Fr. 06. November 2015 um 17:34

PC-Hersteller-Support rät von Windows 10 ab

von Marc Hoffmann5 Kommentare

Viele von euch dürften sich das kostenlose Upgrade auf Windows 10 bereits geladen und installiert haben, doch Vorsicht, wenn ihr einmal Unterstützung bei PC-Problemen braucht. Support Mitarbeiter einiger Hersteller sind angewiesen worden, bei Problemen dazu zu raten, wieder zur ursprünglichen Windows Installation zu wechseln. Besonders HP und Dell weisen vermehrt darauf hin. Ebenfalls wird noch immer davon abgeraten, überhaupt das Update auf Windows 10 zu installieren. Auch wenn beide Hersteller bereits Windows 10 Geräte verkaufen und durchaus angetan sind, vom neuen Microsoft Betriebssystem, sei das Hauptaugenmerk des Supports, dass die Kunden-PCs wieder laufen, wie sie sollen.

 

Dies ist vor allem deshalb problematisch, da es viele User verunsichern dürfte und dem durchaus bisher guten Ruf von Windows 10 schaden könnte. Ob und wann die Hersteller auch ältere PC und Notebook Modelle mit Windows testen und ihre Mitarbeiter_innen entsprechend schulen, steht in den Sternen. Falls man sich mit Windows und dem PC nicht gut auskennt ist es somit empfehlenswert, das Update zwar zu testen, bei Problemen aber eher zur alten Version zurückzukehren, wofür man 30 Tage Zeit hat.

 

 

 

Quelle: Laptop (Englisch) via Engadget (Englisch)

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5 Antworten zu “PC-Hersteller-Support rät von Windows 10 ab”

  1. patgerber sagt:

    Die Hersteller würde besser sicherstellen, dass ältere Modelle noch mit Windows 10 Treiber ausgestattet werden!

  2. mikehak sagt:

    Da muss ich patgerber recht geben. Statt zu jammern und solch eine empfehlung abzugeben würde die Hersteller viel besser man den Finger aus dem A… zu nehmen und endlich die Treiber testen.
    Bei Dell zb. gibt es für meinen alten E6500 offiziell keinen Fingerprint Reader Treiber. Nun, es gibt aber über ein andere Gerät von Dell einen Treiber, der Funktioniert und auch mit Hello Kompatible ist. Das Gerät läuft ohne Problem mit W10 und allen Funktionen. (ok im Moment streikt das Insider Update, aber nur weil ich gebastelt hab vorher)

    Ich habs jetzt insgesammt auf 10 Geräten und keine Nennenswerte Probleme… Ausser vielleicht das finden von Treibern.

    Ach ja, HP ist bei Treibern auch bekannt für gebastel. Da gibt es grafikkarten Treiber für Intel/AMD die mit einem gewissen Patch zu einem Bluescreen führen kann. und solche geschichten. Nur weil sie irgendwo etwas verbastelt haben. Andere Geräte mit gleicher ausstattung haben keine Probleme

  3. Planes sagt:

    Da ich seit mehreren Jahren Dell verwende, sowohl als Notebook als auch Desktop PC und aktuell 4 Dell Systeme laufen habe, kann ich diese Nachricht nicht ganz nachvollziehen.
    Für alle meine Systeme meldete der Dell -Updater als auch die Support-Seite das meine Systeme für Windows 10 getestet wurden und für das Upgrade geeignet ist
    „Ihr System ist für Windows 10 geeignet“
    Ferner stand auf der Supportseite auch Sinngemäß „führen sie jetzt ein Upgrade auf Windows 10 durch“

    Nach meinen Informationen sind alle Dell-Systeme die mit Windows8 zertifiziert ausgegeben wurden für Windows 10 geeignet.

  4. heuby sagt:

    So falsch scheint mir das nicht zu sein.
    Mein „altes“ Notebook ist von 2013 und gemäss HP für Windows8 zertifiziert. Trotzdem läuft es unter Windows10 alles andere als rund. Dabei scheinen mir nicht unbedingt die Treiber von HP das Problem zu sein. Es gibt schlicht Fehler, welche unter Windows7 mittels HotFix (Microsoft) behoben worden sind und nun unter Windows10 wieder auftreten. Aus meiner Sicht schon etwas sonderbar. Des Weiteren entzieht sich mir nach wie vor der Vorteil von Windows10 gegenüber Windows7. Der Appstore ist nach wie vor unterirdisch und auf die komplette Vernetzung aller Geräte kann ich gut verzichten. Zum Glück können wir in der Firma die LTSB-Version von Windows10 einsetzen und können auf den ganzen App-Schrott verzichten. Obwohl auch hier eilt der Wechsel auf Windows10 nicht.

  5. t3ntakelm0nster sagt:

    Windows 10 ist eigentlich nach wie vor Beta und der der Kunde wird zum Produkttesten vorgeschickt. Oder warum bekommen Firmenkunden als Allerletzte die neue Version? Insofern finde ich es nur gerechtfertigt, wenn die Hersteller sagen, dass ihre Kunden nicht auf ein unfertiges System updaten sollen. Die Hersteller haben schließlich einen Rechner under Windows 7 verkauft. Nur weil MS ein neues System rausbringt, sollen sie jetzt dafür geradestehen und ständig Treiber entwickeln? Das ist da Problem von MS, die richtig programmieren müssen, wenn sie solche Angebote machen.

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