Sa. 24. Mai 2014 um 13:20

WhatsApp: Keine Panik, Fotos werden nicht verkauft

von Barbara Walter-Jeanrenaud20 Kommentare

Der grosse, deutsche private Fernsehsender RTL brachte den Stein gemeinsam mit dem Handelsblatt ins Rollen. Der Tenor: Verschickt man ein Bild via WhatsApp an andere, so kann man sich im schlimmsten Fall kurz darauf auf Werbeplakaten wiederfinden, da man sämtliche Nutzungsrechte an WhatsApp abtrete. Meine Mieze bald ungefragt in einer landesweiten Werbekampagne für Katzenfutter? Omi in der Sparkassenwerbung? Die Medien verbreiten immer mal wieder und sehr gerne Schocknachrichten, auf die dann einige andere Medien unreflektiert aufspringen. Angst verkauft Auflage. Und nachdem WhatsApp von Facebook gekauft wurde, unter Windows Phone gerade nicht verfügbar ist, lag es wohl nahe, in die Kerbe zu schlagen. Aber ganz so schlimm ist es sehr oft nicht. Im aktuellen Fall „WhatsApp: Bild verschickt und somit verschenkt“ hat sich der Journalist Andreas Rickmann den Sachverhalt und die AGB einmal etwas genauer angeschaut und in sehr treffender und korrekter Weise analysiert. Wir teilen seine Analyse weitgehend, weswegen wir euch die Bedingungen auch näher aufschlüsseln.

AGB zwar nicht leicht verständlich, aber eindeutig

Die AGB des WhatsApp Konzerns sind, genau wie die der meisten anderen Firmen, nicht gerade unkompliziert. Zudem sind sie ausschliesslich auf Englisch erhältlich, was für viele eine Hürde ist, sie sich genau durchzulesen und – seien wir ehrlich – wer liest sich AGB generell denn von vorn bis hinten durch? Dennoch sollte man sich dann auch nicht blind darauf verlassen, was andere Medien aus diesen Geschäftsbedingungen herauslesen.

So schreibt WhatsApp unter Punkt 5A der AGB, die übrigens seit 2012 unverändert ist, zum Thema Status Updates, Profilfoto, die „zuletzt Online“ Angabe und „andere Mitteilungen“:

The WhatsApp Service allows WhatsApp users to submit status text, profile photos and other communications submitted by you, as well as the automatic submission of your "last seen” status (collectively, the „Status Submissions“).

So weit so klar: Man hat also die Möglichkeit, seinen Status, Profilbild etc. im Rahmen der „Status Submissions“ anzugeben. Als nächstes unterscheidet WhatsApp klar zwischen Gruppen- bzw. Einzelchats und Status Updates:

For clarity, direct messages, location data and photos or files that you send directly to other WhatsApp users will only be viewable by those WhatsApp user(s) or group(s) you directly send such information; but Status Submissions may be globally viewed by WhatsApp users that have your mobile phone number on their smartphone, unless the user is blocked by you.

Hier wird ganz klar angeben, dass Chatnachrichten, sowohl in Gruppen-, als auch in Einzelchats nur für diejenigen sichtbar sind, an die sie gesendet werden. Aber, und auch das ist logisch, alle „Status Submissions“, also Status, Bild, zuletzt Online Anzeige etc. sind weltweit sichtbar und öffentlich. Alle, die eure Handynummer haben, können diese Angaben sehen, es sei denn, ihr blockt bestimmte Personen.

Die strittige Passage, auf die sich die Berichte von Handelsblatt und Co. beziehen, ist diese hier:

To be clear: you retain all of your ownership rights in your Status Submissions, but you have to have the rights in the first place. However, by submitting the Status Submissions to WhatsApp, you hereby grant WhatsApp a worldwide, non-exclusive, royalty-free, sublicenseable and transferable license to use, reproduce, distribute, prepare derivative works of, display, and perform the Status Submissions in connection with the WhatsApp Service and WhatsApp’s (and its successor’s) business, including without limitation for promoting and redistributing part or all of the WhatsApp Service (and derivative works thereof) in any media formats and through any media channels.

