Di. 02. August 2016 um 14:14

Windows 10: Marktanteil nach einem Jahr bei knapp über 21 Prozent

von Marcel Laser7 Kommentare

Eine Studie von NetMarketShare zeigt die derzeitige Verteilung der Windows-Betriebssysteme auf und so kommt Windows 10 nach gut einem Jahr der kostenlosen Update-Phase auf rund 21 Prozent. Windows 8 hingegen hatte es bedeutend schwerer und lag in der selben Zeitspanne nach Release gerade einmal bei 9.3 Prozent.

Nach einem Jahr: Windows 10 bei 21.1 Prozent und Windows 7 bei 18.9 Prozent

Interessant ist aber die Gegenüberstellung mit dem bis dato wohl erfolgreichsten Betriebssystem Microsofts: Windows 7! Dieses wurde im ersten Jahr natürlich nicht kostenlos als Update angeboten, sondern musste für Geld erworben werden. In diesem einen Jahr schaffte Windows 7 rund 18.9 Prozent Marktanteil. Windows 10 hingegen wurde nun ein ganzes Jahr lang kostenlos zum Download angeboten und kommt zwar mit 21.1 Prozent über die Marke des Vor-Vorgänger, doch lässt sich das durch die „Preisunterschiede“ derzeit kaum in Relation setzen. Laut NetMarketShare sollte Microsoft damit einen starken Dämpfer kassiert haben.

„Dennoch ist der Start von Windows 10 nicht so gut, wie es auf den ersten Blick scheint. Schliesslich ist das Betriebssystem Millionen Windows-Nutzern ein ganzes Jahr lang als kostenloses Upgrade angeboten worden.“ – Mathias Brandt, Statista

Trotz der kostenlosen Aktualisierung von Windows 10 kommt Windows 7 immer noch auf einen Marktanteil von über 47 Prozent zum jetzigen Zeitpunkt. In einigen Phasen der Verteilung von Windows 10 konnte Windows 7 sogar noch einmal hier und da etwas zulegen. Stärkster Verlierer in den letzten 12 Monaten ist vor allem Windows 8, dessen Support auch bereits im Januar diesen Jahres auslief.

Windows 10 Entwicklung Statista
Die drei letzten Windows-Versionen nach Release im Marktanteil-Vergleich. (Bild: Statista)

 

 

Quelle: Statista

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7 Antworten zu “Windows 10: Marktanteil nach einem Jahr bei knapp über 21 Prozent”

  1. WhiskeyCola sagt:

    „Interessant ist aber die Gegenüberstellung mit dem bis dato wohl erfolgreichsten Betriebssystem Microsofts: Windows 7! Dieses wurde im ersten Jahr natürlich nicht kostenlos als Update angeboten, sondern musste für Geld erworben werden. In diesem einen Jahr schaffte Windows 7 rund 18.9 Prozent Marktanteil. Windows 10 hingegen wurde nun ein ganzes Jahr lang kostenlos zum Download angeboten und kommt zwar mit 21.1 Prozent über die Marke des Vor-Vorgänger, doch lässt sich das durch die „Preisunterschiede“ derzeit kaum in Relation setzen. Laut NetMarketShare sollte Microsoft damit einen starken Dämpfer kassiert haben.“

    Genau so ist es!

  2. BlackHeart sagt:

    Ruhig Blut. Der Markt hat sich verändert und Windows 10 ist ja eigentlich nichts anderes als ein Update aber ein gutes. Microsoft hat noch genügend Marktanteil, liegt der nicht bei lockeren 80% + ;-). Sowohl im privaten wie auch (und sowieso) im Business-Bereich.

  3. WhiskeyCola sagt:

    Nein, ein Update ist Windows 10 nicht.

  4. Googlook sagt:

    Irgendwie überraschen mich die Zahlen. Gefühlt sind deutlich mehr Benutzer auf Windows 10 umgestiegen. Trotzdem ist es erstaunlich, dass bei Windows so viele Benutzer bei alten Versionen bleiben (möchten).

  5. mischka83 sagt:

    Microsoft machte es schon geschickt mit win10, es wirkte so als wäre man unter Zugzwang gesetzt worden… nicht miss verstehen ich mag war Win10 aber es wirkt eher wie eine Bremse 2 von 3 geräten laufen unter Win10 mein Tower aber unter win7 und das bleibt auch so Services eingestellt hin oder her der rechner ist eh Offline ^^ und ich liebe es

  6. happyone sagt:

    In meinem Bekanntenkreis sind die viele bei Windows 7 geblieben. Nur die Windows 8 User haben alle sofort ein Update gemacht

  7. SammyAT sagt:

    Hier muss man Consumer und Unternehmen trennen. Die wenigsten Companys sind auf Windows10 umgestiegen – hier müssen im Vorfeld oft viele Tests durchgeführt werden bevor ein RollOut durchgeführt wird – das dauert zum Teil sogar oft mehrere Jahre weil es sich um internationale Konzerne handelt. Im Privatbereich denke ich ist die Zahl viel höher als die ausgewiesenen 21%.

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