Do. 11. Februar 2016 um 10:59

Adobe Flash: Ein Standard im Sturzflug, vor allem bei der Werbung

von Marcel Laser0 Kommentare

Flash war DER Standard für Werbung und das Anzeigen dynamischer Webinhalte, ist allerdings seit Jahren vermehrt nur noch in der Kritik. Laut der Statistik-Erfassungs-Zentrale Statista, sieht die Internetwirtschaft Flash als ressourcenfressendes Sicherheitsrisiko an. Auch Google rechnet jetzt bis Ende des Jahres mit Flash als Werbeplattform ab.

Flash sinkt auf 18 Prozent und Google will keine Flashwerbung mehr sehen

Laut den Daten des HTTP Archives, welches sich auf die ersten 10’000 Topwebseiten des Alexa-Rankings bezieht, nutzen nur noch 18 Prozent der weltweiten Internetseiten Flash. Dabei spielt es wohl kaum eine Rolle, ob diese Werbung anzeigen oder nicht, wobei die Hauptaufgabe von Flash mittlerweile auf Werbeanzeigen zurückzuführen ist. Auch Flashgames waren beliebt, verlieren allerdings immer mehr an Bedeutung. Grössere Unternehmen wie Mozilla und Amazon verzichten bereits komplett auf Flash und setzten bereits vollständig auf HTML5. Im Jahr 2011 waren es immerhin noch knapp die Hälfte aller Webseiten, die Flash für Inhalte nutzten.

 

Auch Google verabschiedet sich ab Mitte des Jahres von Flash als Werbeanzeigen-Format. Bis Juni darf zwar noch Werbung im Flash-Format eingereicht werden, ab 2017 will man sich allerdings ganz von Flash verabschieden und nur noch auf HTML5-Inhalte für Werbezwecke setzen. Dies geht aus einer Ankündigung der Alphabet-Tochter am gestrigen Tage hervor.

Adobe Flash Verbreitung
„Bye, bye Flash!“ – Die Nutzung sinkt unaufhaltsam und selbst Google will ab 2017 keine Flashwerbung mehr ausgeben.

 

 

Quelle: Statista

vg-wort
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