Do. 21. Juli 2016 um 14:57

Pokémon GO: Drei Wochen Monsterjagd – Tipps, Erfahrungen und Sicherheit

von Marcel Laser23 Kommentare

Pokémon GO ist nicht nur innerhalb weniger Stunden zum grössten Smartphone-Spiel der Welt mutiert, es ist zudem auch wohl das derzeit erfolgreichste Spiel Niantics und nicht zuletzt auch von Nintendo. Wir sind nun schon einige Wochen auf der Jagd, haben mit anderen Spieler gesprochen, die mediale Überschwemmung beobachtet und selbst eigene Erfahrungen gesammelt. Wir fassen fürch euch hier also neben diversen Tipps zur Pokémon-Jagd auch ein paar ganz persönliche Erfahrungen zusammen.

How To Pokémon GO: Worauf ihr dringend achten solltet – Mensch und Gesetz immer zuerst!

Wer Pokémon GO spielt, der wird es wohl schon mitbekommen haben und auch andere Menschen, die nur still zuschauen sehen sie überall: Die Smombies! Überall laufen Leute herum, egal ob jung oder alt, und starren auf ihre Smartphones. Da wo viele Pokéstops zu finden sind, sind die in Massen vertreten. Die Pokémon-Spieler_innen! Einige von ihnen sind so enorm in ihr Display vertieft, dass diese kaum ihre Umgebung wahrnehmen. Ein Umstand der zu vielen Problemen führen kann.

 

Ich selbst war letzte Woche noch im Urlaub in Holland und in einem kleinen Ort nahe Horn in einer Shopping-Meile unterwegs. Viele Menschen starrten mich an, weil ich recht häufig auf das Display meines Smartphones starrte. Dabei ist ein solches Handeln ja nicht unbekannt, denn schon vor Pokémon GO wurde oft und viel beim Laufen auf den Bildschirm geguckt. Durch den medialen Hype achten die Menschen um einen herum aber deutlich mehr auf Smartphone-Zombies und grinsen diese sogar hämisch an. Wirklich stören tut mich das allerdings nicht. Allerdings konnte man den ein oder anderen dabei beobachten, wie diese recht unbekümmert in einer menschenvollen Shopping-Meile pausenlos gegeneinander liefen und dabei eher laut lachten. Die Lage ist zu diesem Zeitpunkt noch recht entspannt.

 

„Lustiger“ wurde es, als ich den Parkbereich einer Ferienstätte verlies, wo ein kleiner Bach ringsherum der Anlage als Grenze dient. Neben diesem kleinen Gewässer führt ein kleiner Weg entlang, der sowohl für Fussgänger als auch Radfahrer gedacht ist. Prompt kam auch schon ein junger Radler daher und musste durch zu intensives Display-Starren einer Fussgängerin ausweichen und landete auch dann im Bach daneben. Als ich zur Hilfe eilte und dem Jungen neben der fluchenden Frau aus dem Bach half, fragte ich direkt nach dem Grund für die Unaufmerksamkeit. Natürlich spielte er Pokémon GO! Keine Frage. Bis auf durchnässte Kleidung und ein durch Wasser zerstörtes Smartphone ist allerdings nichts bedrohliches passiert.

 

Verunglückte Menschen, fremde Gärten und Betrüger: Haltet euch einfach an die Regeln

Daher sollte an dieser Stelle ein ganz wichtiger Aufruf stattfinden! Pokémon GO übernimmt für euch nicht das Denken! Achtet zu jederzeit das Gesetz und behaltet eure Umgebung immer im Blick. In den USA ist ein 15-jähriges Mädchen bereits von einem Auto auf einer Schnellstrasse verunglückt, da diese über die dortige Autobahn laufen wollte. In Deutschland wurden zwei junge Männer Nachts in einem fremden Garten erwischt, der Grundbesitzer hielt sie für Einbrecher und rannte mit einem Baseballschläger hinter ihnen her. Wer noch klar denken kann, sollte sich daher auch weiterhin an entsprechende Regeln unserer sozialen Gesellschaft halten. Das Spielen alleine ist nicht schlimm, die Dinge, die Menschen allerdings dafür tun, um alle Ziele zu erreichen um so mehr. Daher bitte auch weiterhin an soziale und rechtliche Werte festhalten, dann kann auch erstmal nichts passieren 😉

 

Allerdings gab es auch noch recht lustige Zufälle. In Deutschland wurde ein per Haftbefehl gesuchter,18 Jahre junger Jugendlicher gefunden, welcher selbst nach Wochen der Fahndung nicht ausfindig gemacht werden konnte. Die Polizisten fanden diesen mitten auf der Strasse beim Pokémon GO Spielen und wurde natürlich direkt einkassiert.

