Mo. 01. August 2016 um 17:18

Pokémon GO: Niantic lässt Poké-Map-Dienste schliessen

von Marcel Laser1 Kommentare

Niantic und The Pokémon Company haben sich dazu entschlossen, die Betreiber von diversen Pokémon-Radar-Diensten zu zwingen, ihre Webseiten abzuschalten. Grund dafür scheint die unerlaubte Nutzung der offiziellen API im Spiel. Viele Fans, die auf diese Methode zum Sammeln von Taschenmonstern zurückgriffen, sind nun verärgert, da eines der hilfreichsten Werkzeuge dafür geschlossen wurde.

Pokévision muss seinen Kartendienst für Pokémon GO einstellen

Am schlimmsten trifft es wohl die erfolgreichste Seite dieser Art: Pokévision wurde bereits von Niantic und The Pokémon Company angewiesen, ihren Kartendienst dringend einzustellen. Sie würden unerlaubt auf die API des Spiels zurückgreifen, um den Fans des Spiels unerlaubte Vorteile zu verschaffen.

 

Pokévision selbst zeigte euch auf einer eigenen Karte alle Standorte von bisher gefangenen Pokémon an, wann sie dort auftauchen und wie lange so auch an dieser Stelle verweilen. Das hat die Jagd nach neuen Monstern für seinen eigenen Pokédex doch deutlich erleichtert, da man genau wusste, wie, wann und wo man das zu suchende Pokémon findet.

Aber nicht nur Pokévision ist betroffen, sondern die meisten bekannten Dienste und Apps in den jeweiligen App Stores. Auch diese sollen nun nach und nach alle abgeschaltet werden. Welche Gründe allerdings genau dafür verantwortlich sind, ist nicht bekannt. Weder Pokévision noch Niantic bzw. The Pokémon Company wollen sich zu den Details der Schliessung äussern. Das renommierte Gaming-Magazin Kotaku schrieb den Macher von Pokévision direkt um eine Stellungnahme an, welcher sich aber absolut nicht zu den Konditionen äussern wollte.

 

 

Quelle: Kotaku (Englisch)

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Eine Antwort zu “Pokémon GO: Niantic lässt Poké-Map-Dienste schliessen”

  1. asdfgh sagt:

    ach die werden eine Unterlassungsklage bekommen haben mit saftigen Drohungen. Da ist man lieber ganz schnell still und wartet

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