Fr. 27. Februar 2015 um 18:29

MWC 2015: Meizu wird das MX4 mit Ubuntu zeigen

von Simon Burgermeister1 Kommentare

Das Meizu MX4 kennen wir grundsätzlich bereits, nämlich als potentes Smartphone mit Android. In unserer Review konnte es vielfach überzeugen, es haperte jedoch an manchen Orten im Betriebssystem. Und gerade hier scheint Meizu anzusetzen, denn wie aus der Pressemitteilung hervor geht, wird das chinesische Unternehmen eine Neuauflage des Smartphones präsentieren. Doch dieses Mal wird, wie es der Name schon sagt, Ubuntu zum Einsatz kommen.

 

Ubuntu? Richtig, das Linux-Betriebssystem auf Debian-Basis gibt es auch in einer Variante für mobile Geräte. Bisher gibt es nur wenige Smartphones mit Ubuntu und diese (z.B. das Aquaris E4.5) können zumindest mit der Hardware nur bedingt auftrumpfen. Das soll sich nun ändern, denn im MX4 Ubuntu Edition arbeitet ein ordentlicher Highend-Prozessor, zumindest wenn die Hardware vom Android-Pendant übernommen wird: Ein MT6495 mit acht Kernen von Mediatek, 2 GB RAM, eine 20.7-Megapixel-Kamera und ein 5.36 Zoll grosses FullHD-Display sollten mit an Bord sein. Ob dem tatsächlich so ist, muss aber die Präsentation von Meizu am MWC nächste Woche zeigen.

 

Wie bei den Specs schweigt man vorerst auch beim Preis, es kann aber angenommen werden, dass sich dieser im Rahmen des Android-MX4 bewegen wird, nämlich um die 350 Euro. Bisher konzentriert sich Meizu vor allem auf den chinesischen Markt, ein Europastart des Geräts kann aber nicht ausgeschlossen werden.

 

Meizu MX4
Das Meizu MX4 kommt nun auch noch in einer Variante mit Ubuntu.

Wir werden natürlich versuchen, ein Meizu M4 Ubuntu Edition in Barcelona vor die Linse zu kriegen, damit wir euch mit allen nötigen Details versorgen können.

 

Quelle: Android Authority (Englisch)

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Eine Antwort zu “MWC 2015: Meizu wird das MX4 mit Ubuntu zeigen”

  1. Wolfgang D sagt:

    Wenn die Software auf dem Ubuntu-Phone genauso heiss gestrickt ist wie auf dem MX4Pro, dann mal gute Nacht. Meizu fängt alles nur an, und bekommt nichts fertig. Schade, dass nicht Xiaomi diesen Auftrag übernommen hat.

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