 

Das Spiel ist erst diese Woche in Japan erschienen und das Land scheint vom Rest der Welt wohl gelernt zu haben. Mit dem Spiel wurde nun auch ein Sicherheits-Guide veröffentlicht, der die korrekte Anwendung der App in der Öffentlichkeit aufzeigen soll. Allerdings bin ich persönlich der Meinung, nach allem was ich in den paar Wochen nun gesehen und erlebt habe, dass vieles davon eher an der Intelligenz der Menschen zu scheitern scheint und ich den Sicherheits-Guid zwar toll und lustig finde, aber auf der anderen Seite auch ein wenig traurig über die Notwendigkeit dieser Dinge bin.

Pokémon GO Screenshot
Ich habe eine riesige Ratte in meinem Garten!!! Und ja.. es ist unser eigener, kein fremder Garten 😉

Kleine Tipps für Einsteiger: Schnelles Leveln, Arena-Kämpfe und Typen

Noch wichtiger als starke Pokémon im Inventar, ist natürlich das eigene Charakter-Level, denn dadurch findet ihr wiederum deutlich stärkere und auch seltenere Monster. Allerdings kann das Leveln eures eigenen Avatars sich ab Stufe 10 etwas behäbig anfühlen, doch auch hier kann man ein wenig nachhelfen. Vorausgesetzt man hat die entsprechenden Items dafür. Zudem erklärt einem das Spiel vom Start aus nichts. Mit ein paar kleineren Tipps wollen wir hier also den Einstieg allgemein etwas erleichtern.

Fangt alle kleinen Pokémon! Lasst einfach nichts aus!

Selbst wenn ihr deutlich höher im Level fortgeschritten seid, lohnt es sich weiterhin die kleinen sehr häufig vorkommenden Monster einzufangen. Meistens sind dies Taubsis, Ratfratz‘ oder Hornilus. Solange euer Pokémon-Inventar nicht ausgelastet ist, solltet ihr diese auf jeden Fall erst einmal behalten. Ab einer kleineren Menge Bonbons lassen sich diese nämlich zur nächsten Evolutionsstufe weiter entwicklen, was euch für jede Entwicklung erstmal dicke 500 Erfahrungspunkte bringt. Nachdem diese entwickelt wurden könnt ihr sie sofort verschicken und sie wieder in ein Bonbon umwandeln, um weitere Pokémon zu „evolutionieren“ und wiederum mehr Erfahrungspunkte zu sammeln.

 

Denn um so stärker euer Avatar wird um so mehr profitieren eure Pokémon davon, welche dann mit noch mehr Power-Ups versorgt werden können, was euch wiederum die Arenakämpfe erleichtert.

 

Sicherheits-Tipp: Natürlich sollt ihr eure Umgebung immer im Blick behalten. Lauft nicht blind auf das Smartphone schauend durch die Gegen und hofft, dass ihr dann sofort das Pokémon erblickt und fangen könnt. Wer die Vibration an seinem Smartphone aktiviert hat, wird sowieso benachrichtigt, ob ein Pokémon in seiner Nähe ist. So könnt ihr den Blick beruhigt von eurem Smartphone nehmen und auch auf eure Umgebung achten, während ihr nach den kleinen Monstern sucht. Die Vibration eures Devices wird euch schon darauf hinweisen.

 

Bleibt aber auch nicht direkt auf Strassen oder an anderen gefährlichen Stellen stehen. Pokémons können auch aus weiter Entfernung angeklickt werden, ohne dass sich diese in eurem Radar-Radius befinden müssen. Das dient ebenfalls der Sicherheit und ihr müsst daher auch nicht in irgendwelche fremden Gärten einbrechen.

