Fr. 24. Oktober 2014 um 12:50

LG mit eigenem Prozessor namens NUCLUN im G3 Screen

von Marcel Laser0 Kommentare

Das G3 Screen kommt noch diese Woche in Korea auf den Markt und ist auch erst einmal nur für diesen bestimmt. Doch scheint ein besonderes Detail dieses Smartphones für Aufmerksamkeit zu sorgen: Im LG G3 Screen werkelt ein NUCLUN getaufter Prozessor, welcher ebenfalls von LG stammt und LTE-A Cat.6 fähig ist. Der Prozessor selber besitzt acht Kerne die innerhalb des ARM big.LITTLE-Frameworks zusammenarbeiten können. Das heisst, wir haben hier vier Cortex A15 Kerne mit 1.5 GHz Takt für Rechenintensive Aufgaben und bei eher weniger relevanten Berechnungen kommen vier weitere, sehr stromsparende Cortex A7 CPUs mit 1.2 GHz zum Einsatz. Unterstützt wird der NUCLUN Prozessor von 2 GB RAM. Welche GPU für die Bildberechnung zum Einsatz kommen soll, wird allerdings nicht genannt.

"NUCLUN eröffnet ein neues Kapitel der Geschichte unserer Innovationen für die Mobilfunkbranche", so Dr. Jong-Seok Park, President und CEO von LG Electronics Mobile Communications Company. "Mit unserer intern entwickelten Lösung erreichen wir eine bessere vertikale Integration und können unsere Produktstrategie gegen stärkere Konkurrenz weiter diversifizieren. NUCLUN wird uns künftig mehr strategische Flexibilität geben." 

Das G3 Screen selber, welches erst einmal nur Südkorea vorbehalten sein wird, kommt mit einem 5.9 Zoll grossem FullHD IPS Display, 32 GB internem Speicher und der selben 13 MP Kamera, wie noch das LG G3-Flaggschiff. Auch die Benutzeroberfläche soll laut LG identisch zum erfolgreichen G3 sein.

 

Wann der Prozessor auch in LG Produkten ausserhalb Asiens eingesetzt wird, geht aus der Pressemitteilung leider nicht hervor. Das Galaxy Alpha von Samsung besitzt mit seinem Exynos-Prozessor eine ähnliche CPU auf Basis von Cortex A15 und Cortex A7 Kernen, taktet diese allerdings Stellenweise deutlich höher. So sind die Cortex A15 Kerne im Galaxy Alpha mit 1.8 GHz und vier weiteren Cortex A7 Kerne mit 1.3 GHz betrieben.

 

Quelle: Pressemitteilung

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