Mo. 21. Juli 2014 um 19:50

InkCase Plus: eInk-Display für das Smartphone

von Marc Hoffmann0 Kommentare

Crowdfounding-Portale wie Kickstarter sind immer wieder Anlaufstellen für neue und innovative Ideen. Zu diesen gehört sicher auch das InkCase Plus. Dabei handelt es sich um eine Art Mini-eBook-Reader, welcher über eine passende Schutzhülle direkt mit einem Smartphone verbunden werden kann. Dabei dient das Gerät wie eine Art zweites Display am Smartphones, welches durch die eInk-Technik sehr sparsam ist und dennoch Inhalte permanent anzeigen kann. Das Display wird dabei in eine passende Schutzhülle eingesetzt, welche speziell auf das Smartphone zugeschnitten ist. Nach dem Prinzip einer Smartwatch kann das Display so permanent Benachrichtigungen anzeigen, aber auch andere vom Nutzer oder der Nutzerin festgelegte Inhalte. Über eine entsprechende API können auch Entwickler verschiedener Apps ihre Anwendungen anpassen, um das Display anzusteuern und Informationen anzuzeigen. So sind auch Fitness-Informationen darstellbar, welche permanent angezeigt werden können, ohne den Smartphone-Akku übermässig zu belasten. Die Verbindung mit dem Smartphone wird dabei Drahtlos über Bluetooth 4.0 hergestellt und ist damit sehr sparsam im Verbrauch.

eInk-Display für verschiedene Smartphones

Das sogenannte FitCase, welches die Grundlage des Systems bildet, soll für verschiedene Smartphones angeboten werden. Zu Beginn wird das Case für das Samsung Galaxy S5 angeboten, doch auch andere Modelle sind im Gespräch. In einer Umfrage soll ermittelt werden, für welche Geräte eine entsprechende Hülle angeboten werden soll. Alle Smartphones mit mindestens 500 Stimmen sollen dabei auf jeden Fall umgesetzt werden. Ist ein Gerät nicht in der Liste, kann man auch selbst sein Wunschsmartphone übermitteln.

Der Preis des InkCase Plus soll sich auf recht günstige 99 US-Dollar belaufen, was vermutlich auch direkt umgerechnet 99 Euro entsprechen dürfte. Da die erforderlichen 100’000 Dollar bereits vor einiger Zeit erreicht wurden, steht einem Marktstart nun kaum noch etwas im weg.

Quelle: Kickstarter

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