Mi. 27. April 2016 um 12:31

Review: LG G5 im Test

von Barbara Walter-Jeanrenaud0 Kommentare

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung

  2. Lieferumfang, Design und Haptik

  3. Technische Daten

  4. Hardware: Display und Leistung

  5. Software und Performance

  6. Akku

  7. Kamera

  8. Sound- und Verbindungsqualität

  9. Zubehör

  10. Preise und Verfügbarkeit

  11. Fazit

1. Einleitung

Das LG G4 überzeugte im letzten Jahr vor allem mit seiner immens starken Kamera und dem edlen Design, konnte aber in Puncto Leistung (geschuldet durch das Prozessor-Chaos 2015) nicht voll punkten. Nun ist also das LG G5 auf dem Prüfstand. Die Präsentation des südkoreanischen Unternehmens im Rahmen des MWC 2016 in Barcelona im Februar haute einen vom Hocker, denn das Gerät verfügt laut LG nicht nur über einen wechselbaren Akku in einem speziellen Slot, eine Top-Kamera und ein extrastarkes Display, nein, es kommt mit einer Reihe an zusätzlich erwerbbaren Geräten daher, die das Smartphone modular erweitern. Dazu gehören neben einer VR-Brille verschiedene Kameras und Lautsprecher. Gespannt sind wir vor allem darauf, ob die Kamera den extrem hohen LG-Standard halten kann und wie cool die neue auffällige Akku-Unterbringung per Slot wirklich ist. Seid gespannt auf unsere Ergebnisse und viel Spass beim Lesen.

2. Lieferumfang, Design und Haptik

Das LG G5 kommt in einer weiss-grünen Pappschachtel daher, die auch schon auf das auffälligste Feature des Smartphones aufmerksam macht: Den herausziehbaren Akku-Slot. Der Karton besteht aus zwei Teilen. Die „Hauptschachtel“, die das Gerät enthält, ist grün, darüber ist ein dünner weisser Karton gestülpt, auf dem ein skizziertes Smartphone abgebildet ist. Die grüne Schachtel zieht man unten aus der weissen heraus, abgebildet ist hier der Akku des G5. In der grünen Schachtel befindet sich obenauf das Smartphone, in unserem Fall in der Farbe Titan, darunter dann das Netzteil, das USB-Type-C-Kabel sowie ein SIM-Schacht-Öffner und Kopfhörer.

Der Punkt Design war für LG in den vergangenen Jahren immer ein sehr wichtiger. Sowohl das LG G3, als auch das LG G4 kamen in einem schicken Gewand daher, in Metalloptik gehaltenener Kunststoff und sogar Leder kamen zum Einsatz. Nun, das LG G5 folgt dieser Tradition auf den ersten Blick nicht: Das Gerät wirkt trotz des angepriesenen Metall-Unibodys nicht mehr so rund und edel wie noch der Vorgänger. Die Rückseite, die bei LG ja immer einen gewissen Wiedererkennungswert hat, wirkt eher gewöhnlich. Der verwendete Lack, mit dem der Metall-Body versehen wurde, erinnert nur noch sehr entfernt an Metall, zudem zieht er Fingerabdrücke magisch an. Schön ist allerdings der Rahmen aus Aluminium, dieser wertet das Gerät optisch stark auf. Oben ist der Bildschirm leicht curvy, also abgerundet, was sich sehr angenehm in der Hand und am Ohr anfühlt.

 

Die Lautstärkewippe befindet sich nun an der linken Seite des Geräts und nicht mehr hinten am An-Aus-Knopf, welcher dort am Rücken bleiben durfte. Die Kamera befindet sich prominent oben mittig am Rücken, die Frontkamera sitzt oben links auf der Vorderseite. Vorn rechts ist die Benachrichtigungs-LED angebracht, diese leuchtet je nach App in verschiedenen Farben. An der rechten Seite befindet sich der Nano-SIM- und Micro-SD-Slot, an der oberen Kante der 3.5 mm Klinkenanschluss. Unten befindet sich in der Mitte der USB-Type-C-Anschluss, am linken Rand unten der Auswerfknopf für den Akku-Slot. Dieser ist wirklich speziell, das Einlegen des Akkus findet durch das Einschieben des Slots statt. Der Akku ist in gelb gehalten, auf ihm prangt LGs Logo für dieses Jahr: „life’s good when you play more“. Der Slot selbst lässt sich mit dem fest angebrachten Akku nicht falsch herum einsetzen. Im Inneren befinden sich ausserdem Anschlüsse für das modulare Zubehör zum G5, also zum Beispiel das Cam Plus Modul, welches spezielle Kamerafunktionen und 1’400 mAh zusätzlichen Akku liefert.