Also: Die Urheberrechte werden nicht angegriffen. Die Bilder, die einem selbst gehören, bleiben auch so. WhatsApp macht hier sogar klar, dass man an seinen Profilbildern selbst die Rechte besitzen muss. Aber man gibt WhatsApp mit Einstellen des Profilbilds die Lizenz, dieses weltweit zu nutzen. Nicht exklusiv, aber kostenlos. WhatsApp darf das Bild nutzen, weiterverbreiten und anzeigen, sofern es den Richtlinien und dem Gebrauch von WhatsApp entspricht.

Treten wir also die Rechte unseren Profilbildern ab? Jein. Der Punkt ist: Wir müssen Nutzungsrechte an den Bildern, die wir als Profilbild nutzen, abgeben, damit WhatsApp sie den anderen Kontakten überhaupt anzeigen darf. Das wäre sonst nämlich nicht erlaubt und nur man selbst könnte das Bild sehen – was ja irgendwie witzlos wäre. WhatsApp weist sogar mehrfach darauf hin, dass man nur solche Bilder als Profilbild wählen sollte, die man weltweit angezeigt haben möchte.

WhatsApp also keine Datenkrake?

Nun, das kann nicht abschliessend beantwortet werden. WhatsApp selbst gibt an, „normalerweise“ keine Nachrichten zu speichern oder zu kopieren. Generell gilt, auch aufgrund der vielen Sicherheitslücken, die in der Vergangenheit festgestellt wurden, dass per WhatsApp keine sensiblen Daten verschickt werden sollten. Auch bei Kindern und Jugendlichen sollte man natürlich immer ein Auge darauf haben, wie sie mit den sozialen Medien und Messengern umgehen. Dazu gehört aber auch, dass sie über die Risiken und den Nutzen dieser Medien aufgeklärt werden – und eben nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Auch Instagram, Google+ und Facebook, worüber sinnigerweise die WhatsApp-Meldung der verbreitet wurden, haben denselben Passus in ihren Geschäftsbedingungen. Wie wir festgestellt haben, durchaus mit Sinn.

Das Internet ist nicht böse, auch wenn man mit derartigen Schlagzeilen bestimmt mehr Aufmerksamkeit erzeugt. Meistens ist das Internet das, was ihr daraus macht. Eine EU-Politikerin sagte im Zuge der NSA-Affäre vor ein paar Monaten einmal, dass sie per Telefon oder Handy nur das bespricht bzw. versendet, was sie auch einer anderen Person im vollbesetzten Linienbus erzählen würde – eigentlich eine sehr gute Strategie!

 

 

Quelle: Andreas Rickmann / WhatsApp (Englisch)

vg-wort
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20 Antworten zu “WhatsApp: Keine Panik, Fotos werden nicht verkauft”

  1. xuserx sagt:

    Das ist echt unglaublich womit manche Medien versuchen ihre Auflage bzw. Quote zu steigern. OK, RTL klar, verständlich ist die BILD der Fensehsender. Aber Handelsblatt? Hauptsache mal auf der Bashing-Welle mitschwimmen …

  2. hansponder sagt:

    Nicht nur eure Bilder werden verkauft, nein auch eure Buchstaben und Emoticons.
    Bloß die Finger weg von Whatsapp 😉 😀

  3. Gustin sagt:

    Das ist echt unglaublich, wie manche Leute Artikel kommentieren, die
    sie nicht ansatzweise auch nur überflogen haben.

    Vielleicht sollte man in der Schweiz mal Englischunterricht einführen:
    erstens:
    „Die Urheberrechte werden nicht angegriffen.“ Steht wo?
    ownership right und copyright sind zwei Paar Schuhe,
    auch wenn man annehmen sollte, dass das copyright zu den ownership rights gezählt werden kann, ist aber kein rechtlich gefasster Begriff, soweit ich weiß.

    zweitens:
    „Die Bilder, die einem selbst gehören, bleiben auch so. “
    Ich Zitier mal den zitierten Absatz:
    „However, by submitting the Status Submissions to WhatsApp, you hereby grant WhatsApp a […] license to […] prepare derivative works of[…] the Status Submissions in connection with the WhatsApp Service […].“

    Sinngemäß übersetzt also:
    „Aber, mit dem Einschicken der Statusangaben an WhatsApp räumst du WhatsApp das […] Recht ein […] Abwandlungen der […] Statusangaben anzufertigen, in Verbindung mit den Diensten von WhatsApp […].“

    Also, es steht genau das Gegenteil da!

