Mo. 06. Oktober 2014 um 14:32

Google entfernt veröffentlichte iCloud Fotos

von Marc Hoffmann0 Kommentare

Die Fälle von gehackten iCloud Konten prominenter Persönlichkeiten und die daraus resultierenden Veröffentlichungen privater Bilder haben grosse Wellen im Netz geschlagen. Nun geht es darum, zu versuchen, die besagten Bilder wieder aus dem Internet zu entfernen, was wohl ein Kampf gegen Windmühlen sein dürfte. Auch Google ist dabei, besagte Bilder von seinen Portalen wie YouTube, Blogger und Google+ zu entfernen. Dennoch muss sich der Internetriese mit viel Kritik seitens der Anwälte betroffener Personen auseinandersetzen, da die Löschung nicht schnell genug vonstatten ginge.

Zehntausende entfernte Bilder sind nicht genug

Google selbst gibt an, innerhalb weniger Stunden zehntausende Bilder gelöscht zu haben, nachdem diese gemeldet wurden und auch viele dazugehörige Benutzerkonten wurden stillgelegt. Den Anwälten der betreffenden Prominenten geht dies allerdings nicht schnell genug. Sie argumentieren damit, dass Google nach dem Digital Millennium Copyright Act (DMCA) nicht schnell genug reagiert hätte und die Bilder zu lange online gewesen seien. Angeblich seien selbst vier Wochen nach den Löschanfragen noch betreffende Bilder zu finden gewesen und Google wird damit vorgeworfen „Millionen zu machen und von der Viktimisierung von Frauen zu profitieren.“

 

Aus diesem Grund wollen die Anwälte Google nun auf Schadensersatz und Strafe verklagen. Dabei könnten Strafzahlungen von mehr als 100 Millionen Dollar fällig werden, sollte Google hier zurecht beschuldigt werden.

Wie Hollywood Reporter berichtet, waren von 461 Anfragen auf Löschung von Suchergebnissen nach einer Woche noch immer 51% davon auffindbar. Erst mehrere Wochen später meldete Google selbst in seinem Transparenzbericht 444 der betreffenden Links als gelöscht.

 

Quelle: ZDNet

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