Lockmodule an mehreren Pokéstops anwenden. Bevorzugt an Parkbänken 😉

Wer das Glück haben sollte und in der Nähe befinden sich mehrere Pokéstops, welche zudem gegenseitig nur wenige Meter voneinander entfernt sind, scheut euch nicht dort Lockmodule einzusetzen um die kleinen Monster in Massen anzulocken. Zwar bekommt ihr meistens nur die wirklich kleinen Racker vorgesetzt, aber wie bereits erwähnt, helfen diese enorm beim Aufleveln eures Charakters. Die Lockmodule halten dann erstmal 30 Minuten an und zählen natürlich pro Pokéstop, also macht es Sinn diese auf mehrere direkt in unmittelbarer Nähe (am besten im Umkreis eures Radar-Radiuses im Spiel) zu verteilen. Wenn sogar noch eine Bank in der Nähe ist, auf der ihr Platz nehmen könnt, um so besser? Vielleicht vorher noch ein Eis kaufen gehen und gemütlich zusehen wie die Pokémon in Massen im 20-30 Sekundentakt an beiden Pokéstops in euren Fangradius springen. Chilliger geht es kaum.

 

Wenn ihr selbst keine Lockmodule habt, dann haltet einfach auf der Karte Ausschau nach Pokéstops in der Nähe, welche eben mit diesen Modulen ausgestattet sind. Es lohnt sich jedenfalls öfters mal bei solchen Stellen nachzuschauen.

 

Ein weiterer Vorteil (Taktiker sehen es aber auch als Nachteil) der Lockmodule ist der, dass nicht nur Pokémon davon angelockt werden, sondern auch Pokémon GO Spieler_innen, die ebenfalls die Vorteile der Module nutzen wollen. So kommt man ganz locker ins Gespräch und kann sich über gute Fangorte und Erlebnisse austauschen. Andere wiederum sehen es vielleicht als Nachteil, da man die Spieler_innen in seiner Nähe ja auch mitlevelt. Sind diese vom gegnerischen Team, welche in eurer Nähe einige Arenen halten, so steigen diese ebenfalls dann im Level. Shit happens…

Unterschied von KP, WP und EP

Fangen wir mit dem einfachsten zuerst an: Die EP, in lang auch Erfahrungspunkte genannt und diese betreffen euren eigenen Charakter. Hier steigt ihr im Level wenn ihr genug davon sammelt und mit jeder Stufe braucht ihr mehr EP als vorher. Also gilt hier das klare Rollenspielprinzip. Um so höher euer Level ausfällt, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr seltenere Pokémon fangt und meistens sind auch die häufigeren Varianten dann auch deutlich stärker.

 

Die KP und WP betreffen eure Pokémon und sagen etwas über die Stärke aus. Fangen wir hier mit den verwirrenden WP an, die ihr vor allem auch beim Fangen schon als Zahl vorgesetzt bekommt. Diese heissen ausgeschrieben Wettkampfpunkte und sollen die allgemeine Stärke eures Pokémons wiedergeben. Um so höher der Wert um so stärker das Pokémon. Solltet ihr also in eine Arena laufen und euer Wettkampfwert liegt deutlich unter dem zu bekämpfenden Monster, verliert ihr diesen meist in jedem Fall. Sorgt also dafür, dass diese vor den Kämpfen ordentlich hoch sind. Steigt euer Avatar übrigens im Level, so profitieren auch eure Pokémon davon, denn diese können dann mehr Power-Ups bekommen und dadurch auch höhere WP-Werte erreichen.

 

Die KP hingegen sind die Kraftpunkte und sollen die Lebensenergie darstellen. Hier wäre vielleicht das Kürzel LP für Lebenspunkte wohl die bessere Wahl gewesen, doch da müssen wir nun durch. Sinkt die KP eures Pokémons im Kampf auf 0, so gilt das Monster als besiegt und muss per Beleber-Item wiedererweckt werden. Danach könnt ihr Tränke nutzen um die KP wieder auf ihr Maximum aufzufüllen. Steigt euer Pokémon per Wettkampfpunkte weiter nach oben steigen auch automatisch die Kraftpunkte und so hält das Taschenmonster auch etwas mehr aus.

