LG G5: Entnehmbare Batterie trotz Metall-Unibody? - PocketPC.ch
Mi. 13. Januar 2016 um 17:03

LG G5: Entnehmbare Batterie trotz Metall-Unibody?

von Marcel Laser5 Kommentare

Modular ja, aber wahrscheinlich nicht so, wie man sich Smartphones aus der Reihe Project Ara von Google vorstellen würde. Das Wort „modular“ welches hier im Zusammenhang mit dem LG G5 fällt, soll ein System darstellen, welches das Entfernen der Batterie trotz Unibody-Gehäuse vorsieht.

Unibody-Gehäuse aus Metall und dennoch kann die Batterie entfernt werden?

Das LG G5 wird als fester Bestandteil der LG-Präsentation auf der MWC 2016 in Barcelona Ende Februar gesehen. Ob dieses auch im Rahmen des „Play“-Teasers vorgestellt wird, sei nun einmal so dahingestellt. Dafür kommen nun Gerüchte aus dem Mutterland des Unternehmens, die ein interessantes System für die Batterie aufzeigen, welches beim LG G5 angeblich zum Einsatz kommen soll.

 

So kann man unter Umständen den unteren Rand unter dem Display des LG G5 entfernen und somit einen Schacht freilegen aus dem die Batterie dann entnommen wird. CNET Korea hat dafür nun entsprechende Renderbilder angefertigt, die ein solches System zeigen sollen. Das soll LG dazu in der Lage versetzen, dennoch sehr dünne Smartphones zu konzipieren, gleichzeitig ein Unibody-Gehäuse zu verwenden und die Batterie bleibt dennoch weiterhin aus dem Gerät entfernbar.

 

Zum MWC 2016 Ende Februar wissen wir allerdings deutlich mehr. Das LG G5 ist eines der Flaggschiffgeräte, die auf dem Mobile World Congress erwartet werden. Und dieses ist durchaus als Flaggschiff entsprechend ausgestattet: Ein Snapdragon 820 mit 4 GB RAM werden ebenso erwartet wie ein QHD auflösendes 5.3 Zoll Display und ein 2’800 mAh starker Akku. Wie bereits erwähnt: Zum MWC 2016 wissen wir garantiert mehr.

LG G5 Batterie
LG G5: Trotz Metall-Unibody soll die Batterie weiterhin entfernt werden können.

 

 

Quelle: CNET Korea (Koreanisch)

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5 Antworten zu “LG G5: Entnehmbare Batterie trotz Metall-Unibody?”

  1. rooster0526 sagt:

    So in etwa stelle ich mir das vor. Allerdings ohne Kappe unten zum Abnehmen. Der Akku wird unten in einen Schlitz geschoben, mit Klicksystem. Der Akku rastet dann fest ein und der untere Teil des Akkus schließt das Gehäuse ab.

  2. jrahe sagt:

    Das Gleiche Prinzip hatte schon mein „altes“ HTC Mozart (Windows Phone 7):
    Unibody aus Metall mit wechselbarem Akku!
    Nur das die untere Kappe aus Kunststoff war…
    Und das war im Jahr 2010 ! 🙂

  3. Matrixrevolution sagt:

    @ jrahe So konntest aber nur die Simkarte entnehmen , nicht die Batterie.
    Da waren dann doch noch ein paar Schrauben mehr zum entnehmen und am Ende musste man das ganze Gehäuse von der Platine entnehmen sonst kam man nicht an die Batterie. 🙂

  4. rooster0526 sagt:

    Sowas hab ich mir auch gedacht. 😉 Googelt man nach dem HTC Mozart, so war es relativ kompliziert zu öffnen, um den Akku zu entnehmen. Die Rückseite des Gehäuses bestand zu etwa zwei Dritteln aus Plastikteilen (ich würde es nicht als Metall-Unibody ansehen, aber na gut…) und es musste ein recht großes, rückwärtiges Plastikteil entnommen werden. Und dann noch weitere Teile, ehe man den Akku wechseln konte.

  5. jrahe sagt:

    @Matrixrevolution und @rooster0526
    Sorry, euch widersprechenzu müssen, aber das stimmt so nicht.
    Es war weder kompliziert noch mussten Schrauben oder andere Teile entfernt werden, um den Akku zu entnehmen.
    Es war sogar so, daß um die SIM-Karte zu wechseln, zuerst der Akku aus dem Gerät genommen werden musste. Die SIM-Karte befand sich unter dem Akku.
    Das Gehäuse war ein Unibody aus Metall, welcher auf der Rückseite zwei dreiecksförmige Kunststoffteile aufwies:
    – im oberen Bereich mit Kamera und Blitz ein kleineres Dreieck, welches fix verbaut und nicht zu entfernen war.
    – im unteren Bereich ein etwas größeres Dreieck als Deckel, welcher sich mit leichtem Druck nach unten wegschieben ließ. Darunter befand sich der Akku, welcher sich nach wegklappen einer kleinen Sperre sehr leicht herausnehmen ließ. Unter diesem Akku war dann der Schacht, in den die SIM-Karte geschoben werden konnte.
    Ich habe das Gerät übrigens hier vor mir liegen 😉
    (…daher auch die relativ genaue Beschreibung)

    Zu sehen z.B. auch bei Techchannel:
    http://www.tecchannel.de/bild-zoom/2031973/2/2139051/d2e443-media/

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