Mi. 06. Mai 2015 um 16:33

Skype darf wegen Sky nicht namensrechtlich geschützt werden

von Marc Hoffmann7 Kommentare

Während Skype in den USA bereits seit Jahren eine geschützte Marke ist, kämpfen die Unternehmen hinter dem Dienst, der seit 2011 zu Microsoft gehört, seit über zehn Jahren darum, die Marke auch in Europa unter Schutz zu stellen. Der Gegner in diesem Streit ist der britische Multimedia Dienstleister Sky, welcher eine zu grosse Ähnlichkeit zwischen den beiden Markennamen sieht. Nun hat der Europäische Gerichtshof ebenso entschieden, womit es Microsoft weiterhin nicht gestattet wird, Skype als geschützte Marke eintragen zu lassen.

 

Skype Sky Logo
Die Logos und Namen der beiden Unternehmen Skype und Sky seien zu ähnlich und zu allgemein, weswegen Microsoft seine Skype Marke nicht schützen darf.

Bei dem Urteil wurden mehrere Aspekte berücksichtigt, welche laut Gerichtsurteil zu grosse Ähnlichkeiten aufweisen. Laut Sky selbst sei die Ähnlichkeit zwischen den Namen und den Logos zu gross und könnte die Kundschaft des Unternehmens verwirren. Das Unternehmen Skype wurde 2003 gegründet und versuchte seit 2004 die Marke und das Logo beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt schützen zu lassen. Allerdings legte das Unternehmen Sky, ehemals BSkyB, welches ebenfalls 2003 gegründet wurde, seit 2005 immer wieder Einspruch gegen die Eintragung ein. 2012 und 2013 wurden die Anträge bereits vom HABM zurückgewiesen, weswegen Microsoft vor Gericht ging.

Gericht begründet mit zu grosser Ähnlichkeit

Doch auch der Europäische Gerichtshof wies den Widerspruch nun ab. Die Begründung für diese Entscheidung bezieht sich darauf, dass einerseits die Klangähnlichkeit der beiden Namen zu ähnlich sei, da das „pe“ in Skype fast stumm und die Sprechgeschwindigkeit bis zum „y“ im Namen bei beiden Marken identisch sei. Zudem seien auch die beiden Logos zu ähnlich. Da der stilisierte Wolken-Hintergrund des Skype-Logos nicht teil des Schriftzuges ist und die Buchstaben selbst das Hauptaugenmerk darstellen, sei auch hier eine gewisse Verwechslungsgefahr gegeben. Als letzten Punkt nannte das Gericht, dass Sky Bestandteil des englischen Sprachwortschatzes ist und trotz des Anhangs der Buchstaben „pe“ klar erkennbar sei.

 

Microsoft selbst stellt aber klar, dass vorerst keine Umbenennung des Dienstes stattfinden werde, wie damals beim Streit um SkyDrive. Immerhin dürfte es aufgrund der genannten Gründe des Gerichtes nicht dazu kommen, dass Sky den Spiess umdreht und seinerseits eine Klage um das Markenrecht anstrebt.

 

Quelle: ZDNet

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7 Antworten zu “Skype darf wegen Sky nicht namensrechtlich geschützt werden”

  1. Gustin sagt:

    Direkt sympathisch die Firma.

  2. Marulez sagt:

    So ein quatsch

  3. AnterDogan sagt:

    Absoluter Schwachsinn…
    Wer auch immer Sky ist… Ich mag die Typen dort nicht.

  4. Tempest2k sagt:

    Meine Güte, das ist doch echt nicht auszuhalten…

    Skype ist schon Ewigkeiten ein Begriff. Und wer Sky mit Skype verwechselt, tut mir leid, der sollte lesen lernen.

  5. terraoutlaw sagt:

    Sky ist ein Drecksladen. Die senden mir seit geraumer Zeit Werbung zu und ich wüsst zugern woher die die Adresse haben. Auch nach mehrmaligem Auffordern dies zu unterlassen, hat sich nichts geändert. Ich kann den Verein nicht weiterempfehlen und werde alsbald härtere Geschütze auffahren.

    LG

  6. schniposa sagt:

    Is mir egal , is mir egal , is mir egal

  7. Tempest2k sagt:

    SKY sind Abzocker vor dem Herrn. Nicht mehr oder weniger. Aber gut, darum geht es hier ja nicht. Ich finde es nur mehr als lächerlich wenn mit so etwas durchkommt.

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