Fr. 28. März 2014 um 12:00

HTC One M8 Teardown: Neues HTC-Flaggschiff nur schwer reparierbar

von Niclas Heike0 Kommentare

HTC One schneidet bei Teardown schlecht ab

Es ist immer wieder verblüffend, wie die Hersteller von Smartphones so leistungsstarke und zudem so viel Technik in ein Gerät verbauen können, während die Smartphones in den letzten Jahren immer dünner geworden sind. So kann es schon einmal vorkommen, dass man bei einem Blick in das Gehäuse erschreckt, wie komprimiert und vielschichtig die Hardware angeordnet wurde.

 

Während die meisten Nutzer und Nutzerinnen diesen Blick niemals erleben, macht sich iFixit bei nahezu jedem Gerät die Mühe, das Gerät in alle Einzelteile zu zerlegen. Beim neuen HTC One haben sie dies nun ebenfalls getan und mussten ein eher enttäuschendes Ergebnis bekanntgeben. So erhält das HTC One nur 2 von 10 Punkten in der Wertung von iFixit und ist damit nur sehr schwer zu reparieren.

 

Unibody macht grosse Probleme

Allein beim Öffnen des Unibody-Gehäuses ist iFixit schon auf Probleme gestossen. Es sei sehr schwer bis unmöglich, das Gehäuse zu öffnen ohne das Gehäuse zu beschädigen. Demzufolge kommt man sehr schwer an die anderen Komponenten. Die Batterie befindet sich unterhalb des Motherboards und ist zudem mit dem Midframe verbunden, was deren Ersatz deutlich erschwert.

 

Der Austausch des Display, welcher einer der häufigsten Reparaturen darstellt, sei ebenfalls nur sehr schwer möglich. Bei der Herstellung wurde viel Klebeband, Klebstoff und Kupferabschirmungen verwendet, die den gesamten Prozess erschwerten. Die Bilderstrecke kann sich unter der Quelle angesehen werden.

 

 

Quelle: iFixit (Englisch)

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