Fr. 18. Juli 2014 um 12:00

Microsoft stellt Nokia X ein

von Barbara Walter-Jeanrenaud3 Kommentare

Gestern gab Microsoft bekannt, insgesamt 18’000 Stellen einsparen zu wollen, die meisten davon im frisch übernommenen Bereich der Nokia Mobilfunksparte.

 

Natürlich betreffen diese Einsparungen auch Geräte und so liess Satya Nadella verlauten, dass die Nokia X-Reihe mit Android-Betriebssystem nicht fortgeführt werden wird. Aus den Smartphones der Nokia X-Reihe sollen in Zukunft Lumia-Geräte mit Windows Phone werden, an der Android-Version werde nicht weiter gearbeitet. Dabei nahm Nadella die Begriffe „Android“ und „Windows Phone“ selbst nicht in den Mund, es wurde lediglich klargestellt, dass es einen Wechsel ausgewählter Produkte hin zu Windows gäbe. Dieser Wechsel soll per sofort vollzogen werden, die im Handel befindlichen Nokia X Geräte sollen allerdings weiterhin verkauft werden, lediglich die Nachproduktion wird gestoppt. Auch der Support für die noch sehr neuen Geräte läuft natürlich zunächst weiter. Besonders erfolgreich verkauft sich die Nokia X-Reihe in den aufstrebenden Märkten Indien, Pakistan und Kenia. Hierzulande hatte es das Android-Nokia schwer, Fuss zu fassen.

Die Nokia X-Reihe besteht derzeit aus den Geräten Nokia X, Nokia XL, Nokia X+ und dem gerade erst erschienenen Nokia X2.

 

Weiterhin wurden Details zu den Veränderungen in der Firmenstruktur bekannt. Die HighEnd Nokia-Geräte sollen im finnischen Salo entwickelt werden, die günstigeren Geräte in Tampere. Die Standorte in San Diego und Peking werden verkleinert. Die Fertigung der Geräte soll in Hanoi, Vietnam stattfinden während die Fertigung in China stark verringert wird. Die Geräte, die bisher in Ungarn gefertigt wurden, werden künftig in Brasilien und Mexiko zusammengebaut.

 

Quelle: Microsoft (Englisch)

vg-wort
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3 Antworten zu “Microsoft stellt Nokia X ein”

  1. augwied sagt:

    War eigentlich zu erwarten, dass Microsoft keine Android-Handys ins Programm nehmen wird. Gute und günstige Windows Phones gibt es ja inzwischen auch und die aktuellen Android-Nutzer kann man mit diesen Geräten sowieso nicht zum Umstieg bewegen. Da finde ich die Strategie besser, die eigene Software und die eigenen Dienste auch auf den anderen Plattformen wie Android oder iOS anzubieten, um so ddie Fähigkeiten zu präsentieren.

  2. Robert Beltle sagt:

    Absolut richtige Entscheidung. Windows Phone hat es schon schwer genug, da braucht es nicht noch Konkurrenz aus dem eigenen Haus.

  3. poisonspider sagt:

    Das war ja auch eine hoffnungslose Fehlentscheidung, so spät auch noch auch Android zu setzen. So kann nur eine Firma entscheiden, die bereits völlig am Boden liegt.

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