Achtet im Kampf auf die Elementtypen! Was ist gegen wen effektiv?

Neben den Wettkampfpunkten entscheidet aber auch die Wahl des richtigen Pokémon-Typs über Sieg oder Niederlage. Natürlich ist der Wettkampfwert extrem ausschlaggebend, doch kann man sich durch das richtige Element noch mehr Vorteile verschaffen. Ein Wasser-Pokémon wird mit Wasserattacken Feuer-Pokémon immer überlegen sein. Feuer selbst kommt sehr gut gegen Pflanzen-Pokémon zurecht und Elektroangriffe sind sehr stark gegen Flug-Typen. So hat jedes Pokémon im Kampf diverse Vor- oder Nachteile, die es entsprechend einzusetzen gilt.

 

Vor jedem Kampf in einer Arena könnt ihr diese anklicken, sogar schon aus der Ferne, um zu sehen welche Pokémon dort eingesetzt werden. Schaut euch die Typen in Ruhe an und wählt dann die richtigen Monster für den Angriff aus. Sollten eure Wettkampfpunkte allerdings deutlich auseinander liegen, also eure eigenen viel zu niedrig sein, dann solltet ihr vielleicht generell auf einen Kampf verzichten.

 

Eine entsprechende Tabelle mit den Gegenüberstellungen der Elementtypen findet ihr übrigens im PokéWiki. Dort sind alle Vor und Nachteile entsprechend beschrieben und ihr könnt auf einem Blick sehen, welche Typen Effektiv gegen andere Pokémon sind.

Arena-Kämpfe in Pokémon GO: Etwas komplizierter aber dann doch einfacher als man denkt

Doch wie funktioniert der Kampf in einer Arena denn genau? Den alten rundenbasierten Ansatz müsst ihr gedanklich erstmal über Bord werfen, denn die Kämpfe sind in Echtzeit gehalten in denen ihr per Touchgesten angreift und ausweicht. Das ist am Anfang recht ungewohnt und manchmal funktionieren auch nicht alle Eingaben korrekt, aber man kann den Kampf schon ein wenig dadurch beeinflussen. Wenn ihr also eine Arena angreift und der Kampf beginnt, so könnt ihr erst einmal auf folgende Attacken und Möglichkeiten ausweichen.

  • Angriff: Einmal auf dem Bildschirm touchen um einen Standardangriff zu vollziehen
  • Spezialangriff: Den Bildschirm länger berühren um einen Spezialangriff abzufeuern
  • Seitlich streichen: So weicht ihr Attacken aus, funktioniert aber nicht immer, da das Timing genau stimmen muss und durch die derzeitige Server-Lage ist das eher schlecht als recht durchführbar.
  • Pokémon austauschen: Unten am Bildschirmrand könnt ihr diesen Knopf drücken um eure Monster im Kampf zu wechseln.
  • Flucht: Ein Knopf der die Arena im Kampf verlässt.

Der Spezialangriff ist in den meisten Fällen eine Attacke, die dem Typ eures Pokémons entspricht und eben jenen Elementarschaden verursacht. Diese müssen sich aber im Kampf erst einmal aufladen. Ist der Balken oder sind die Balken gefüllt, haltet ihr den Finger lange auf dem Bildschirm um die Attacke aufzuladen und abzufeuern. Diese richten im Normalfall deutlich mehr Schaden an und ist euer Pokémon-Typ sogar noch im Vorteil, wird dieser noch einmal erhöht und es erscheint die berühmte Nachricht „Der Angriff ist sehr effektiv“.

 

Wer zudem mit einem Freund_in aus dem selben Team unterwegs ist, der kann Arenen auch zu zweit angreifen. Solltet ihr also gemeinsam auf den „Angreifen“-Knopf klicken, wird auch das Pokémon eures Teammitglieds angezeigt und die Kämpfe werden dadurch deutlich einfacher.