    drittens:
    „WhatsApp darf das Bild nutzen, weiterverbreiten und anzeigen, sofern es den Richtlinien und dem Gebrauch von WhatsApp entspricht.“

    Okay, genug zitert, sucht es aus dem Artikel:
    Wo sind die Richtlinien und der Gebrauch von WhatsApp erwähnt?
    Da steht:
    WhatsApp darf die Sattusangaben (wozu auch das Bild gehört, ja)
    weltweit, nicht-exklusiv, kostenlos, unterlizensierbar und die Nutzungslizenz weitergebend, reproduzieren, verbreiten, Abwandlungen davon anfertigen, anzeigen und aufführen in Verbindung mit den WhatsApp-Diensten und WhatsApps (und dessen Rechtsnachfolgers) Unternehmen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, Promotionszwecke und Weiterverbreitung von Teilen oder aller WhatsApp Dienste (und Abwandlungen dieser Dienste) in
    allen Medienformaten und über alle Medienkanäle.

    ???

    Unfassbar, das Leute ihre komplette Privatsphäre und noch viel schlimmer: auch noch die unbeteiligter dritter, aufgeben, weil sie dann ggü. e-Mail ein Foto mit 2 „Klicks“ weniger verschicken können.
    Vor 30 Jahren sind die Leute noch gegen Überwachung auf die Straßen gegangen und wären für ihre Rechte gestorben.
    Die Stasi warn Kindergarten gegen Facebook und Co.
    Geile Welt und alle steigen drauf ein und viel schlimmer genügend Leute verteidigen das auch noch.

    -.-

  4. Entrail sagt:

    Gustin, ich gebe dir generell recht Überwachungsstaat und Co sind natürlich nicht schön, aber mal ehrlich wenn ich bei Whatsapp mit Hans Jürgen irgendwelchen belanglosen Murks schreibe oder mit Günther mich zum Bier trinken verabrede, interessiert mich das ehrlich gesagt recht wenig ob da jemand der bei Whatsapp arbeitet UND Zugriff auf die Sicherheitsrelevanten Daten hat (Ja nicht jeder der in solch einer Firma arbeitet wird einfach so an solche Daten rankommen) so welche Chatverläufe oder Bilder mit liest bzw sieht.
    Denn auch in den Anfängen der Computerzeit war bei irgendwelchen Chatprogrammen oder anderen Onlineplattformen sichergestellt das nicht eventuell doch irgendwelche Mitarbeiter in der Lage wären dort zu lesen oder sehen was geschrieben und verschickt wurde. Selbst wenn ich mit meiner Freundin irgendwelche intimen Sachen schreibe, im Ernst es gibt genug Sexuelles Material, sei es Bilder, Texte oder auch Videos im Netz, wenn da ein Mitarbeiter bei Whatsapp es nötig hat sich von irgendwelchen Personen die er nicht kennt solche Sachen durchzulesen, dann tut er mir Leid aber so Wild sehe ich persönlich das nicht.
    Wenn er die Möglichkeit hat dort einen USB Stick oder Festplatte anzuschließen und die Sachen dann zuhause ins Netz für jeden anderen einstellt ist das natürlich eine andere Sache, aber damit würde er sich in jedem Fall auch strafbar machen. Ich sehe eine Whatsappnachricht aber daher eher wie eine Postkarte. Derjenige der sie Übermittelt hat könnte sie lesen (bei Postkarten ist es ja sogar erlaubt) aber mehr eben nicht.

  5. Kenan Sidali sagt:

    @Gustin

    „WhatsApp darf die Statusangaben (wozu auch das Bild gehört, ja)…“

    Du scheinst Whatsapp nie genutzt zu haben. Statusangabe sind nicht Nachrichten, die man an seiner Freude schickt. Statusangabe kann z.B „hey, Ich bin auch bei Whatsapp“ sein. Mit dem Whatsapp nichts anfangen kann.

    Du verwechselst da noch etwas. Profilbild != Gesendete Bilder.
    Whatsapp darf dein Profilbild nutzen und nicht die verschickten Bilder.
    Du musst ja nicht dein eigenes Bild als Profilbild nutzen. Du musst nicht einmal ein Profilbild haben um Nachrichten schreiben zu können.

