Fr. 04. März 2016 um 10:30

Statistik: Märkte, die dem Smartphone zum Opfer fielen

von Marc Hoffmann0 Kommentare

Bis vor ein paar Jahren kamen bei unseren Smartphones immer neue Funktionen hinzu, wie brauchbare Kameras, Mehr Speicher, Hochwertige Audiochips, präzise und hochentwickelte Sensoren und immer stärkere Hardware. Zwar geht die Entwicklung inzwischen kleinere Schritte und es wird vor allem an der Optimierung der einzelnen Komponenten gefeilt, doch dies sorgt auch dafür, dass spezialisierte Elektronik immer weiter verdrängt wird. Während noch vor einigen Jahren in fast jedem Haushalt eine Kamera, MP3-Player oder Navigationssysteme gefunden werden konnten, wurden diese in den meisten Fällen von den Smartphones abgelöst.

Smartphones schlucken andere Marktbereiche

Die drei genannten Bereiche haben die Experten_innen von Statista dabei gezielt in den Fokus genommen und dabei zeichnet sich ein recht eindeutiges Bild ab. Während der Smartphone Markt kontinuierlich wuchs und die Featurephones nahezu komplett ersetzte, sanken auch die Absatzzahlen bei Kameras, MP3-Playern und Navigationsgeräten massiv ab. Am stärksten betroffen hierbei sind vor allem die MP3-Player, welche ab 2007 von 7 Millionen verkauften Einheiten auf 1.4 Millionen im Jahr zurück fielen. Auch Digitalkameras sind von 8 Millionen auf etwa 3,4 Millionen Geräte im Jahr eingebrochen. Immerhin kann jedes Oberklasse Smartphone inzwischen locker mit einer Digitalkamera mithalten, welche allein zwischen 100 und 150 Euro kosten würde. Mit weniger Einbruch, aber einer sichtbaren Tendenz, haben auch die Verkäufe von Navigationssystemen nachgelassen. Immerhin gibt es für sämtliche Smartphone Systeme kostenlose Lösungen, welche eine zusätzliche Investition und die Verwaltung eines separaten Gerätes vermeiden lassen.

 

Smartphones schlucken immer mehr andere Elektronikmärkte

 

 

Quelle: Statista

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