Do. 22. Januar 2015 um 14:11

WhatsApp im Browser kurz ausprobiert

von Simon Burgermeister6 Kommentare

Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Lange hat man darauf gewartet, dann gab es erste Vermutungen und auf einmal hiess es im Blog von WhatsApp: „Ab heute gibt es zum ersten Mal für Millionen von euch die Möglichkeit, WhatsApp in eurem Web-Browser zu verwenden“. Natürlich haben wir euch auch gleich auf dem Laufenden gehalten.

 

Es gibt allerdings einige Voraussetzungen für WhatsApp Web: Im Moment funktioniert der Web-Client unter web.whatsapp.com nur in Google Chrome (oder einem anderen Browser mit Blink-Engine) Zudem gelingt der Zugriff über den Browser nur, wenn der eigene WhatsApp-Account auf einem Smartphone Android, Blackberry oder Windows Phone eingerichtet ist. WhatsApp gibt an, dass technische Limitierungen bei iOS eine Verbindung mit dem Web-Client im Moment verunmöglichen. Das klingt leider auch nicht unbedingt so, als würde sich das in naher Zukunft ändern.

 

Eine weitere Einschränkung: Das Smartphone, auf dem der eigene Account eingerichtet ist, muss auch dann mit dem Internet verbunden sein, wenn man Nachrichten schreiben oder empfangen möchte. Das bedeutet, dass die Inhalte von der App lediglich in den Browser gespiegelt werden. Man kann sich vorstellen, dass jede Nachricht, die am PC verfasst wird, zuerst an das Mobiltelefon und erst von dort via Server zum Empfänger gelangt.

Dies liegt wohl daran, dass WhatsApp einen Nutzer oder eine Nutzerin über die Telefon-Nummer und eine Geräte-ID identifiziert. Da die Geräte-ID im Browser natürlich nicht abgefragt werden kann, stellt der Web-Client nur eine Nebenstelle der App dar und letztere wickelt den gesamten Nachrichtenverkehr sowie Authentifizierung und Kontakte-Verwaltung ab.

 

WhatsApp im Web läuft einwandfrei

Insgesamt sieht der Web-Client aus, wie eine etwas vergrösserte Version der App. Der grösste Unterschied ist wohl, dass die Kontaktliste ständig neben dem Nachrichten angezeigt wird. So ist auch ein schnelles Wechseln zwischen mehreren Konversationen möglich. Dank der integrierten Benachrichtigungsfunktion von Chrome werden Meldungen über neue Nachrichten unten rechts im Bildschirm angezeigt, auch wenn das eigentliche Fenster im Hintergrund oder minimiert ist.

 

Wer den Web-Client selbst ausprobieren möchte, benötigt wie eingangs erwähnt einen PC mit aktuellem Chrome-Browser und ein Smartphone mit der aktuellsten Version von WhatsApp (2.11.498 für Android, 2.11.2355 für BlackBerry, 2.11.634.0 für Windows Phone). Es kann sein, dass diese für euer Smartphone noch nicht verfügbar ist. Dann hilft nur abwarten und den Tee trinken, doch das Update sollte in Kürze überall verfügbar sein.

 

WhatsApp Messenger
Entwickler: WhatsApp Inc.
Preis: Kostenlos

 

Konntet ihr WhatsApp im Web schon ausprobieren? Teilt uns eure Meinung zum neuesten Wurf des Messengers mit!

 

Quelle: WhatsApp-Blog

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6 Antworten zu “WhatsApp im Browser kurz ausprobiert”

  1. BigAirGuy sagt:

    Also erstlmal ganz cool reagiert echt schnell der benachrichtigungs Ton ist angenehm und auch die Smileys wurden integriert (zwar kein Easteregg-Smiley für die Desktop Variante 🙁 aber trotzdem cool).
    ABER:
    Etwas schwach finde ich das man Whatsapp dann nicht die Gängigen Formate zum Versenden Erlaubt…
    Also zB eine mp3 ging bei meinem Test nicht, normale JPEG Dateien gingen, aber wieder keine .CR2 (RAW)
    Ebenso keine Quicktime Filme oder .mp4 Filme -.-
    Schwach…sehr Schwach…man könnte meinen man sollte Lieber Skype benutzen 😉

  2. Kevin Fuchs sagt:

    da bis jetzt nur im chrome isses leider noch nicht brauchbar für mich – von google kommt mir nix ins haus 😀
    mal abwarten wann das ding für FF kommt (;

  3. manu sagt:

    ja google meide ich auch wie die pest… so erstmal den chrome browser auf den androiden packen und testen ob man einer persohn mit 3 handys über einen account volltexten kann …. aber nicht mehr heute aber nen spass währe es ja

  4. Hood Boy sagt:

    wozu die integrierte Chrome Funktion für die Benachrichtigung? Zumindest Win 8.1 hat oben rechts Benachrichtigungen, die auch von Desktop-App aufgerufen werden können. Bekomme da teilweise was von Ebay (oder Ebay-Kleinanzeigen) rein.

  5. heptamer sagt:

    Der Bericht ist nicht ganz richtig. Es wird nicht zwingend Google Chrome benötigt, der Browser muss nur mit der Chrome Engine laufen. Nutze selber nur Opera und da funktioniert whattsapp ohne Probleme.

  6. Simon Burgermeister sagt:

    Danke für den Hinweis, habs entsprechend angepasst.

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