Mo. 26. September 2016 um 11:04

iPhone 7: 25 Prozent weniger verkaufte Geräte als iPhone 6s?

von Marcel Laser10 Kommentare

Wie aus einem Bericht der GfK hervorgeht, verkauft sich das iPhone 7 deutlich schlechter als der Vorgänger iPhone 6s, was in Anbetracht eines neuen Modells ohne S-Zusatz eher ungewöhnlich ist. Da Apple allerdings am Wochenende nach dem Start erstmals keine Zahlen zum Verkauf meldete war klar: Das iPhone 7 verkauft sich bei weitem nicht so gut, wie die Vorgänger.

iPhone 7 (Plus) erstmals in der Geschichte des Unternehmens ohne Rekord?

An jedem Wochenende nach Verkaufsstart eines neuen iPhone Modells, wurde alljährlich immer eine Zahl genannt, die erwartungsgemäss immer neue Rekorde aufstellte. Apple nannte dann traditionell Zahlen zu den Verkäufen der gerade frisch geborenen iPhone-Version. Das Wochenende nach dem Start bliebt Apple allerdings verhältnismässig Still und nannte erstmals keine Verkaufszahlen, anscheinend wusste man bereits, dass das iPhone 7 mit den Vorgängerzahlen nicht konkurrieren könne.

 

Der Bericht der GfK lässt nämlich vermuten, dass im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 25 Prozent (!) weniger iPhone 7 Geräte verkauft wurden, als noch iPhone 6s Modelle. Das ist ungewöhnlich, da neue Apple-Geräte ohne S eher deutlich höher in der Gunst der Fans liegen. Allerdings ist das vor allem damit zu erklären, dass es äusserlich kaum Änderungen gibt und da das Auge ja bekanntlich das Smartphone „mit kauft“, wäre das zumindest einer von vielen Erklärungsversuchen.

 

In die Spekulationen reihte sich auch der enorm treffsichere Apple-Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities ein, der davon ausgeht, dass die meisten Meldungen über ausverkaufte Geräte eher künstlich entstanden sind, um so eine hohe Nachfrage zu implizieren. Er mahnte allerdings auch an, dass man nicht vergessen solle, dass die Startländer-Breite des iPhone 7 deutlich nach oben korrigiert worden wäre und somit auch deutlich mehr Länder gleichzeitig bedient werden müssen. Zudem ist die Nachfrage nach dem Black und Jet Black Modell enorm hoch, was ebenfalls zu einer „künstlichen“ Verknappung führe, da sich ein Teil für die anderen Farben erst gar nicht interessiere.

 

 

Quelle: Business Insider (Englisch)

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10 Antworten zu “iPhone 7: 25 Prozent weniger verkaufte Geräte als iPhone 6s?”

  1. Soschi sagt:

    Es ist ebn nicht DAS große Update. Alleine der Mehrwert von meinem iPhone 6 zu iPhone 7 ist in meinen Augen zu gering, als dass sich die Leute daraufstürzen müssen. Für mich persönlich ist nur die Kamera eine echt Verbesserung, aber noch lange kein Grund für ein Update.

  2. Ahab sagt:

    Es haben doch alle an rückläufigen Verkaufszahlen zu knabbern. Ich wüsste nicht, warum das bei Apple anders sein sollte. Der Wegfall der Klinkenbuchse wird meiner Meinung nach auch ganz schön unterschätzt.

  3. technikdealer sagt:

    Was findet man nur so schlimm am Wegfall der Klinke. Ich höre schon seit Jahren nur noch mit Bluetoothkopfhörern.

  4. Googlook sagt:

    Spannend. Hier bei uns im Unternehmen und in meinem Bekanntenkreis scheint das Interesse tatsächlich deutlich geringer zu sein als auch schon. Trotzdem haben schon einige ein iPhone 7. Das Gerät ist echt wahnsinnig schnell, kaum zu glauben. Da scheint mein 950 einfach nur langsam, aber richtig langsam zu sein. Aber die Kamera ist mMn eine echte Entäuschung im neuen iPhone. Da hätte ich mehr erwartet. Auch der Porträt-Modus mit dem verschwommenen Hintergrund ist mMn ziemlich schwach. Auch da hätte ich von Apple mehr erwartet, deutlich mehr. Wenn Apple etwas macht ist es idR doch ziemlich bis sehr gut. Vielleicht bringt da eine zukünftige iOS Version Verbesserungen.

  5. HomeboyST sagt:

    Man sollte auch nicht die vielen Menschen vergessen die das 7er
    auslassen, da es nächstes Jahr das 10 Jährige Iphone Jubiläum gibt.
    Darauf warte ich jetzt auch 😀

  6. Ney sagt:

    Hinzu kommen noch die Hiss / Fiepgate – Probleme..^^
    ich find auch ein upgrade vom 6(s) lohnt nit. (ich würde selbst mein 5s nicht einttauschen momentan)

  7. Soschi sagt:

    Der Wegfall der Klinkenbuchse ist für mich ebenso überbewertet. Was spricht dagegen, dass die Audioausgabe per Lightning stattfindet ?
    Ich bin mir sicher, dass die Androidfraktion nicht lange auf sich warten läßt und sich ebenfalls von der Klinkenbuchse verabschieden wird. Die Buchse gehört in die analogen Vergangenheit.

    Ich bin sehr auf das nächste iPhone gespannt, aber ob ich dann auf den Zug aufspringe hängt davon ab, ob es mir einen wesentlichen Mehrwert gegenüber meines iPhone 6 bietet.

  8. Googlook sagt:

    @Soschi: Grundsätzlich hast du schon recht. Die Klinke ist veraltet. Trotzdem, irgend an einem Punkt muss die D/A-Wandlung vorgenommen werden. Ich befürchte, dass wir in Zukunft ganz viel extrem schlechte Ohr- und Kopfhörer antreffen werden. Dafür dürfte es auch sehr hochwertige Geräte geben.
    Weiss jemand wie das Signal über Lightning übertragen wird? PCM?

  9. Ahab sagt:

    Das Problem am Wegfall der Klinkenbuchse ist der schleichende Wegfall eines gemeinsamen Standards für den Anschluss von Audio-Ausgabegeräten. Bei Android gibt es mit USB-C immerhin einen Hersteller-übergreifenden Anschluss, aber Apple muss hier natürlich wieder sein eigenes Süppchen kochen.

    Und wer glaubt, Apple mache diesen Schritt aus Gründen der Audioqualität, der glaubt auch an den Osterhasen.

  10. Ney sagt:

    tun das nicht alle apple jünger? *hust*
    ja ich hab ein iphone, nein ich glaube nicht alles was man mir vorsetzt. Ich nutze nebenbei noch nen Galaxy a5 (16) und ein Lumia 630

    Ich finde den Wegfall des Klinkenanschlusses bescheiden – und egal ob Android / iOs – ein Smartphone ohne Klinkenanschluss, werde ich solange es geht meiden.

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