Richtiges Equipment zur Jagd ist ausschlaggebend für den Erfolg

Was Hardcore-Ingresser_innen schon lange wissen, ist bei Pokémon GO ebenfalls Pflicht. Nur mit dem richtigen Equipment kann eine Jagd lange durchgezogen und auch spassig realisiert werden. Wer also viel unterwegs ist, wird in der freien Natur nicht immer auf Steckdosen treffen, Logisch, oder? Daher braucht es noch das ein oder andere Gadget für euch, damit die Batterie nicht all zu schnell schlapp macht oder das Smartphone vor Wasser geschützt ist.

Für Outdoor-Gänger unverzichtbar: Der richtige Schutz durch eine Hülle

Wer sein Smartphone oft in der Hand hat und damit umherläuft, steigert auch das Risiko von Stürzen, nicht nur für sich selber, sondern auch für den kleinen Hightechbegleiter. Erinnert ihr euch an den Jungen vom ersten Absatz oben, der mit seinem Rad im Bach gelandet ist? Mit einem Wasserdichten Smartphone ist das weniger ein Problem, allerdings schützt Wasserdichtheit nicht für dem Aufprall auf dem Asphalt. Wer die Sache richtig angehen will, der sorgt mit einer Schlagfesten Hülle vor und vielleicht auch mit einer Folie, die das Spiegeln des Displays unter starker Sonneneinstrahlung verhindert.

 

Wer kein Wasserdichtes Smartphone besitzt, sollte vielleicht eine Hülle in Erwägung ziehen, die euer Gerät vor Wasser schützt. Wer viel unterwegs ist und Wasser-Pokémon sucht, muss automatisch um seine Chancen zu erhöhen auch in der Nähe von Wasser umherlaufen. Sicher ist eben sicher! Hardcore-Spieler_innen werden auch im Regen unterwegs sein und wenn man dann weiterhin ausgiebig das Smartphone aus der Tasche nehmen muss, kann ein Extraschutz vor Spritzwasser oder stärkerem Regen nie schaden!

Jede Powerbank wird zum Steckdosen-Ersatz!

Noch viel wichtiger als eine Hülle für den Outdoor-Einsatz ist natürlich die Powerbank, welche Ingresser_innen bereits mehr als nur zu schätzen wissen. Pokémon GO ist ein Augmented Reality (AR) Spiel, welches enorm an eurem Akku frisst. GPS, Display, Kompass- und Gyrosensoren, WLAN, Funkmodule und eine hohe Belastung für jeden Smartphone-Prozessor sorgen für einen regelechten Fressrausch an Energie. Daher ist die Wahl einer guten Powerbank unabdingbar. Ihr solltet also genug Energiespender bei euch tragen, um das Smartphone nicht leerlaufen zu lassen. Ist das Gerät nicht eingeschaltet können nämlich keine Pokémon gefangen werden, klingt doch ziemlich logisch oder?

 

Interessanter Fun-Fact: Die umliegenden Elektronikfachgeschäfte in meiner unmittelbaren Umgebung hatten nicht einmal mehr Powerbanks auf Vorrat, nachdem Pokémon GO für Smartphones veröffentlicht wurde. Wahrscheinlich haben sich die meisten Spieler_innen bereits schon ordentlich eingedeckt.

An alle Fahrradfahrer: Bitte nutzt Fahrradhalterungen für das Smartphone!

Der kleine Junge mit dem Rad ist hier wieder ein gutes Beispiel: Das Fahrrad lag nämlich nur zum Teil im Wasser, denn der Lenker guckte noch aus dem nassen Teil heraus. Wer sowieso das Smartphone beim Fahrradfahren in der Hand nutzt riskiert zudem empfindliche Bussgeldstrafen, weil dieses Vorgehen gegen die Gesetzeslage verstösst! Holt euch also eine Fahrradnavigationshalterung, in der ihr das Smartphone einstecken könnt.

