Di. 06. Oktober 2015 um 19:20

Microsoft Band: Alter Name in einem neuen Gewand

von Marcel Laser6 Kommentare

Kein Band 2, sondern einfach nur Microsoft Band. Der Name bleibt gleich, allerdings wurde eine ganze Menge mehr integriert, als vorher drin war und auch das Design wurde überarbeitet. Das neue Band von Microsoft will der ultimative Fitnesstracker werden und kostet im Vergleich zum Vorgänger 50 US-Dollar mehr.

Microsoft Band als ultimativer Fitnesstracker für 249 US-Dollar

Etwas teurer vom Start weg, kann jedoch eine ganze Menge mehr. Das neue Microsoft Band kommt mit vielen Sensoren daher und misst eure Aktivitäten so präzise, dass ihr sogar spezielle Sportarten wie Golf bis ins Details analysieren lassen könnt. Darunter sogar eure Abschlagstärke und Schwungeigenschaften. Möglich macht das ein grosser Haufen an neuen Sensoren, wahrscheinlich mehr als in jedem bisher verfügbaren Fitnesstracker. Auch die Analyse der maximalen Sauerstoffaufnahme ist möglich. Laut Microsoft ist das neue Band sowohl für Gelegenheitssportler interessant, als auch für Semiprofis, die regelmässig Sport treiben und sich tagtäglich verbessern wollen.

 

Neben dem ganzen Fitnesskram beherrscht das (neue) Microsoft Band auch weiterhin die intelligenten Benachrichtigungen, kann mit vielen unterschiedlichen Apps interagieren und integriert nun auch Cortana als Sprachassistentin für Sprachsteuerung und/oder auch als Reminder. GPS ist ebenfalls wieder an Bord, so könnt ihr auch ohne Smartphone laufen gehen, während das Band selbständig die Strecke und Geschwindigkeiten im Hintergrund aufzeichnet.

 

Das Design hat sich ebenfalls verändert und kommt nun in einem etwas rundlicheren Look, was im Vergleich zum etwas klobigen Aussehen des Vorgängers das Gerät deutlich aufwertet. Das OLED-Display ist für die Anzeige zuständig und ist ebenfalls gebogen. Es fühlt sich an dieser Stelle wohl mehr wie ein Armband an, als eine richtige Smartwatch und vereint zudem viele Funktionen ausgewachsener intelligenter Uhren. Die Kompatibilität des Microsoft Band ist zudem wieder enorm: Sowohl Android als auch iOS werden von Haus aus unterstützt. Die Plattformen aus Redmond sowieso. Als Akkulaufzeit werden 48 Stunden bei normaler Nutzung angegeben. Wirft man das GPS zur Messung an, soll diese deutlichen Einfluss auf die Laufzeit haben.

 

Richtig wasserfest ist das Microsoft Band übrigens nicht. Microsoft selbst gibt an, das ein leichter Regen oder auch das Waschen der Hände dem Gerät nicht schaden sollten, allerdings ist es nicht vollständig wasserdicht und so könnte durchaus eine Beschädigung durch Flüssigkeiten entstehen.

„Microsoft Band is not waterproof. Light rain and hand washing shouldn’t harm it, but do not immerse it in liquids of any kind. This means it should not be worn while swimming or in the shower. Microsoft Band is dust- and water-resistant but not waterproof. It isn’t impervious to water damage in environments you may encounter.“ – Beschreibung New Microsoft Band.

Über die Verfügbarkeit in Europa und die Preisgestaltung ist noch nichts bekannt.

 

 

Quelle: Microsoft Pressemitteilung

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6 Antworten zu “Microsoft Band: Alter Name in einem neuen Gewand”

  1. Tempest2k sagt:

    Viel wichtiger. Kommt es Nach Deutschland, Österreich, Schweiz?

  2. Mikewatch sagt:

    Ich vermute mal schon, da es ein Update für die App MS Health gab.
    Diese war bisher immer nur auf „English“ nun ist sie auch auf Deutsch.
    Von daher kann man eventuell davon ausgehen, dass dies ein Zeichen für ein „Erscheinen“ auch bei uns ist.

  3. skycamefalling sagt:

    Ich bin wirklich begeistert von dem Band…all die Funktionalität und das Design -super.
    ABER: Mit einem nicht wasserdichten Gerät kann ich nichts anfangen. Ich muss damit ja nicht schwimmen gehen, aber ein Wearable das ich vor jeder Dusche ablegen muss, interessiert mich einfach nicht.

  4. Leranis sagt:

    Mit dem Band 1 habe ich schon geliebäugelt und das Band 2 wird mit großer Wahrscheinlichkeit gekauft 🙂

    Schade, dass es nicht waterproof ist, aber halb so schlimm. Beim Duschen kommt sowieso der „Schmuck“ ab …

  5. derandere sagt:

    *schmunzel*
    Ja es wäre schön, wenn das Ding wirklich Wasserdicht wäre…z.B wenn man beim Schwimmen seine Zeiten, Herzschlag und oder ähnliches wissen möchte…oder bei Tauchen…oder wenn man auf den Mount Everest klettert.

    ABER schon beim „Marathon-Lauf“ ist ein schneller Blick auf das Band nicht ganz einfach, aber möglich. Beim Schwimmen stelle ich es mir noch viel schwieriger vor, ohne Zeit zu verlieren und mal im ernst…..Einen Ehering abnehmen wenn man duschen will, oder ne Halskette nein das „muss“ nicht sein…aber seine „Uhr“ oder Band…..öhmmm will man die mit einseifen oder wie ?

    Also ja es wäre schön, wenn das Ding „wirklich“ wasserfest wäre….aber ich glaube, für die allermeisten Zwecke reicht die „spritzfestigkeit“ des Bandes.

    Mir ist VIEL wichtiger…arbeitet das Band 2 mit Exchange zusammen und wann kommt es nach Deutschland.

    So long DerAndere

  6. mikehak sagt:

    Also alle die wegen Wasserdicht haben. Unter der Dusche sollte es das Band überleben.

    Exchange wird nicht gehen, da diese Informationen vom Smartphone kommen. Für die Datenerfassung braucht es aber kein Smartphone.

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