 

Das LG G5 liegt sehr gut und leicht in der Hand. Es ist mit seiner 5.3 Zoll Bildschirmdiagonale ziemlich gross und lässt sich nicht ohne weiteres mit einer Hand bedienen, jedoch verfügt es über einen angenehmen Schwerpunkt. Das Material mag nicht jeden Geschmack treffen, aber es fühlt sich sehr angenehm an. Der Kunststoff der Rückseite ist leicht rau und nicht rutschig. Die abgerundete obere Bildschirmkante schmiegt sich angenehm ans Ohr, auch wenn man mal länger telefoniert. Der An-Aus-Knopf an der Rückseite hat ja seit dem LG G2 viele Fans gefunden und kommt auch hier wieder zum Einsatz, was die Bedienung enorm vereinfacht. Leider ist die praktische mittige Lautstärkewippe an den Rand gewandert, wahrscheinlich, um Platz für Akku und Kamera zu schaffen. So muss man nun doch zum Regulieren der Lautstärke am Rand des Geräts hantieren, was insbesondere bei Telefonaten oder im Dunkeln nicht mehr so bequem ist wie noch beim LG G4.

3. Technische Daten

Betriebssystem

Android 6.0 Marshmallow

Display

5.3 Zoll LCD In Cell Touch Display

Quad-HD IPS Quantum Display (1440 x 2560 Pixel)

Hauptkamera16 MP mit LED-Blitz und digitalen 8x Zoom 
Frontkamera8 Megapixel
VideoaufzeichnungUHD (3840 x 2160 Pixel)
ProzessorQualcomm Snapdragon 820 mit 2.15 GHz Takt
RAM4 GB
Interner Speicher32 GB, Erweiterung per Micro-SD-Karte möglich
MobilfunkverbindungLTE, UMTS, Edge, GSM
Wireless802.11a/b/g/n/ac WiFi Direct
Bluetooth

Bluetooth 4.2

NFCJa
AnschlüsseUSB-Type-C, 3.5 mm Klinkenanschluss, Micro-SD, Nano SIM
AkkuLithium Ionen Akku, 2’800 mAh, wechselbar

 

Zu den technischen Details gibt es nicht viel zu sagen, die Tabelle spricht für sich. Das LG G5 befindet sich auf dem neuesten Stand der Technik. Viele Leute wird es sehr freuen, dass Micro-SD-Karten unterstützt werden und der Akku wechselbar ist. Hier steht LG als Hersteller von Highend-Geräten derzeit recht einsam da, die meisten anderen Hersteller verzichten mittlerweile auf den austauschbaren Akku und viele andere auf Micro-SD-Unterstützung.

 

4. Hardware: Display und Leistung

Mit dem Display spielt LG traditionsgemäss seine Stärke aus – und das beim G5 nicht zu knapp! Das 5.3 Zoll grosse IPS Display ist fantastisch. Mit einem ppi-Wert von 554 zeigt sich das Gerät sehr ordentlich, einzelne Pixelchen sind nicht zu erkennen. Der Schwarzwert ist unglaublich gut und schlägt die Displays des Vorjahresmodell LG G4 und auch des Samsung Galaxy S7 ohne Mühen. Die Helligkeit hingegen lässt sich im Vergleich zum Galaxy S7 nicht bis in den Himmel schrauben, allerdings ist das Display bei hellster Einstellung angenehm zu betrachten. Der Kontrast ist sehr gut und geschriebener Text liest sich beinahe wie gedruckt.

