Fr. 28. November 2014 um 16:42

FCC-Logo auf elektronischen Geräten nicht mehr zwingend

von Simon Burgermeister1 Kommentare

Den Designteams ein Dorn im Auge, der Kundschaft relativ egal und doch eigentlich omnipräsent: Die Logos und Kennzeichnungen der EU und der US-Amerikanischen Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC). Diese finden sich im Falle der FCC auf allen elektronischen Produkten, die irgend etwas mit Funk zu tun haben, im Falle des CE-Logos der europäischen Union auf eigentlich alle erdenklichen (Non-Food-)Produkten.

 

Zumindest dem FCC-Logo und der dazugehörigen FCC-ID wird es aber wohl bald an den physischen Kragen gehen: Sowohl der US-Senat, als auch das Repräsentantenhaus haben den so genannten „E-Label Act“ durchgewunken, der eine Lockerung der Regelungen mit sich bringt. Sobald der der Präsident der Vereinigten Staaten, Barack Obama, das Vorhaben unterzeichnet hat, wird es für die Geräte-Hersteller nicht mehr obligatorisch sein, besagtes Logo auf die Aussenhülle zu drucken. Künftig reicht es, das Logo und die ID in rein digitaler Form auf dem Gerät zu speichern. Denkbar wäre beispielsweise ein Abruf der Informationen im Menü „Telefon-Infos“ (o.ä.), das in vielen Mobilfunkgeräten sowieso schon enthalten ist.

 

Der Grund dieser Änderung stellt, anders man vielleicht denken könnte, nicht das verschandelte Design dar, sondern die Miniaturisierung vieler elektronischer Geräte, sodass es je länger je schwieriger wird, die Informationen in passender Art auf die Devices zu bringen. Angemerkt sei jedoch, dass dies bisher nur für die FCC gilt. Das ebenfalls weit verbreitete CE-Logo, mit dem ein Hersteller angibt, dass er geltende Normen der EU einhält, hat bisher keine solche Regel-Änderung erfahren. Es wird uns also bis auf Weiteres noch erhalten bleiben.

 

Quelle: PCWorld (Englisch)

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Eine Antwort zu “FCC-Logo auf elektronischen Geräten nicht mehr zwingend”

  1. Googlook sagt:

    Haben eh nicht alle Geräte einen Aufdruck…

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