 

Kopfhörer sind beim Fahrradfahren grundsätzlich nicht verboten, aber es gibt sowohl in der Schweiz, als auch in Deutschland diverse Einschränkungen. Wer zu laut hört und somit dem Strassenverkehr nicht mehr folgen kann, riskiert ebenfalls Strafen und verliert im Falle eines Unfalls auch das Recht auf Schadensersatz. Wer In-Ears zum Spielen benutzt, kann ja auch einen Stöpsel aus dem zweiten Ohr entfernen und somit noch ein Ohr auf den Verkehr haben. Das selbe gilt übrigens auch für Fussgänger! Sicherheit ist immer vorzuziehen!

 

Wer das Smartphone in der freien Hand beim Radfahren nutzt, riskiert also nicht nur eigene schwere Verletzungen sondern auch die Gesundheit anderer Menschen. Daher ist eine Navihalterung fürs Fahrrad ebenso wichtig und ihr müsst zu jederzeit dem Strassenverkehr uneingeschränkt folgen können! Alles andere wäre auch strafbar.

Stilgut Powerbank Ultraslim
Stilgut Powerbank mit 8’000 mAh. Wir haben auch ein Gewinnspiel für euch eingerichtet!

Fazit – In meinen Augen das geilste AR-Spiel bisher!

Ja, verdammt… ich gebe es zu! Ich bin Pokémon-Fan seit ich klein war. Ist das schlimm? Nein 😛 Jeder war mal klein und mochte was in seiner Kindheit, das einen nostalgisch an irgendwas fesseln könnte. Was Niantic und Nintendo, trotz der Schwierigkeiten und Bugs derzeit, auf die Beine gestellt haben, ist phänomenal und ist bereits in weniger als drei Tagen sogar zum Massenphänomen auf der ganzen Welt geworden. Egal ob man 10 Jahre alt ist oder weit über 60, mir sind Spieler_innen in allen Altersklassen begegnet und ja: Ich bin ebenfalls schon total gehyped!

 

Dennoch versuche ich bei allem Spass, den ich mit dem Spiel habe, mein Hirn nicht abzuschalten. Ich bin noch durch keine fremden Gärten gerobbt, es musste wegen mir noch keiner eine Vollbremsung machen und eine Tram hat mich auch noch nicht überrollt. Es wichtig zu beachten, dass jeder von uns weiterhin vollwertige Mitgleider des öffentlichen und sozialen Lebens sind und die Regeln, welche unsere Gemeinschaften zusammenhält, auch mit Pokémon GO nicht ausgesetzt werden.

 

Wir wünschen an dieser Stelle allen Spieler_innen und Fans viel Erfolg bei der Monstersuche! Seit wachsam, behaltet immer eure Umgebung im Auge und habt auch Spass am Spiel. Wir haben übrigens für euch ein Gewinnspiel vorbereitet! Dort könnt ihr eine von drei Powerbanks gewinnen, welche euch mit 8’000 mAh zusätzlich versorgen! Das sollte jedenfalls für eine gelungene Jagd reichen 😉 In diesem Sinne: Gotta catch ‚em all!

Gewinnspiel: Gewinnt eine Powerbank von Stilgut mit 8’000 mAh Leistung

Ihr wollt Ingress oder Pokémon Go selbst ausprobieren? Dann braucht ihr auf jeden Fall eine starke Powerbank, denn ansonsten ist das Abenteuer schon nach recht kurzer Zeit vorbei. Für den Sommertrend 2016 verlosen wir drei Powerbanks der Firma Stilgut mit je 8’000 mAh Leistung. Die genaue Beschreibung der Akkupacks könnt ihr hier nachlesen. Teilnehmen könnt ihr, indem ihr hier unter diesem Artikel, unter der Gewinnspielnachricht oder dem „Warum ich bei Ingress bleibe„-Kommentar von Barbara einen Kommentar hinterlasst.

 

Teilnahmeschluss ist der 31. Juli 2016, 23:59 Uhr MESZ. Die Teilnahme erfolgt durch Kommentieren dieses Beitrags. Der Rechtsweg ist bei unseren Verlosungen ausgeschlossen. Es ist keine Barauszahlung der Gewinne möglich. Es wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von PocketPC.ch und Partnerunternehmen sowie deren Angehörige sind von der Verlosung ausgeschlossen. Mehrfaches Kommentieren erhöht nicht die Gewinnchancen bei der Verlosung.

