So. 13. Dezember 2015 um 13:51

OneDrive: Microsoft rudert bezüglich Beschneidung zurück

von Marcel Laser6 Kommentare

Der Ansturm war riesig und vor allem negativer Natur. Kein Wunder, sollte doch der OneDrive Speicher aus heiterem Himmel für viele Benutzer_innen im freien Kontingent stark beschnitten werden. Grade mal ein Drittel der 15 GB, also sprich 5 GB, sollten nur noch zur Verfügung stehen. Microsoft selber hat aber nun positiv reagiert.

Wer will, kann bis zum 31. Januar die Beschneidung umgehen

Allerdings werden viele nun mit einem kleinen Haken an der Sache noch herumgeführt. Das heisst im Klartext, wer den 15 GB Speicher behalten will, muss sich auf einer offiziellen Webseite von Microsoft mit seinem OneDrive Account einloggen und kommt so um die Beschneidung herum. Auch die 15 zusätzlichen GB für den Kameraupload bleiben so unberührt. Wie gesagt: Ihr müsst euch allerdings bis zu 31. Januar auf der im Tweet oder unserer Quellenangabe unter diesem Artikel angezeigten Webseite einschreiben.

An dieser Stelle bleiben allerdings noch zwei generelle Fragen übrig. Erste ist vor allem von vielen Fans des Dienstes gestellt worden und erkundigt sich darüber, warum überhaupt erst einmal ein solcher Aufschrei geschehen musste, damit Microsoft seine Meinung ändert. Die Zweite beschäftigt sich mit dem „Warum?“ in diesem Fall, also warum man überhaupt den Speicher beschneiden wollte und nun mit dieser Aktion zurückrudert. Wir stellen an dieser Stelle aber auch noch eine dritte Frage: Warum muss man sich nun überhaupt auf dieser Seite anmelden um seinen Speicher zu behalten? Hätte man nicht gleich von der Aktion Abstand nehmen können?

 

Denn der erwähnte Haken wird Nutzer_innen des Dienstes, die nichts von der Aktion von Microsoft mitbekommen im Regen stehen lassen. Wer sich nämlich nicht bis zum 31. Januar anmeldet, wird auch entsprechend beschnitten und verliert seinen Speicherplatz. Daher wäre es vielleicht angebracht alle Leute die man in seinem Umfeld kennt, welche ebenfalls den Dienst nutzen, schnellstmöglich zu Informieren, damit diese auch ihren Speicher behalten können.

 

 

Quelle: @OneDrive (Twitter)

vg-wort
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6 Antworten zu “OneDrive: Microsoft rudert bezüglich Beschneidung zurück”

  1. HulkHolger sagt:

    Danke, erledigt!

  2. WarmRed sagt:

    Microsoft kann mir gestohlen bleiben. Ich werde OneDrive gar nicht mehr nutzen. Das hin und her ist mir einfach zu blöd. Zumal mich OneDrive sowieso nie überzeugen konnte von der Performance.

  3. Letto sagt:

    @WarmRed: Microsoft hat mal dir gehört? Toll! 😉
    Dein Rückzug von OneDrive wird Microsoft (und andere) schwer beeindrucken.

  4. Letto sagt:

    Zitate:
    „OneDrive: Microsoft rudert bezüglich Beschneidung zurück“ oder
    „Wer will, kann bis zum 31. Januar die Beschneidung umgehen“

    Ich wusste bislang auch nicht, dass Microsoft die Einhaltung jüdischer oder muslimischer Traditionen fordert. 😮

  5. Bunsenbrenner sagt:

    Hm… soweit ich mich erinnere gibt es Beschneidungen in der Filmtechnik, im Juristischen, in der Informationstechnik, im Gartenbau… 😛 Wir reden hier ja nicht von einer Brit Mila. Aber ja, es gibt wohl Wörter, auch im Deutschen, die mehrfach belegt sind 😛

  6. Letto sagt:

    @ Bunsenbrenner: Abgesehen von rechtlichen Aspekten spricht man korrekterweise in den anderen genannten Bereichen doch eher von Beschnitt, dem Beschneiden bzw. Schnitt. Das „Wer will …“ bezieht sich eindeutig auf eine Person. :-p

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