  6. Gustin sagt:

    Tatsache, ich hab WhatsApp nie genutz und das werde ich vermutlich auch nicht. Das mit den Statusangaben war mir bewusst, bzw. dachte ich mir das schon so. Ich bezog mich lediglich auf den Text, in dem der Autor ganze Passagen zitiert und dies nicht nur falsch übersetzt, sondern auch noch komplett falsch „interpretiert“ und mit Vermutungen ausschmückt.
    Und zum Datenschutz: das eigentliche Problem ist es, dass sich viele nicht über
    die Tragweite ihrer Hadnlungen im klaren sind´.
    Man hört es unheimlich oft: „Ich hab nichts zu verbergen.“,
    „den Blödsinn den ich da schreibe kann ruhig jeder sehen.“,
    „das macht doch jeder.“, etc.
    Und auch Profilfotos sind was wert, was meint ihr denn wo die
    Bildchen von den heißen „Singles aus deiner Nachbarschaft“ herkommen?
    Ich weiß von Leuten die Ihre Kinder, oder Familienfotos als
    Profilbild haben.
    Man muss das mal in relation setzen, das ist wie ein Steckbrief:
    Stellt eiuch vor man hätte Kinderfotos von euch mit Infos zu den eltern auf ein Blatt papier geklebt und in die Fußgängerzone der nächsten Stadt gehängt, nur dass es da lokal sehr begrenzt ist,
    Internet ist global.
    Daten die eure Freunde, Geschäftspartner, Verwandte, etc. euch anvertrauen werden einfach mal (ohne deren Wissen) nach USA geschickt und dort zentralisiert in einer Datenbank abgelegt,
    weil man dann die 5 euro im Monat für ne sms Flat spart.
    Und das sind nicht nur Daten einer Person, sondern von zig,
    der eine hat noch geburtsdaten ergänzt, Adressen, Familienstand,
    Beruf, e-Mail, Kinder usw. was da für Datensätze über einen zusammen kommen ist Wahnsinn und das obwohl man selber nie was mit diesen Vereinen zutun hatte.
    Und die Daten werden gespeichert, erweitert und auch genutzt und zwar alle, denn die sind bares Geld wert.

    Aber das ist ein anderes Thema und dazu kann ich mich schonmal in Rage schreiben, da fällt mir noch ein schönes Zitat unseres
    Mechatronik Professors ein:
    „Der geistige Horizont ist definiert als der Abstand zwischen Stirn und Brett.“
    Und manchmal scheint ein Monitor/Smartphone ähnlich zu wirken, wie ein Brett. 😉

  7. fritz_ch sagt:

    @Gustin, wer ist eigentlich gestorben und hat dich zum obersten Datenschützer ernannt und zum einzigen Fachjuristen der Welt, der englische eine AGB lesen kann?
    das, was du hier um dich wirfst, davon spricht doch hier gar keiner? du solltest dich vielleicht mal auf das beziehen, um das es hier geht, und nicht irgend nen Grundsatzstreit vom Zaun brechen wollen und zum eigentlichen Problem des Datenschutz auszuweiten.
    Es geht hier NUR um Profilbilder und Statusangaben. Andere Medien schreien hier von „jedes Bild, das du verschickst, landet morgen auf der Plakatwand um die Ecke“. Und das ist schlicht nicht so. Ob und wie du was mit wem teilst, ist eine ganz andere Baustelle. Und ich glaube, die Autorin hier ist auch nicht so unbedarft, was Datenschutz an geht, liess doch mal den letzten Absatz. Das ist eben nicht „ich hab nix zu verbergen“ sondern vielmehr „ich weiss, dass das Internet kein Raum ist, für Sachen, die ich privat halten möchte“. Aber Hauptsache ist wohl, du kannst der Welt vor halten, dass du der einzige bist, der den Schuss gehört hat, was?

  8. Entrail sagt:

    Da muss ich ihn in Schutz nehmen, den Datenschutz part habe ich in den Raum geworfen :>

  9. Entrail sagt:

    Und die werden sicher nicht irgendwelche eh schon pixeligen, verwackelten Smartphone selfies die auch noch bei der Übertragung komprimiert werden für irgendwelche Werbung nutzen 😛

  10. LumiaLike sagt:

    Gibt es inner schweiz echt kein englischunterricht als pflichtfach?
    @ gustin
    Wegen deiner aussagen zu einem thema, welches dich nicht betrifft, nehme ich dich echt nich ernst.
    Wie kann man als nichtbeteiligter nur so viel aufwand damit verschwenden, andere zu missionieren, wa?
    Oda biste eine weitere erfundene Forumsgestalt?
    Du seppl! 🙂

  11. terraoutlaw sagt:

    Jetzt lasst ihn doch. Wenn es seine Meinung ist, dann ist das doch ok. Ist doch sein Recht sich hier kundzutun, wenn es ihm danach ist.