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23 Antworten zu “Pokémon GO: Drei Wochen Monsterjagd – Tipps, Erfahrungen und Sicherheit”

  1. Gigiga sagt:

    Die Powerbank könnte ich gut gebrauchen um die Pokémon Jagd zu verlängern 🙂

  2. GoSnA sagt:

    Ich hätte auch gern eine Powerbank 🙂

  3. Sxiet sagt:

    Eine Powerbank wäre nicht schlecht 😀

  4. Toubsn sagt:

    Wünsche allen Viel Glück

  5. Enrique22 sagt:

    Da ich ein Windows phone habe und es die app nicht gibt benutze ich sie auf meinem Xperia Z Ultra. Weil ich aber zu Faul bin um die SIM jedesmal auszuwechseln, benutze ich mein L950XL als Hotspot.

    Nun ist mir aufgefallen dass ich so viel länger als andere spielen kann bis der Akku leer ist. Wahrscheinlich weil nicht mehr 1 Prozessor die ganze Arbeit leisten muss.

    Auf jedenfall komme ich so auf 1-2 Stunden dauerzocken. Andere sagen mir das spätestens nach 50min der Akku down ist.

    Und ausserdem hat man so immer noch ei funktionierendes Handy wenn das „Spielehandy“ keinen Saft mehr hat.😉

  6. Entrail sagt:

    Ach das mit der Stunde stimmt nicht 😉 habe ein iPhone 6 plus und kann bestimmt 2-4 Stunden durchgängig spielen

  7. Hampi sagt:

    So eine Powerbank wäre cool… Leider gibt es ja auf WindowsPhone kein Pokémon… aber auch gut… sonst wäre ich evtl. auch am Spielen.

  8. HandySchlumpf sagt:

    Haben muß!

  9. happyone sagt:

    Das Problem mit dem Akku kenn ich leider zu gut :/
    Gerade meine Freundin mit ihrem iP 5 guckt doof in die Röhre.

  10. sg.duck sagt:

    Hoffentlich bald auch auf Windows Mobile 🙂

  11. Jentaia sagt:

    Ich habe im Verkehr auch noch keine Probleme gehabt. Allerdings ist es ohne Powerstation schwer, den Blick vom Android-Display zu halten. Ist es aus, ist auch das GPS-Signal weg.

    In den Entwickler-Optionen kann man beim Laden dauerhaft das Display aktiviert lassen. Zusammen mit der Batterie-Spar-Option beim Spiel könnten die Pokéstops dann stundenlang im Kreis angegangen werden (wer so viel Zeit übrig hat) :-).

  12. Dig sagt:

    Pokemon GO? Zum Glück nicht für WindowsPhone… da würden meine Kinder nur noch dran hängen…
    Aber die Powerbank hätte ich gerne…

  13. iFrog sagt:

    Level 22 – und ihr so? 🙂

  14. Marcel Laser sagt:

    13… -_- 😀

  15. neb sagt:

    Ja die Powerbank wäre schon praktisch für die 16 Stunden Busfahrt nächsten Monat.. Ich hoffe der Zufall hat ein bisschen Mitleid mit mir 😉

  16. redrat sagt:

    Toller Bericht, viele Infos. Danke.

  17. phoenix0_4 sagt:

    ich will auch ne Powerbank. 😉

  18. Kuzqo sagt:

    Wäre ein nettes Upgrade zu meiner momentanen Powerbank 😀

  19. zettie94 sagt:

    Powerbank wäre nett – als Vorbereitung für wenn Pokemon GO doch mal noch für Windows kommt. Und auch sonst, der Akku meines Handys leider wohl an Altersschwäche.

  20. Handballguru sagt:

    Isch abe gar keine Pokemon Äpp. Isch abe Windows Phone.
    Trotzdem würde die Powerbank gut passen! :o)

  21. Moonwitch sagt:

    Die Powerbank wäre super.

  22. Goldnessel sagt:

    Schon cool, dass es eine App wie Pokemon Go schafft, mehr Leute auf die Straße zu bringen, wie alle anderen Apps 🙂

  23. Paratrooper sagt:

    Könnte die Powerbank gut gebrauchen…

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