Mo. 15. Dezember 2014 um 17:28

WhatsApp könnte Webclient entwickeln

von Marc Hoffmann0 Kommentare

WhatsApp dürfte wohl einer der beliebtesten Messenger auf Smartphones sein und hat für viele bereits seit langem die SMS abgelöst. Mit seiner Bindung an die Telefonnummer und die Kontaktliste des Smartphones, ist es dabei sehr einfach, die Kontakte zu verwalten. Kritik gab es allerdings seit jeher, dass man den Dienst ausschliesslich auf dem Smartphone verwenden kann, doch ein Wechsel zum PC nicht möglich ist. Doch dies könnte sich nun ändern.

Einige sehr neugierige Developer haben sich diverse Beta Versionen des WhatsApp Messenger vorgenommen und genau untersucht. Wie die niederländische Webseite Androidworld.nl berichtet, gibt es im Code der Version 2.11.471 Hinweise darauf, dass der Anbieter tatsächlich an einem Webclient arbeiten könnte. Auch die Internet Adresse web.whatsapp.com wurde gefunden, welche allerdings nur auf einen Google Login führt. Dies lässt darauf schliessen, dass WhatsApp hier plant, eine geschlossene Beta zu starten oder sogar intern schon gestartet hat, welche über das Google Play Beta Programm verwaltet wird. Ähnliches führen bereits Facebook und Twitter für ihre Android Apps durch, was es möglich macht, sich für Beta oder Alpha Versionen der jeweiligen Apps zu registrieren und diese dann automatisch über den Google Play Store zu erhalten. Für Windows Phone und iOS ist dies nicht so einfach umsetzbar und es bleibt zweifelhaft, dass so etwas hier gemacht wird.

 

Bleibt abzuwarten, ob und wann WhatsApp den besagten Web Client offiziell ankündigt. Der Konkurrenzdienst Telegram bietet einen solchen Client für den Browser bereits an und auch Microsoft entwickelt einen solchen Dienst gerade für Skype in einer geschlossenen Beta. Die Anmeldung am Web Client könnte im Falle von WhatsApp, welches ja regulär an die Telefonnummer gebunden ist, über einen QR Code stattfinden, welchen man mit dem Smartphone vom PC Bildschirm scannen kann. Auch hierfür fanden sich Hinweise im Code der App.

 

Quelle: Süddeutsche

Das könnte Sie auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Teilen