Di. 04. August 2015 um 19:44

Windows 10: Feature-Updates alle vier Monate

von Marc Hoffmann0 Kommentare

Windows 10 soll offiziell die letzte Hauptversion des Betriebssystems werden. Zukünftige Entwicklungen mit neuen Funktionen will Microsoft nicht mehr nach Jahren mit dem nächsten grossen Major-Release liefern, sondern eine fliessende Entwicklung des Systems mit immer neuen Feature-Upgrades für die gesamte Lebenszeit eines Gerätes. Dies wurde bereits zur grossen Windows 10-Vorstellung Ende Januar angekündigt. Bisher blieben aber Informationen aus, wie häufig man mit solchen Updates zu rechnen habe, doch nun sprechen Microsoft-nahe Quellen davon, dass dies im Schnitt alle vier Monate geschehen soll.

 

Windows 10 bekommt drei mal im Jahr neue Funktionen

Das erste Feature-Upgrade steht schon recht detailliert fest und ist für Anfang bis Mitte des vierten Quartals dieses Jahres geplant. Ein Rollout ist damit irgendwann im Zeitraum zwischen Anfang Oktober und Mitte November zu erwarten. In diesem soll unter anderem der Edge Browser ausgebaut werden und das lang angekündigte Plug-In-Feature bekommen, mit welchem Erweiterungen installiert werden können, wie man sie von anderen Browsern schon lange kennt. Auch der hauseigene Messenger Service, welcher Skype Chat und SMS Nachrichten in das System integriert, soll dann kommen sowie erweiterte und interaktive Notifications im Action Center. Mit dem nächsten Feature-Update ist demzufolge im Frühjahr 2016 zu rechnen.

 

Der bisherige Patch Tuesday, also jeder zweite Dienstag eines Monats, welcher zur Verteilung von Stabilitäts- und Sicherheitsupdates genutzt wird, bleibt allerdings weiterhin erhalten. Lediglich besonders kritische Sicherheitslücken werden ausserplanmässig mit Updates geschlossen. Der erste Service Release, über welchen wir bereits berichteten, dürfte somit nächste Woche Dienstag zu erwarten sein.

 

Wie die Feature-Updates dann aussehen, ist bisher nicht bekannt. Möglich wäre ein komplettes System-Upgrade, ähnlich wie beim Update von einer früheren Windows-Version, womit auch eine neue Build Nummer kommen würde. Alternativ könnte es sich dabei aber auch um ein grosses Updatepaket handeln, wie es bei Service Packs bis Windows 7 Verwendung fand.

 

Quelle: Redmondmag (Englisch)

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