Fr. 30. Mai 2014 um 19:52

iPhone 6: 200 Sicherheitskräfte sollen Leaks verhindern

von Dennis Schubert5 Kommentare

In den letzten Jahren ist es immer wieder dazu gekommen, dass zu den neuen Apple-Geräten im Vorhinein Leaks in Form von Bildern, Videos und tatsächlichen Bauteilen aufgetaucht sind. Dabei war es schon immer etwas verwunderlich, dass Apple nicht grossartig gegen die Enthüller vorgeht. Das soll sich nun scheinbar ändern, denn der US-Konzern hat 200 Leute dafür abgestellt, zu kontrollieren, dass es keine Leaks mehr gibt.

 

Einige könnten nun sagen, dass das alles nur ein Marketing-Gag ist und Apple es durchaus so will, dass immer wieder neue Infos zum kommenden iPhone oder iPad bekannt werden. Schliesslich sind es Magazine wie wir, die dafür sorgen, dass schon früh genug ein Wirbel um bald erscheinende Apple-Devices gemacht wird. Kostenlose Werbung eben. Der nachhaltige Schaden durch die Vorab-Veröffentlichungen scheint aber grösser zu sein, als der PR-Nutzen. Es ist allerdings nach der Raserei von Apple gegen Gizmodo um den Wirbel des iPhone 4 kein Geheimnis mehr, dass die Leaker-Szene dem Konzern aus Cupertino ein riesiger Dorn im Auge ist. 

 

Chinesische Behörden sollen härter durchgreifen

Etwas ironisch ist es, dass ausgerechnet der Enthüller Sonny Dickson, der immer wieder Teile von Apple-Geräten vorab ans Tageslicht brachte, nun auch das strengere Vorgehen gegen die Veröffentlichung von Betriebsgeheimnissen in Erfahrung bringen konnte. Das Vorgehen gegen Leaks ist also geleakt. Im Endeffekt wurden die chinesischen Behörden dazu angehalten, strenger die Gesetze zu schützen. Explizit wurde wohl das iPhone 6 genannt. Dieses machte vor allem durch Bauteile und Baupläne direkt aus dem Foxconnwerk auf sich aufmerksam.

 

Mehr als 200 Sicherheitskräfte wurden daraufhin einbezogen, sich um Apple-Geräte und Vorab-Veröffentlichungen zu kümmern. Dazu zählt auch das Verkaufen von iPhone 6 Zubehör im Vorhinein. Generell will man so ähnliche Vorgänge, wie im letzten Jahr beim iPhone 5S und 5C verhindern. Beide Geräte waren schon vor der Vorstellung komplett geleakt. Überraschungen gab es – bis auf die 64-BIt Hardware – kaum.

 

Quelle: We Blog It

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5 Antworten zu “iPhone 6: 200 Sicherheitskräfte sollen Leaks verhindern”

  1. Setter sagt:

    Und wenn schon. Es wird sicher bald ein Prototyp in einer Bar auftauchen.

  2. Jörg Renken sagt:

    Schön wärs. Aber das ist nur einmal passiert. So einen Bock schießt Apple nicht noch einmal. In den letzten Jahren ist auch von Apples Seite nichts mehr herausgekommen. Das waren meist Lecks bei den Produzenten…

  3. WarmRed sagt:

    Na wenn diese Meldung stimmt dann sind sie selber schuld…

    https://twitter.com/macnews_de/status/472693498475323392

  4. Jörg Renken sagt:

    Glaube nicht, dass das echt war. Wer macht einen Beamertest mit der Originalpräsentation…

  5. Bernd Günther sagt:

    Aktuell wird auch gemunkelt, dass es auch ein iPod Touch sein könnte, der zu sehen war

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