So. 05. Oktober 2014 um 16:40

Windows 10: Der Windows Store wird ausgebaut

von Simon Burgermeister1 Kommentare

Kürzlich hat Microsoft das neue Windows 10 vorgestellt, das im nächsten Jahr für Desktop-PCs, Tablets und Smartphones verfügbar gemacht werden soll. Das System bringt natürlich wiederum einige Verbesserungen mit, doch nicht nur dort wird gearbeitet:

Auch das Umfeld, genauer gesagt der Windows Store, soll aufgebessert werden. In diesem virtuellen Laden gibt es bisher in erster Linie so genannte (Modern-UI-) Apps, die man kaufen oder auch gratis herunterladen konnte.

 

Microsoft will nun aber das Angebot vergrössern und auch Anbietern von allerlei anderer Software die Möglichkeit geben, ihre Produkte über den Windows Store feil zu bieten. Dies geht zumindest aus einem einem MSDN-Blogpost hervor, der inzwischen aber wieder verschwunden und nur noch per Google Web Cache zur Verfügung steht. Das lässt darauf schliessen, dass die Informationen höchst wahrscheinlich zutreffend sind, das Redmonder Unternehmen aber noch nicht bereit ist, darüber zu sprechen.

 

Unternehmens-Store

Des Weiteren soll es auch eine Art „Business Store“ geben, den Unternehmen einrichten können, um ihren Mitarbeitenden die benötigten Apps und Anwendungen an einem Ort zentral anzubieten. Auch für die Allgemeinheit soll das Ziel aber klar sein: Sämtliche Windows-Software soll man über den Windows Store beziehen können.

 

Über das Business-Modell kann bisher nur spekulieren. Wahrscheinlich ist, dass Microsoft ebenso wie bei den bisherigen Apps und anderen Stores dieser Art üblich, eine Provision pro verkaufter Einheit verlangen wird. Dies ist aber insofern noch unsicher, als dass die Macher herkömmlicher Software und Games bisher ohne dieser Plattform auskamen und es daher nicht sicher ist, ob sie mitmachen würden.

 

Quelle: Neowin (Englisch)

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Eine Antwort zu “Windows 10: Der Windows Store wird ausgebaut”

  1. Elmenhorster sagt:

    Interessant wird, ob die Updates für die normalen Programme dann auch über den Store laufen. Wenn MS das hin bekommen würde, wäre es schon eine super Sache. Dann bräuchte nicht jedes Programm den eigenen Update-Checker installieren bzw. man braucht nicht immer mal nachgucken, ob für jedes Programm ein Update da ist.

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