiess und aufstösst, ist die Akkuleistung: Ein bis maximal anderthalb Tage sind wirklich nicht viel, sogar das gekoppelte iPhone hielt im Testzeitraum meist wesentlich länger durch. Allerdings stört dies nur dann, wenn man nicht sowieso seine elektronischen Geräte über Nacht an den Strom hängt. Die Apple Watch ist kein Schlaftracker. Diese Funktion habe ich auch nicht vermisst, da ich generell am liebsten mit nackigen Handgelenken schlafe, wer einen Tracker für den Schlaf braucht, ist mit einem anderen Wearable, z. B. von Fitbit oder Jawbone besser beraten. Die Smartwatch von Apple muss jedenfalls auch einmal in 24 Stunden ein am besten ungestörtes Schläfchen machen.

 

Das in Punkt 1 angesprochene Müllproblem sollte Apple in den Griff bekommen. Nennt mich Ökotante, aber so ist es. Natürlich steht der Konzern nicht allein da, auch andere Firmen verwenden viel zu viel Verpackungsmaterial, allerdings schreibt Apple sich Umweltschutz sehr gross auf die Fahnen. Daran sollte man sich dann auch halten, damit aus grünlichen Gedanken nicht plumpes Greenwashing wird.

 

Der Preis für die Apple Watch ist ziemlich hoch, allerdings sank er in den letzten Monaten seit Marktstart schon deutlich ab. Mit der Vorstellung einer zweiten Generation (womit in der Branche in wenigen Monaten stark gerechnet wird), wird der Preis für die Uhr nochmals sinken. Derzeit kostet die Apple Watch je nach Modell (spezielle Luxusmodelle ausgenommen):

 

Apple Watch Sport 38 mm, eloxiertes Aluminiumgehäuse inkl. Sport- oder Nylonarmband349 SFr.349 Euro
Apple Watch Sport 42 mm, eloxiertes Alumiumgehäuse inkl. Sport- oder Nylonarmband
 
399 SFr.399 Euro
Apple Watch 38 mm, Edelstahlgehäuse inkl. klassischem Lederarmband739 SFr. 749 Euro
Apple Watch 42 mm, Edelstahlgehäuse inkl. klassischem Lederarmband/Lederarmband mit Schlaufe789 SFr.799 Euro
Apple Watch 38 mm, Edelstahlgehäuse inkl. modernem Lederarmband849 SFr. 849 Euro
Apple Watch 38 mm, Edelstahlgehäuse inkl. Nylonarmband629 SFr.649 Euro
Apple Watch 42 mm, Edelstahlgehäuse inkl. Nylonarmband679 SFr.699 Euro
Apple Watch 38 mm, Edelstahlgehäuse inkl. Gliederarmband1.059 SFr.1.099 Euro
Apple Watch 42 mm, Edelstahlgehäuse inkl. Gliederarmband1.119 SFr.1.149 Euro
Apple Watch 38 mm, Edelstahlgehäuse inkl. Milanaise Armband739 SFr.799 Euro
Apple Watch 42 mm, Edelstahlgehäuse inkl. Milanaise Armband789 SFr.849 Euro

 

In der Sport-Edition ist sie in den Farben Space Grey, Rosé Gold, Silber und Gold zu haben, die Edelstahlvariante gibt es in Space Grey und Edelstahl. Zusätzliche Armbänder kann man jederzeit zu einem Preis von 49 SFr. bis 740 SFr., je nach Modell, kaufen.

 

Bleibt die Frage, für wen die Apple Watch geeignet ist: Nun, wer eine schicke, hochwertige Ergänzung zum iPhone sucht und kein Problem damit hat, sie regelmässig aufzuladen, ist mit der Apple Watch gut bedient. Wer einen Schlaftracker oder eine Fitnessuhr zum Schwimmen oder für den Hochleistungssport sucht, sollte sich nach spezialisierteren Geräten umschauen. Alles in allem ist die Smartwatch aus dem Hause Apple ein sehr gutes, stabiles Wearable, das sich nicht verstecken muss. Sehr schön ist auch, dass die deutlich günstigere Apple Watch Sport in Puncto Leistungsumfang der teureren Apple Watch in nichts nachsteht, es kann also gut und gern auch zum Modell für 349 SFr. bzw. Euro gegriffen werden.

 

vg-wort
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Eine Antwort zu “Review: Apple Watch im Langzeittest”

  1. Stefan Nicolai sagt:

    Schöner Bericht! Ich habe jetzt seit Anfang des Jahres die einfache AppleWatch in groß und mir ein Lederarmband vom Fremdhersteller dazugeholt.
    Bin super zufrieden! Was wirklich toll ist im Büroalltag: Man kann das iPhone leise stellen und es in der Tasche lassen. Über die Watch bekommt man alle wichtigen Dinge dezent über Vibration mitgeteilt und kann kurz antworten, wenn nötig.
    Seit ich die Watch habe, bleibt mein iPhone viel mehr in der Tasche und irgendwie ist es stressfreier geworden.

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