Mi. 25. Juni 2014 um 8:50

Surface Pro 3 fällt bei iFixit durch

von Barbara Walter-Jeanrenaud8 Kommentare

Das Surface Pro 3 von Microsoft ist frisch auf dem Markt und wie so oft zückte iFixit das Werkzeug und machte sich an die fachmännische Zerlegung des neuen Tablets. Die Ergebnisse von iFixit sind sowohl für Werkstätten, als auch für Hobby-Bastler und Recycler stets sehr interessant. Ein hoher Punktwert verspricht eine relativ einfache Reparatur und gute Recyclingmöglichkeiten.

Nur ein Punkt auf der iFixit Skala

Das Surface Pro 3 erreichte auf der iFixit Skala den niedrigsten Wert, den man überhaupt bekommen kann: Einen mageren Punkt. Grund dafür ist die fast unmögliche Reparatur des Geräts. Trotz Erhitzung des Klebstoffs brach im Test bei Öffnung des Geräts das Display. Der Akku und andere Komponenten waren dermassen verklebt, dass sie sich nur unter grösstem Aufwand lösen liessen. Zudem verfügt das Tablet von Microsoft über extrem empfindliche Anschlüsse, die nur sehr schwer ohne Beschädigung ausbaubar sind.

 

Insgesamt ist wohl der sehr grosszügig aufgetragene, extrem widerspenstige, teerartige Klebstoff für die schlechte Bewertung verantwortlich. Das Microsoft Surface Pro 3 schneidet bei diesem Teardown sogar schlechter ab als das iPad von Apple, welches nur zwei Pünktchen erreichen konnte und bisher als wahrer Reparatur-Graus angesehen wurde. Im Video könnt ihr euch den gesamten Teardown-Prozess anschauen.

 

Quelle: iFixit (englisch)

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8 Antworten zu “Surface Pro 3 fällt bei iFixit durch”

  1. Robert Beltle sagt:

    Überrascht mich jetzt nicht wirklich, ein solch kompaktes Gerät mit den Innereien kann man wohl kaum auch noch zerlegbar konstruieren.

  2. Ycon sagt:

    Wie immer das gleiche: Immer dünner hilft niemandem!

  3. Ahab sagt:

    Doch. Design und Ästhetik.

  4. manu sagt:

    so ein quatsch diese bewertung hat garkeine aussagekraft.

    nur weil man es nicht zerlegen kann muss es nicht schlecht sein.

    es ist also sehr gut verklebt? es kommt kein dreck rein, nichts wackelt! es können sich keine teile lösen wenn es mal unsanfter behandelt wird.

    ich finde es eher gut als schlecht.

    was soll denn da grossartig kaputt gehen das man es ständig öffnen muss ? bewegliche teile hat es nicht und chips gehen nicht so schnell kaputt.

    nur weil irgendwelche kindsköpfe es nicht zerlegen können um zu schauen we es aufgebaut ist geben sie gleich eine schlechte bewertung.

    bei wasserschäden ist das teil eh hin und wer das display auf die strasse knallt ist selber schuld aber wer macht das denn schon? alle stecken ihr tablet in eine tablettasche wo es geschützt ist.

  5. eden-beden sagt:

    1. Warum sollte man es zerlegen wenn dadurch die Garantie erlischt?
    2. Wenn es kaputt ist bekommt man von Microsoft ein nagelneues, weil es nicht reparierbar ist. Ist doch cool 🙂

  6. Ahab sagt:

    Ja super! Doof nur, dass einem Microsoft beim Surface 2 zb. 300€ in Rechnung stellt! Denn wie alle Hersteller die noch alle Tassen im Schrank haben, deckt die Garantie bei MS keine sturzinduzierten Schäden ab.

  7. Googlook sagt:

    Da iFixit die Reparatur- und Recyclingmöglichkeiten beurteilt ist die schlechteste Bewertung absolut gerechtfertigt.

    mMn ist es für ein Tablet auch ganz o.k. Wobei wenn man sieht wie viel man an einem iPhone selbst sehr einfach reparieren kann ist es schon toll…

    Optionale 4G Module wären jedoch eine feine Sache.

  8. Cylon sagt:

    Ich finde es unmöglich, dass ein so kostspieliges (und interessantes) Gerät als Wegwerfprodukt konzipiert ist. Bei dem Preis soll es auch eine Weile (sprich Jahre) halten.
    Davon abgesehen, ist es alles andere als nachhaltig, einen vollwertigen Computer zu entsorgen, nur weil ein potentiell austauschbares Teil defekt ist. Es gibt schon mehr als genug Elektroschrott auf der Welt.

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