  12. Gustin sagt:

    Ich bin weder einer der nur für den Datenschutz lebt, noch bin ich irgendwein Jurist und ich will auch keinen zu irgendwas bekehren. Übrigens muss man kein „Fachjurist“ sein um einen einfachen Satz aus dem englischen zu übersetzen, man sollte
    es in juristischen Texten jedoch tunlichst vermeiden,
    etwas wegzulassen oder zu interpretieren.

    Ich habe klare 3 Punkte genannt, mit Zitat aus dem Artikel,
    diese sind einfach falsch übersetzt und interpretiert.
    Ich habe mich nie auf Aussagen von anderen Medien gestützt,
    noch habe ich behauptet, dass ich mich auf irgendwelche anderen Daten, als diese
    Statusangaben (dieses Wort stammt aus diesem Grund eben von mir, als Übersetzung von „status submissions“) beziehe.
    Ich habe nie von Fotos oder Nachrichten geschrieben.

    Und wie ich geschrieben habe betrifft es mich auch, ich habe schließlich auch ein Handy und kenne genug Leute, welche WhatsApp nutzen, bzw. nutzten.

    Zum Datenschutzzeugs bin ich etwas abgedriftet das stimmt wohl,
    tut mir auch leid.

    Trotzdem schönen Sonntag noch. 🙂

  13. Kenan Sidali sagt:

    „Ich habe klare 3 Punkte genannt, mit Zitat aus dem Artikel,
    diese sind einfach falsch übersetzt und interpretiert.“

    Ich habe dich aufklärt, dass deine Aussage nicht stimmt.

    Statusmeldungen sind nicht Nachrichten, Profilbilder sind nicht gesendete Bilder.

    Du brauchst weder deine Statusmeldung ändern noch Profilbild posten um Whatsapp nutzen zu können. Im Klartext: Du gibst nichts an Whatsapp, womit sie etwas anfangen können.

    Was sie haben, ist deine Telefonnummer, die für Registrierung brauchst. Ob sie deine Telefonnummer wegen Werbezwecken verkaufen können, da muss ich passen, ich habe die AGB nicht gelesen.

    Das schöne an einem Smartphone ist, dass man auch unerwünschte Anrufe per App unterbinden kann.

    Auch dir einen schönen sonnigen Sonntag. 🙂

  14. fritz_ch sagt:

    und noch was @Gustin: Die Urheberschafft ist unerväusserlich. die gibst du nie ab. und Copyright ist nichts, was im europäischen Uhrheberrecht wirklich relevant wäre. also erst mal schlau machen und dann schlau tun, von wegen falsch Übersetzt.

  15. Gustin sagt:

    Zitiere den Absatz in dem ich das behauptet habe:
    „Statusmeldungen sind nicht Nachrichten, Profilbilder sind nicht gesendete Bilder.“

    und:

    „Du brauchst weder deine Statusmeldung ändern noch Profilbild posten um Whatsapp nutzen zu können.“
    wo ich behaupte, dass es anders wäre.

    @fritz_ch von Urheberschaft war noch garnicht die Rede.
    Das Urheberrecht ist was anderes und kann zwar in Deutschland und
    wohl auch Österreich nicht abgetreten werden, das ist aber in anderen Ländern, wie zB. der Schweiz anders, Zitat wikipedia:
    „Im Gegensatz zu Deutschland und Österreich kann das Urheberrecht in der Schweiz auch unter Lebenden übertragen werden.[1] Es ist darüber hinaus nicht nur übertragbar und vererblich, sondern es kann auch gänzlich darauf verzichtet werden.“

    In den AGBs war die Rede von Besitzrechten (ownership rights),
    wozu das Urheberrecht (engl. copyright) nicht zwangsweise zählt.

