Do. 17. November 2016 um 17:59

Wiko: Zwei neue Modelle für Einsteiger vorgestellt

von Sebastian Mauch0 Kommentare

Falls jemand den französischen Hersteller Wiko noch nicht kennt, dieser veröffentlichte unter anderem schon die Modellreihe „Lenny“. Bei dieser bekam man für vergleichsweise wenig Geld relativ brauchbare Einsteigerhardware. Für Highend-Verwöhnte mag das sicher uninteressant sein, gerade für ehemalige Handy-Fans bietet Wiko jedoch günstige Einstiegsmöglichkeiten an. Als Nächste kommen die Modelle „Freddy“ und „Tommy“ auf den Markt. Wie es scheint bleibt Wiko seiner etwas unkonventionellen Nomenklatur also treu.

Tommy kann einiges besser als Freddy

Das etwas schwächere Freddy kommt mit einem Display daher, welches mit gerade einmal 854 x 480 auflöst und 5 Zoll misst. Damit kommt man auf eine errechnete Pixeldichte von mageren 196 ppi. In Sachen Darstellungsschärfe ist das in etwa mit einem Samsung Galaxy S2 zu vergleichen, wobei dieses nur 4.3 Zoll aufwies. Das Freddy kommt mit einem 1 GB grossem Arbeitsspreicher und 8 GB Hauptspeicher für Daten. Erweitert werden kann dieser mit microSDs bis zu einer Kapazität von 64 GB. Für Rechenaufgaben ist ein Quallcomm Snapdragon 210 mit einem maximalen Takt von 1.1 GHz verbaut. Getragen wird das System von einem 2000 mAh starken Akkumulator. Die Laufzeit dürfte also in Anbetracht der sparsamen Hardware ganz ordentlich ausfallen. Fotos knipst man mit 5 Megapixel samt Blitz an der Rückseite, sowie 2 Megapixel an der Front. Im Freddy können zudem zwei SIM-Karten verwendet werden.

 

Das (der?) Tommy hingegen kann man als den „grossen Bruder“ von Freddy betrachten. In fast allen Belangen weisst das Tommy kleine Aufwertungen vor. Das Display ist hierbei ebenfalls 5 Zoll gross, löst jedoch mit 1280 x 720 Pixel auf. Damit kommt man auf immerhin 294 ppi, was schon ansehnlicher ist. Die RAM- und Ausstattung für den internen Speicher sind auch hier wieder 1GB und 8GB, dafür wird das Telefon laut GSMArena aber von einem Snapdragon 212 mit maximal 1.3 GHz befeuert. Der Akku ist ausserdem mit 2500 mAh ebenfalls deutlich stärker. Die Kamera des Tommy nimmt Bilder mit immerhin 8 Megapixel vorn und 5 Mepapixel hinten auf. Ein Abstrich im Vergleich zum Modell „Freddy“ ist jedoch das Fehlen eines zweiten SIM-Slots.

Gemeinsamkeiten der beiden Modelle

Natürlich haben Brüder auch einiges gemeinsam. So funken etwa beide Smartphones mit LTE und WLAN nach den Standards 802.11b/g/n, ac-WLAN ist leider nicht an Bord. Beide Telefone werden ab Werk mit Android 6.0 alias Marshmallow ausgeliefert, ein Upgrade auf Android 7.0 Nougat könnte vielleicht sogar noch folgen. Die Preise beider Modelle bewegen sich eindeutig im niedrigpreisigen Sektor. Das Freddy kostet laut Hersteller 110 Euro, das wären umgerechnet etwa 118 SFr. Tommy beläuft sich auf 130 Euro respektive 139 SFr., bietet dafür aber auch leicht bessere Ausstattung. Beide Geräte sollen ab sofort in einer stattlichen Auswahl an Farben erhältlich sein.

 

 

Quelle: Wiko

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