Mo. 29. September 2014 um 13:54

Google Android Auto: Neue Details

von Yves Jeanrenaud0 Kommentare

Nach Wearables mit Android Wear will Google auch im Auto Einzug halten und bringt als nächsten grossen Schritt sein Android Auto auf den Markt. Dabei soll es um ein System gehen, dass wie Apple CarPlay eine Ergänzung des Bordcomputers im Automobil mittels Google Android Smartphone darstellt. Der Bordcomputer des eigenen Fahrzeugs wird also um neue, smarte Funktionen erweitert und kann direkt mit dem Handy kommunizieren.

 

Auf der Google I/O dieses Jahres wurde Android Auto schon präsentiert. Nun ist die Entwicklerseite online und zeigt einige Details und Informationen sowie Bilder zur UI.

 

Android Auto Architektur
Android Auto Architektur

Android Auto ist auf die Google Now Spracheingabe hin ausgelegt und funktioniert ähnlich wie Android Wear mittels App auf dem Smartphone. Selbstverständlich ist dabei die Informationsdarstellung vom aktuellen Standort abhängig, so dass nicht nur Google Maps Turn-by-Turn-Navigation, die Playlisten, Radiosender und Alben von Play Music zur Verfügung stehen, sondern auch die Erinnerungen und Notizen von Google Now. Der Zugriff kann hierbei über die Kontrollen des Autos laufen, etwa die Hebel hinter dem Lenkrad. Erste Fahrzeuge soll es bereits dieses Jahr geben. Das deckt sich mit anderen Meldungen, etwa von Audi, die uns die Wahl zwischen Apples CarPlay und Googles Android Car lassen möchten.

Wie ihr in der Bildergalerie sehen könnt, erinnert die UI von Android Car an Android Wear: Einfach gehalten, strikte Design-Vorgaben und eine durchgängige Nutzererfahrung. Die Apps werden weiterhin auf dem Smartphone ausgeführt und sind nur durch UI-Anpassungen der UI und der Schnittstelle für Android Car nutzbar. Das einzige, was Developer für Android Car Apps anpassen können, sind das App Logo, Theme-Farben und Hintergrundbilder sowie von spezifischen Funktionen der App. Das generelle Layout und die Art und Weise, wie Menüs und Buttons angeordnet und angezeigt werden sollen, wird von Google hingegen vorgeschrieben.

 

Quelle: Android Developers (Englisch) via Ars technica (Englisch)

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