    Ein Beispiel aus dem deutschen Recht wäre ein Foto eines Freundes,
    dieses kannst du geschossen haben und somit Urheber sein, du darfst
    es auch besitzen und im privaten Rahmen nutzen, das Urheberrecht
    liegt aber auch bei der abgelichteten Person, vgl. „Recht am eigenen Bild“, und damit hast du ein Besitzrecht ohne alle Urheberrechte inne zu haben.

    Schon lustig, wie du nicht eine deiner Aussagen mit irgendwas belegen kannst, sondern einfach nur Behauptungen aufstellst,
    ich habe zumindest zu den meisten meiner Aussagen Zitate angefügt
    und könnte dir zum letzten Teil auch noch die entsprechenden Paragraphen raussuchen. Ich bin informiert, du plauderst nur ein irgendwo
    aufgeschnapptes halbwissen in die Welt hinaus.

  16. Kenan Sidali sagt:

    @Gustin
    Deine Absätze „zweitens“ und „drittens“. Wo du behauptest, dass in AGB von Whatsapp genau das Gegenteil steht. Das ist schlichtweg falsch.

    Wenn du uns kein Glauben schenkst, bitte sehr…

    http://www.areamobile.de/news/27266-unklare-agb-whatsapp-hat-keine-nutzungsrechte-fuer-private-nachrichten
    http://derstandard.at/2000001521161/WhatsApp-Private-Fotos-und-Texte-werden-nicht-weiterverkauft
    http://www.social-secrets.com/2014/05/nein-whatsapp-verkauft-eure-bilder-nicht/

    Was ich blöd finde, dass ein ernsthaftes Unternehmen wie Handelsblatt.com so einen Fehler begeht und wie RTL oder Bild damit für Schlagzeilen sorgt.

  17. Gustin sagt:

    Nochmal:
    In den oben im Artikel zitierten Passagen der AGB steht, dass WhatsApp sich das Recht vorbehält die genannten Statusdaten zu nutzen und nach belieben verändern zu dürfen, fakt, steht so oben und ist nicht zu leugnen.
    Dadrunter schreibt der Autor, dass Bilder die dir gehören nicht(!!!) verändert werden, steht auch oben im Text, ebenso nicht zu leugnen.

    OK, es ist nicht das genaue Gegenteil, aber das ziemliche Gegenteil, willst du dadrauf hinaus?

    Unter drittens habe ich nur gefragt, woher die Worte „Richtlinien und Gebrauch von WhatsApp“ kommen, diese sind nämlich im
    zitierten Passus garnicht erwähnt, somit ist auch diese Übersetzung falsch, fakt.

    Und wie gesagt berufe ich mich nur auf das im Artikel geschriebene
    und nicht auf andere Passagen der AGBs, diese habe ich NICHT gelesen.

    Mir geht es auch überhaupt nicht um die Information, ob und wie
    da bei WhatsApp jetzt mit Daten umgegangen wird, sondern nur
    um die falschen Übersetzungen und Auslegungen im obigen Artikel.
    Daher interessieren mich auch keine externen Links, selbst wenn die zitierten AGB-Passagen frei erfunden wären, blieben die Aussagen genauso falsch.

  18. Kenan Sidali sagt:

    Und mir geht es darum, dass du den Artikel falsch verstanden hast. Wie ich darauf komme, zeigt unter anderem dein folgender Kommentar.

    „Unfassbar, das Leute ihre komplette Privatsphäre und noch viel schlimmer: auch noch die unbeteiligter dritter, aufgeben, weil sie dann ggü. e-Mail ein Foto mit 2 “Klicks” weniger verschicken können.“

    Im Artikel steht, dass Whatsapp die Rechte (nicht exklusiv) für Profilbilder besitzt. Die verschickten Bilder dürfen zu keinem Zwecke verwendet werden. d.h du vergibst Rechte weder an Whatsapp noch an unbeteiligter dritter für die verschickten Bilder.

  19. LumiaLike sagt:

    Mannn wie nervend! 🙂

    Ich sende wirklich wichtiges per mail und realer Post, klatsch und tratsch per whatsapp.
    Als profilbild habe ich wat sinngemäß passendes, aba nicht mein reales abbild.
    Whatsproblem?

  20. picasso22 sagt:

    Was für ein theather nur weil irgendein Praktikant bei RTL nach 2 Jahren mal die AGB gelesen hat. Schlimm worüber sich die Leute so aufregen obwohl sie selst einfach zu Dumm sind es zu verstehen.

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