So. 20. Juli 2014 um 22:53

Gerichtsverfahren gegen Google könnte Microsoft helfen

von Robert Beltle1 Kommentare

Früher war Microsoft oft Ziel von Wettbewerbsklagen, weil die eigene Marktmacht ausgenutzt wurde, um sich Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu sichern. Heute hat sich die Situation verändert und Microsoft strengt selbst solche Klagen an. Ziel ist Google und es geht darum, dass Gerätehersteller dazu verpflichtet werden, Android mit den Google-eigenen Diensten, zum Beispiel der Suchfunktion, auszustatten.

Eine Klage dazu läuft derzeit in Kalifornien und Google muss im Rahmen dessen einige Informationen offenlegen. Es müssen Einblicke in interne Kommunikation und Verträge mit den Geräteherstellern gewährt werden und Mitarbeiter werden unter Eid aussagen müssen. Microsoft könnte diese Informationen dann in einer ähnlichen Klage in Europa verwenden.

Ziel ist es, Herstellern zu ermöglichen, beispielsweise Microsofts Suchdienst Bing oder den Cloudservice OneDrive einzubinden, statt auf Googles Dienste festgelegt zu sein. Damit könnte Microsoft in diesen wichtigen Markt eintreten, der Konkurrenten bisher weitgehend verwehrt war.

 

Quelle: WMPoweruser (Englisch)

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Eine Antwort zu “Gerichtsverfahren gegen Google könnte Microsoft helfen”

  1. Wado sagt:

    Wundert mich das die EU von selber noch nichts gesagt hat. Bei Microsoft haben die, damals ein riesen Trara gemacht wegen dem Internetexplorer und bei Google oder Apple das die dort vorinstalliert sind, da sagt Keiner etwas.
    Ok bei WP8 und 8.1 ist es auch der Fall. Kommt aber daher, dass bei der Einführung von IOs und Android auch keiner beschwert hat.

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