Mo. 21. Dezember 2015 um 13:20

Pokémon Go: Entwickler äussert sich zum Spielprinzip

von Marcel Laser1 Kommentare

Wir kennen es von Ingress: Auf dem Smartphone haben wir die Karte mit den Portalen auf der ganzen Welt und müssen sie Hacken. Ein ähnliches Prinzip wird es auch mit dem kommenden AR-Spiel Pokémon Go geben. John Hanke von Niantic Labs hat nun sehr interessante Details in einem Interview preisgegeben.

Pokémon Go: Gotta catch them all – Aber nur wenn ihr viel unterwegs seid!

Wer das Spiel erstmalig beginnt, wird in seiner Nähe definitiv eine kleine Pokémon-Kolonie finden, in der er erste Fangversuche unternehmen kann. Um genauer zu sein soll es keine 5 Minuten nach Start des Spiels dauern, bis ihr den ersten Taschenmonstern begegnet. Allerdings ist das nur eine sehr minimale Auswahl und zudem vor allem keine seltenen Exemplare. Laut Hanke ist der ganze Globus eine einzige Spielwiese. In euren Regionen werden Pokémon vorkommen, die es woanders auf der Welt nicht geben wird. Extrem seltene oder auch legendäre Monster werden sogar nur an vereinzelten Plätzen auf der Welt erscheinen. Auch Elemente werden eine Rolle spielen: Diverse Wasserpokémon, wird es also nur an Seen, Flüssen, Teichen oder am Meer geben. Nintendo und Niantic Labs wollen das Spiel bewusst gross auslegen, es soll Spieler aus allen Regionen zusammenführen und ein ultimatives Sammel- und Socialmedia-Erlebnis werden.

 

Wer nicht das Geld hat die ganze Welt zu bereisen, der kann auch andere Spieler aus anderen Ländern zum Tauschen bitten. Wer sich also dann begegnet, wird in der Lage sein seine Monster mit anderen Spielern auch zu tauschen, um an Pokémon zu gelangen, die in seiner Region nicht beheimatet sind.

 

Ebenfalls werden Poké-Gyms im Spiel vertreten sein, die allerdings nicht ganz so leicht zu finden sind. Ihr müsst also schon je nach Standort eine gute Strecke zurücklegen. Dafür kann man dort seine Pokémon entsprechend trainieren, verbessern und aufwerten.

 

Pokémon Go erscheint im Laufe des Jahres 2016 für Android und iOS und soll das Spielprinzip der kleinen Taschenmonster auf ein erheblich grösseres Level heben, als wir es bereits von Nintendo kennen. Auch Google hat sich mittlerweile in das Projekt eingeschaltet, die bekanntlich auch zusammen mit Niantic am AR-Hit Ingress gearbeitet haben. Google lässt für Pokémon Go rund 26 Millionen US-Dollar springen, um das Projekt zu einem Erfolg zu führen.

 

 

Quelle: VentureBeat (Englisch)

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Eine Antwort zu “Pokémon Go: Entwickler äussert sich zum Spielprinzip”

  1. yellowscorpion sagt:

    schönes Video 🙂 schade, dass es optisch nicht so wird. Das wäre was für Google Glass.

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