Mi. 07. Oktober 2015 um 19:07

Synaptics Clearforce: Force Touch ab 2016 auf vielen Geräten

von Marc Hoffmann0 Kommentare

Als erster Hersteller hat Apple im iPhone 6 und iPhone 6 Plus im grossen Stil eine Force Touch-Technologie integriert, welche es dem Display erlaubt, nicht nur Berührungen, sondern auch deren Druckstärke zu ermitteln. Auch Huawei stellte zum Mate S eine Force Touch Technologie vor, die allerdings noch nicht so sehr in die Software integriert ist. Apple nennt diese Technik 3D Touch, Huawei bezeichnet es als Force Touch und Synaptics nennt es Clearforce. Der Hersteller von Touchpads und Touchscreen-Digitizern, welche in den meisten Laptops und Smartphones weltweit eingesetzt werden, kündigte nun an, dass die Clearforce-Technik allen Herstellern zur Verfügung steht und ab Anfang 2016 in vielen Smartphone-Modellen zum Einsatz kommen dürfte.

Synaptics Clearforce für viele Android-Smartphones möglich

Ab 2016, möglicherweise bereits auf der E3 in Los Angeles oder auf dem Mobile World Congress in Barcelona, dürften verschiedene Smartphone-Hersteller Geräte vorstellen, welche ebenfalls drucksensitive Displays einsetzen. Allerdings werden hier anfangs noch viele Anpassungen durch die Hersteller notwendig sein und möglicherweise wird auch der Nutzungsumfang noch eingeschränkt sein, da Android auch in Version 6.0 Marshmallow diese Bedientechnik noch nicht unterstützt. Auch Windows 10 Mobile-Geräte mit solchen Clearforce-Touchscreens sind möglich, wobei hier als erstes Microsoft am Zug ist, diese auch in Windows 10 zu implementieren, da unter Windows nur begrenzte Änderungen durch Dritthersteller möglich sind.

 

 

In dem Demovideo zu Clearforce, welches Synaptics auf YouTube veröffentlicht hat, sind verschiedene Anwendungsmöglichkeiten zu sehen, wie fortlaufendes Scrolling oder das Aufrufen von Kontextmenüs. Allerdings handelt es sich dabei nur um eine Techdemo und keine Live-Demonstration. Synaptics selbst liefert lediglich die Clearforce-Technologie für Unternehmen, welche diese dann verwenden können, doch über dessen Einsatzbereich entscheidet am Ende der Gerätehersteller und die eingesetzte Software.

 

Quelle: Synaptics Pressemitteilung (Englisch)

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