Fr. 28. November 2014 um 18:26

Sony arbeitet an SmartWatch mit E-Ink Oberfläche

von Marc Hoffmann0 Kommentare

Der Markt für Smartwatches ist zwar noch immer relativ klein, doch gehören die kleinen Gadgets für’s Handgelenk zu den interessantesten Entwicklungen der heutigen Zeit. Sony war dabei einer der Smartwatch Pioniere und hat bereits 2011 mit dem Sony Ericsson LiveView die ersten Gehversuche in diesem Segment gewagt, allerdings blieb der grosse Erfolg damals noch aus. Inzwischen ist der Hersteller mit der SmartWatch 3 und dem SmartBand Talk bereits in der vierten Generation der eigenen Wearable Devices auf dem Markt und ein Ende ist nicht in Sicht. Zuletzt keimte in den letzten Tagen das Gerücht auf, der Hersteller arbeite an einer Smartwatch, welche über ein E-Ink Display verfügen soll. Dabei ist dieses Display allerdings nicht nur auf das Ziffernblatt beschränkt, sondern soll biegsam das ganze Armband mit einschliessen.

 

Der Sprecher von Sony, welcher sich in einer E-Mail gegenüber den Kollegen von PCWorld äusserte, gab allerdings keine weiteren Informationen zum neuen Gadget preis. Weder machte er Angaben zur technischen Ausstattung, noch zur verwendeten Software oder einem möglichen Marktstart. Lediglich die Arbeit an einem Prototypen wurde bestätigt, an dem eine spezielle Abteilung arbeitet, welche für solche aussergewöhnlichen Projekte ins Leben gerufen wurde. Im schlimmsten Falle ist sogar denkbar, dass das ganze Projekt am Ende scheitert.

SmartWatch 3 SmartBand Talk
Könnte die nächste Smartwatch von Sony eine Kreuzung aus SmartWatch 3 und SmartBand Talk mit E-Ink Display werden?

 

Nicht die erste Smartwatch mit E-Ink Display

Die von Sony in Entwicklung befindliche E-Ink Smartwatch ist allerdings nicht das erste Gerät, welches auf dieses Prinzip aufbaut. Auch das SmartBand Talk von Sony verfügt über ein solches Display, welches als extrem stromsparend gilt. Immerhin muss man es nur einmal mit Strom versorgen, um den Inhalt anzuzeigen, welcher dann bis zur nächsten Änderung erhalten bleibt. Mit einer kompletten Smartwatch hätte der Hersteller damit die Möglichkeit, zum einen die Akkulaufzeit enorm zu verlängern, ähnlich wie das bereits die Pebble Smartwatch leistet und zusätzlich, durch das Hinzuziehen des Armbandes als Display, die anzeigbare Informationsmenge enorm zu vergrössern. Sogar das Anpassen des Designs der Smartwatch könnte damit bis auf das Muster des Armbandes ausgeweitet werden. Nachteil der Technik ist allerdings, dass man auf eine monochrome Darstellung ohne Farben beschränkt ist und das Armband wohl nicht wechselbar sein wird.

 

Quelle: PCWorld (Englisch)

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