Di. 27. Januar 2015 um 15:46

Microsoft: Quartalszahlen zeigen weniger Gewinn bei mehr Umsatz

von Marc Hoffmann5 Kommentare

Am 31. Dezember lief das letzte Geschäftsquartal des Jahres 2014 bei Microsoft aus und nun hat der Konzern die entsprechenden Zahlen offiziell vorgelegt. Auch wenn das Unternehmen eine leichte Umsatzsteigerung verbuchen konnte, welche sogar höher lag als von Analysten erwartet, schrumpfte dennoch der Gewinn aufgrund diverser interner und vor allem kostspieliger Umstrukturierungen.

 

Somit wuchs der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um ganze 8 Prozent auf knapp 26.5 Milliarden Dollar, immerhin 200 Millionen Dollar über den erwarteten Werten. Einen Teil davon hat überraschenderweise die sonst schwächelnde Surface-Abteilung eingefahren, dessen Umsatz sich auf 1.1 Milliarden Dollar belief. Dies ist eine Steigerung um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vor allem das Surface Pro 3 und der Verkauf des Zubehörs dürften hierzu beigetragen haben. Von der Presse wurde das Microsoft-Tablet schon seit dem Release meist positiv aufgenommen und dies dürfte dem Weihnachtsgeschäft einen spürbaren Schub gegeben haben. Auch wir waren sehr von Microsoft Surface Pro 3 angetan.

 

Trotz dieser Umsatzsteigerung fiel der Gewinn am Ende leicht ab und erreichte mit knapp 5.9 Milliarden Dollar nur etwa 10 Prozent weniger als im letzten Jahr. Damals lag der Gesamtgewinn noch bei knapp 6.6 Milliarden Dollar. Der Aktienwert fiel damit leicht ab und sank von 78 Cent pro Aktie auf 71 Cent ab. Nebenbei brachten die Quartalszahlen hervor, wie erfolgreich die Verkäufe von Smartphones von Microsoft laufen. Insgesamt 10.5 Millionen Lumia-Geräte konnte der Konzern verkaufen und erwirtschaftete damit einen Anteil von 2.3 Milliarden Dollar am Gesamtumsatz.

Quartalszahlen Q4 2014 Microsoft
Die Zahlen des vierten Quartals 2014 zeigen, dass Microsoft noch viel Arbeit vor sich hat.

Quelle: Microsoft

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5 Antworten zu “Microsoft: Quartalszahlen zeigen weniger Gewinn bei mehr Umsatz”

  1. Elmenhorster sagt:

    Ohne (bzw. mit) den 2,5 Mrd. Dollar für Minecraft würde es doch ganz gut aussehen.

  2. Killer07 sagt:

    Im ersten Absatz im letzten Satzteil müsste es Gewinn statt Umsatz heißen.

  3. Marc Hoffmann sagt:

    @Killer
    Du hast natürlich Recht. Danke für den Hinweis 🙂

  4. happyone sagt:

    2,3 Miliarden/ 10,5 Millionen macht ca. 220 Dollar pro Lumia Phone. Also geht die Tendenz richtig günstig. Aber die Stategie geht auf :). Rekord für Microsoft, was den Verkauf an Lumia Phones angeht oder?

  5. Tempest2k sagt:

    Und trotzdem traurig, wenn man sieht was zb alleine an Iphones absetzt.
    Sie sollten bitte wieder auf qualitativ hochwertige Handya setzen. Die billigen Lumias sind einfach nur grottige Plastik Bomber. Mit sowas kann ich nichts anfangen. Mein 930 ist wirklich ein hochwertiges Gerät und ich bin zufrieden. Jedoch sollte es zumindest 2 Geräte pro Jahr im Highend Sektor geben. Mehr verlange ich ja gar nicht. Aber wenn Sie so weiter machen, dann gute Nacht 🙁

    Bitte MS und Fremdhersteller. Wenigstens ein High End Phone von jedem pro Jahr, das ist doch nicht zuviel verlangt, oder? Wer braucht 10 verschiedene billig Phones?

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