 

Der Touchscreen reagiert sehr schnell und genau, hier gibt es keinerlei Beanstandungen, im Gegenteil: LG hat es wieder geschafft, ein wirklich tolles Panel zu verbauen. Sehr gut ist zudem der Fingerabdrucksensor. Dieser ist im An-Aus-Knopf an der Rückseite integriert und erkannte den Finger im Test immer schnell und genau.

Der Snapdragon 820 wird von 4 GB RAM unterstützt und dies zeigt sich in der Leistung. Das Gerät ist sehr schnell unterwegs und entwickelt dabei keine übermässige Hitze. Aufwendige Apps und Spiele laufen problemlos, es gab im Test keinerlei Ruckler oder Abstürze des Systems. Auch bei voller Auslastung mit im Hintergrund laufenden Apps und zeitgleich dem Spielen von Defense Zone 2 HD lief alles flüssig.

 

Qualcomm hat in jedem Fall ganze Arbeit geleistet und mit dem Snapdragon 820 nach dem 810-Desaster im letzten Jahr einen tollen Prozessor produziert. Es gibt nichts zu beanstanden und auch die allgemeine Wärmeentwicklung hält sich in Grenzen.

5. Software und Performance

Auf dem LG G5 ist Android 6.0 Marshmallow vorinstalliert. Als Benutzeroberfläche kommt das bekannte LG UI zum Einsatz. Dieses unterscheidet sich nur unwesentlich von den vorherigen Versionen, es gibt keine gesonderte App-Übersicht, sondern alle Programme sind auf die Widgets verteilt. Vorinstalliert sind ein paar Google Apps sowie ein recht nützliches Paket mit LG Apps, wie z. B. LG Health, dem Kalender und die Email-App. Natürlich ist auch die LG-Tastatur wieder mit an Bord, die schon bei den Vorgängern sehr gute Dienste geleistet hat, da sie unter anderem spezielle Grösseneinstellungen vornehmen lässt und recht gut individualisierbar ist. Möchte man auf die Apps, die von Werk aus auf dem Gerät sind, nicht nutzen, lassen sie sich in den Einstellungen über den App Drawer einfach deinstallieren.

 

In den Benchmarks schneidet das neue Flaggschiff von LG sehr gut ab. Es liegt im Antutu-Benchmark etwa gleich auf mit dem iPhone 6s, dem Samsung Galaxy S7 edge sowie dem Xiaomi Mi 5 und zeigt sich weit besser in Form als das Huawei Mate 8 und das Samsung Galaxy Note 5. Im Geekbench 3 Benchmark liegt das LG G5 weit über dem Samsung Galaxy S6 und dem OnePlus 2 im Multicore-Test, im Singlecore-Test schlägt es das HTC Nexus 9 und kann fast doppelt so viele Punkte holen wie das Samsung Galaxy S6. Im Alltag läuft die Software sauber und ohne Abstürze oder andere Probleme.

6. Akku

Der 2’800 mAh starke Akku klingt nicht nach sehr viel Leistung für ein dermassen grosses Display, liefert aber genügend Power für den Tag. Unter Volllast kamen wir gut über 9.5 Stunden Dauerbetrieb mit verschiedenen Emailkonten, dem ein oder anderen Spiel zwischendurch (u. a. Candy Crush Saga, Defense Zone 2 HD, Bibi und Tina Reiterabenteuer, Real Racing 3), Telefonie und natürlich Nachrichten und Emails schreiben. Das beste ist allerdings, dass der Akku per USB-Type-C unglaublich schnell aufgeladen wird. Innert einer Stunde ist der Akku von 0 % auf 96 % aufgeladen, ein paar Minuten später auf 100 %. Probleme mit Quick Charge gab es im Test nicht, auch wenn die öffentliche Diskussion in der letzten Woche die User_innen doch ein wenig verunsicherte. Hierzu haben wir eine News veröffentlicht, die Klarheit in die Angelegenheit bringt. Fakt ist: Im Test funktionieren sowohl Quick Charge, als auch Datenübertragung per USB-Type-C absolut reibungslos.

