Di. 31. Mai 2016 um 14:20

Kaspersky Experiment: Smartphone wichtiger als die eigenen Eltern?

von Marcel Laser1 Kommentare

Kurios, aber anscheinend nicht weit hergeholt. Kaspersky hat ein Experiment gestartet und in Zusammenarbeit mit den Universitäten in Würzburg und Nottingham eine Studie aufgeben. Nutzer_innen sollten auf einem Schachmuster ihre Beziehungen zu Freunden, Kollegen und Verwandten darstellen und gleichzeitig auch technische Geräte wie das Smartphone dazu einordnen.

Mehr als ein Drittel sieht Smartphone so wichtig, wie einen guten Freund

Bei dem Experiment gaben mit mehr als 37 Prozent, also auch mehr als ein ganzes Drittel, an, dass das Smartphone schon mindestens den Stellenwert eines guten Freundes innehabe. Aber selbst Verwandte kann das Gerät anscheinend ausstechen. Mit gut 29 Prozent hat eine beträchtliche Anzahl angegeben, dass das Smartphone gar wichtiger als die eigenen Eltern sei. In der Beziehung sieht es ähnlich aus, denn auch hier scheinen rund 21 Prozent der Befragten angegeben zu haben, dass das Smartphone noch vor dem eigenen Partner komme.

„Die Studie zeigt: Smartphones sind zum festen Bestandteil unseres Lebens geworden. Unsere freundschaftsähnliche Beziehung zu Smartphones hat zur Folge, dass wir einem Gegenstand sehr stark vertrauen, wir erachten es zum Teil sogar für wichtiger als andere Personen in unserem Leben.“ – Testleiterin und Medienpsychologin Astrid Carolus von der Universität Würzburg.

Mitgemacht haben rund 1’310 Menschen, wovon 1’215 internationaler Herkunft über eine Online-Teilnahme befragt wurden und 95 Menschen über ein „Waiting-Experiment“ hinzugekommen sind. Die gesamte Studie, mit all ihren Ergebnissen und Anwendungen, findet ihr übrigens zum Nachlesen im Kaspersky Newsroom.

Das Schachbrett der Beziehungen! Wie würdet ihr die Figuren setzen?

 

 

Quelle: Kaspersky (Englisch)

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Eine Antwort zu “Kaspersky Experiment: Smartphone wichtiger als die eigenen Eltern?”

  1. yellowscorpion sagt:

    Das klingt jetzt wieder ein bisschen negativ für unsere lieben Smartphones. Ich glaube viele Teilnehmer an der Studie hatten dabei auch bedacht, dass sie durch das Smartphone auch mit Freunden, Familie und Bekannten in Verbindung bleiben können. Besonders wenn die z.B. in einer anderen Stadt wohnen.

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