Mi. 09. April 2014 um 10:12

Samsungs Smartwatch mit SIM-Karte soll Gear Solo heissen

von Niclas Heike3 Kommentare

Der Markt der Smartwatches erlebt aktuell ein Wachstum, welches nur die wenigsten Experten in dieser Form erwartet hatten. Immer mehr Hersteller setzen auf den Mini-Computer für das Handgelenk und nutzen dabei verschiedene Herangehensweisen.

Samsung folgt neuestem Trend der Smartwatch mit SIM-Karte

Innerhalb der letzten Wochen liess sich ein neuer Trend auf dem Markt der Smartwatches erkennen. Zahlreiche Hersteller ziehen in Betracht, eine eigenständige Uhr zu entwickeln, welche vollkommen unabhängig von einem Smartphone arbeitet. Auch Samsung scheint sich diesem Trend anzuschliessen und hat mit der Gear Solo bereits ein Gerät in Arbeit. Wie aus koreanischen Medienberichten hervorgeht, könnte bereits die vierte Smartwatch von Samsung mit einer SIM-Karte ausgestattet sein.

 

Demnach wäre es der Uhr möglich, Anrufe, Nachrichten und auf das Internet zuzugreifen, ohne dass eine Synchronisation mit dem Smartphone stattfindet. Die Uhr mit SIM-Karte soll unter dem Codenamen „Gear Solo“ entwickelt werden, ob sie auch unter diesem Namen auf den Markt kommen wird bleibt abzuwarten. Der Begriff „Solo“ würde zumindest sehr gut zu einem eigenständigen Gerät passen.

Gear Solo soll vorerst nur für SK Telecom erscheinen

Wie dem Bericht zu entnehmen ist, soll die Gear Solo von Samsung vorerst exklusiv für SK Telecom erscheinen. Dabei handelt es sich um ein südkoreanisches Telekommunikations-Unternehmen, welches seinen Firmensitz in Seoul hat.

 

Dass die Samsung Gear Solo nicht auch anderen Ländern erscheint, möchte man jedoch nicht ausschliessen. In einer Stellungnahme gab ein Samsung-Sprecher an, dass man sich aktuell nicht zu den Gerüchten äussern würde.

 

Quelle: Korea Herald (Englisch) 

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3 Antworten zu “Samsungs Smartwatch mit SIM-Karte soll Gear Solo heissen”

  1. Gedel85 sagt:

    Der Gedanke hinter dem Ansatz ist sicher nicht verkehrt, aber für den Kunden entstehen dadurch nur wieder zusätzliche Kosten. Für den autonomen Betrieb würde zusätzlich eine zweite SIM-Karte benötigt, was wiederum monatliche Zusatzkosten zur Folge hätte. Dann doch lieber ein etwas höherer Akkuverbrauch durch die Kopplung mit dem Smartphone… 😉

  2. Barbara Walter sagt:

    Naja, es ist ja nur der Anfang – ich nehm an, die grosse Vision ist eine Art vollständiges Smartphone am Handgelenk. Weg von 5+X Zoll, wieder hin zu kleinen Alleskönnern. Wie mit den Handys damals auch. Aber dann kommen als Konkurrenz die Brillen, die dann immer gösser werden – ich seh uns in zehn Jahren alle mit Telefonen im Skibrillen- oder Motorradhelmvisierformat herumlaufen 😉

  3. Marcel Laser sagt:

    Das nennt sich dann Occulus Rift und Sony Morpheus 😉

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