 

Mit den erwähnten 9.5 Stunden liegt der Akku im oberen Mittelfeld der Mitbewerber. Zwar ist die Leistung sicherlich ausbaufähig, aber solide und gut genug. Zudem kann der Akku ausgetauscht werden und z. B. mit dem Zusatzmodul Cam Plus um 1’400 mAh erweitert werden, was bei längeren Fotosessions sicher angebracht ist.

7. Kamera

In Puncto Kamera liess LG in den vergangenen drei Jahren nichts anbrennen: Sowohl beim LG G3, als auch beim LG G4 waren die Cams vorzüglich und unter den Spitzenreitern der Saison. Umso mehr freut man sich natürlich auf das Testen der neuesten Knips-Generation. Hier aber dann die Enttäuschung: Mit der Kamera des LG G4 von 2015 kann das neueste LG Flaggschiff nicht mithalten. Es fehlt einfach an Schärfe, sowohl unter sehr guten Lichtbedingungen, als auch unter schlechteren. Im Test wurde sicher dreimal kontrolliert, ob die Kameraschutzfolie auch wirklich entfernt wurde und die Linse sauber ist – sie war es.

 

Dies ist erstaunlich, denn die technischen Daten der 16 Megapixel Kamera lesen sich gut, sie ist sogar mit einer zusätzlichen 8 Megapixel Weitwinkel-Linse ausgestattet, um besonders weiträumige Bilder entstehen zu lassen. Dies ist eine sehr nette Spielerei und ein cooles Feature, aber bei „normalen“ Bildern stimmt die Qualität nicht so wie gewohnt. Man hat mitunter das Gefühl, dass die Bilder etwas zu krass weichgezeichnet werden, Details verschwimmen einfach. Hier kann aber bestimmt mit einem Software-Update nachgebessert werden, es sieht nicht so aus, als wäre das Problem der Hardware geschuldet.

 

In den nächsten Tagen haben wir die Möglichkeit, das Cam Plus Modul zu testen. Wir sind sehr gespannt, was damit aus der Kamera herausgeholt werden kann und werden es euch in einer speziellen Foto-Review mitteilen. Hier nun aber die Fotos, die im an sich sehr guten „Normal“-Modus unter verschiedenen Lichtbedingungen geschossen wurden.

 

Der Profi-Modus wurde vom LG G4 übernommen und bietet sehr viele Einstellungsmöglichkeiten für Kenner_innen. Sonstige Modi sind Panorama, Snap, Multi View, Pop Out, Zeitraffer und Zeitlupe. Besonders interessant ist hier, wie bereits erwähnt, der Pop Out Modus, bei dem die beiden Linsen der Hauptkamera zum Einsatz kommen. Mit Multi View werden alle Kameras gleichzeitig benutzt. Für die Kamerareview werden wir auch den Profi-Modus ordentlich ausreizen, um zu schauen, ob die Verwaschungen bei den Bildern evtl. an einem schlecht eingestellten Normal-Modus liegen.

8. Sound- und Verbindungsqualität

Sowohl der Klang, als auch die Verbindungsqualität stimmen. Beim Schauen von Filmen oder Spielen gehen die Handylautsprecher gut mit, auch Musik lässt sich angenehm laut und klar abspielen. Auch bei hoher Lautstärke scheppern die Speaker nicht, in den Tiefen könnte der Ton satter sein, was aber für Smartphones eher normal ist.

Beim Telefonieren gibt es keinerlei Probleme, das Gegenüber ist klar und deutlich zu verstehen, man selbst wird ebenso gut verstanden.

 

Bluetooth, WLAN, NFC und mobile Datenverbindung funktionieren einwandfrei. Die WLAN-Verbindung ist sehr stabil und reicht weit, reichen andere Smartphone wie das Samsung Galaxy S6 edge, das iPhone ZE und das Fairphone 2 nur bis zum Balkon der Wohnung, hat man mit dem LG G5 dort noch schwachen Empfang. Sehr schön.

