Di. 04. August 2015 um 15:06

HoloLens für alle wohl erst in zwei Jahren

von Marc Hoffmann0 Kommentare

Microsoft arbeitet fleissig weiter daran, die HoloLens Augmented Reality Brille weiter zu entwickeln und zeigte auf jeder bisherigen Pressekonferenz neue Funktionen und Verbesserungen. Doch von einer echten Fertigstellung des Gadgets, scheint man noch relativ weit entfernt. Wie das Unternehmen nun mitteilte, wird es im nächsten Jahr, also irgendwann 2016, auch eine erste Entwicklerversion geben, welche von zertifizierten Developern gekauft werden kann. Ab diesem Zeitpunkt wird man erst sehen, in welche Richtung sich das System überhaupt bewegen wird. Auch wenn Microsoft bereits einige Anwendungsbeispiele gezeigt hat, von der Forschung, über technische Anwendungsbereiche und Medizin, bis hin zu Spielen und als Alltagshilfe, ist man sich im Unternehmen selbst noch nicht über das volle Potential bewusst.

 

Microsoft HoloLens
Mit der HoloLens will Microsoft den Einsatz von Augmented Reality revolutionieren, doch die Entwicklung dauert seine Zeit.

HoloLens Entwicklerversion 2016 und für freien Handel deutlich später

Erst wenn die HoloLens in die Hände von zahlreichen Menschen ist, welche aktiv Programme und Anwendungsbereiche dafür entwerfen, kann man sagen, welchen Anklang und welche Einsatzbereiche die Datenbrille erreichen wird. Selbst einen Einsatz in der Raumfahrt zieht Microsoft in Erwägung und dafür sollten bereits zwei Prototypen zur Internationalen Raumstation ISS gebracht werden. Doch dazu kam es bisher nicht, da die unbemannte Transportmission beim Start ein explosives Ende nahm.

 

Laut aktuellen Vermutungen will Microsoft die öffentliche Entwicklerversion im Frühjahr 2016 bereitstellen und dann beobachten, wie sich das Ganze entwickelt. Da diese Prozesse in der Regel einen langen Zeitraum beanspruchen, sollte man mit einer finalen Version, die im freien Handel erworben werden kann, nicht vor Anfang 2017 rechnen. Es bleibt also spannend und man muss hoffen, dass die HoloLens nicht genau so aus dem öffentlichen Fokus rückt, wie das in diesem Jahr bereits mit Google Glass passierte.

 

 

Quelle: The Verge (Englisch)

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