Do. 27. Oktober 2016 um 19:03

Galaxy Note7: Untersuchung sagt 70 Prozent der Kundschaft bleibt Samsung treu

von Sebastian Mauch0 Kommentare

Allein zu all den gemeldeten Fällen eines entzündeten Note7-Akkus könnten wir euch hier eine Wand aus Berichten servieren. Dieser Fall hat in der Welt der Smartphones bereits riesige Wellen geschlagen und Samsungs Ruf scheint angeknackst. Vor allem die Marke „Note“ hat massiv darunter gelitten. Bei all den Problemen scheint Samsung jedoch einigermassen Glück im Unglück gehabt zu haben. Ein Forschungsunternehmen will nun nämlich herausgefunden haben, dass ein Grossteil der Nutzer_innen das grosszügige Umtauschangebot wahrnimmt, und mit einem Galaxy S7 (edge) weiter beim südkoreanischen Technikriesen bleibt. Einigen Kunden_innen scheint der Anreiz aber noch immer zu fehlen, weshalb ebenjene zu anderen Modellen der Wettbewerber überlaufen.

70 Prozent der Note7-Käufer bleiben Samsung weiterhin treu

In Zahlen sollen das immerhin 70 Prozent der Note7-Käufe sein. Der Rest ist entweder bereits gewechselt, oder wird durch das sehr restriktive Firmware-Update mit nahezu halber Akkuleistung in Richtung Umtausch/Wechsel gedrängt. Samsung betreibt also eine vorbildliche Schadensbegrenzung und es wird klar, dass das Wohlwollen der Kundschaft noch immer oberste Priorität hat, wie das Unternehmen selbst bekundet. Das scheint wohl der Grossteil des Kundenkreises mitbekommen zu haben. Abgesehen von der grossen Note7-Krise glänzten Samsungs Smartphones bislang beinahe immer mit einem sehr zufriedenen Kundenstamm und aus dem Stadtbild in Metropolregionen sind Samsunggeräte schon seit langem nicht mehr wegzudenken.

 

Diese Prognose kam übrigens von der Firma BayStreet, welche Folgendes dazu zum Besten gab:

„Wir glauben, dass die grosse Mehrheit (70%) bei Samsung bleiben wird und sich für ein Galaxy S7-Gerät als Alternative entscheidet. Die zweite, etwas schwierigere Variable ist, welcher Prozentsatz der Wechsler gewillt ist das Android-Ökosystem gänzlich zu verlassen. Note-Kunden schätzen solche Premiummarken sehr, weshalb für solche sicher ein iPhone in Frage käme. Nichtsdestotrotz sind Note-Käufer mitunter erst recht die Loyalsten.“

Davon kann man nun halten was man möchte, etwas Wahres ist an der BayStreet-Prognose aber sicher dran. Schliesslich waren Note-Geräte immer sehr teuer und richteten sich speziell an Enthusiasten oder den Business-Sektor. Weiterhin gaben sie an, dass sich die 30 Prozent der Wechselnden immerhin halbe-halbe aufteilen. Ein Teil bleibt bei anderen potenten Androiden, der Rest steigt auf das iPhone um.

 

 

Quelle: Phonearena (Englisch)

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