9.Zubehör

Neben dem LG G5 wurden in Barcelona auch die sogenannten „Friends“ des Smartphones vorgestellt. Hierbei handelt es sich um Module, die exklusiv mit dem G5 genutzt werden können. Das Cam Plus Modul, welches die Kamera und den Akku erweitert, werden wir in den nächsten Tagen mit dem Smartphone zusammen testen. Ausserdem gibt es noch die LG 360 VR, die erste Virtual Reality Brille des Herstellers, den LG HiFi Plus mit B&O Play Lautsprecher und die LG 360 Cam zum Rundum-Filmen. Alle zusätzlichen Module gibt es bei den üblichen verdächtigen Online-Händlern zu kaufen.

10. Preise und Verfügbarkeit

Preislich liegt das LG G5 bei 679 SFr. bzw. 699 Euro. Derzeit ist es bei digitec.ch im Bundle mit dem HiFi Plus mit B&O Modul für 729 SFr. zu haben. Die LG VR 360 kostet in Deutschland 279 Euro, in der Schweiz 279 SFr. Für 899 SFr. gibt es sie im Bundle mit dem LG G5. Das Cam Plus Modul kostet 99 SFr. bzw. 99 Euro und ist noch nicht überall verfügbar. Die LG 360 Cam gibt es für 279 Euro bzw. SFr.

 

Ein Schnäppchen ist das modulare Smartphone von LG also nicht gerade, mit etwas Glück bekommt man aber gute Paket-Angebote mit den praktischen Erweiterungen.

 

Das LG G5 ist in der DACH-Region in den Farben Titan, Silver und Gold erhältlich.

 

11. Fazit

Was kauft man mit dem LG G5? In jedem Fall ein sehr starkes, hochwertiges und performantes Gerät, das durch den besonderen Clou des Modularen aus der Masse an Highend-Smartphones heraussticht.

 

Der Akkuslot ist ziemlich cool und wir sind auf die Integration der verschiedenen Module sehr gespannt. Der Akku an sich ist in Ordnung, er könnte etwas länger halten, ist allerdings dank Quick Charge und USB-Type-C-Anschluss extrem schnell aufgeladen. Die Hardware des 5.3 Zoll grossen Boliden ist sehr stark, es bewegt sich in Benchmarks in der Spitzenklasse der aktuellen Android-Flaggschiffe und muss sich nur wenigen Geräten geschlagen geben.

 

Die Minuspunkte erntet das Gerät für den derzeitigen Stand der Kamera – die Bilder zeigen ein Rauchen und wirken wenig detailgetreu und irgendwie verwaschen. Wir werden sehen, was das Cam Plus Modul noch aus dem Gerät herausholen kann und ob die Kamerasoftware in nächster Zeit noch ein Update sehen wird. Wir sind uns allerdings sehr sicher, dass LG Schwächen bei der Kamera nicht auf sich sitzen lassen wird, immerhin sind sie bekannt für ultimativ hochwertige Handycams. Wir müssen hier aber betonen, dass die Kritik an der Kamera Meckern auf sehr, sehr hohem Niveau ist: Sie ist immer noch durchschnittlich gut für ein Highend-Smartphone! Die Latte lag mit dem LG G4 einfach extrem hoch. Vorzüglich ist wie gehabt die Kamera-App, sie bietet verschiedene interessante Modi und einen sehr guten und umfangreichen Profi-Modus mit der Möglichkeit, Bilder im RAW-Format zu speichern.

 

Nicht so gut gefallen hat zudem das Design des Geräts, wobei man über Geschmack ja vortrefflich streiten kann. Es kommt einfach kein Hochglanz-Feeling auf, das man für die 700 Franken dann doch ganz gern hätte – ich zumindest.

 

Abschliessend kann man eine klare Empfehlung dazu geben, sich das LG G5 auf die Liste zu nehmen und ganz genau in Augenschein zu nehmen, wenn man auf der Suche nach seinem Flaggschiff 2016 ist. Es spielt definitiv in derselben Liga wie die Samsung Galaxy S7-Geräte und das HTC 10, welches Gerät schlussendlich bevorzugt wird, hängt von Feinheiten ab, die man am besten beim Ausprobieren im Fachhandel auslotet.

vg-wort
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