Fr. 26. September 2014 um 16:49

Galaxy Note Edge: Nur öffentliches Designkonzept

von Marc Hoffmann2 Kommentare

Das Galaxy Note Edge war eines der Highlights der diesjährigen IFA in Berlin. Mit seinem abgeknickten AMOLED Display an der rechten Seite, welches zusätzliche und dynamische Menüs und Symbole zeigt und auch für die Bedienung genutzt werden kann, hat es viele Blicke auf sich gezogen und markiert damit einen Meilenstein in der Displaytechnologie. Doch nun folgt die Ernüchterung für viele Interessenten: Das Smartphone mit dem Knick im Display wird nur in begrenzter Stückzahl produziert.

Galaxy Note Edge ist ein limitiertes Marktkonzept

Wie ein offizieller Sprecher von Samsung nun verkündete, ist das Galaxy Note Edge lediglich als Konzept gedacht und nicht als Massenprodukt. Aus diesem Grund wird die Veröffentlichung auf den verschiedenen Märkten, beginnend mit Südkorea, ab Ende Oktober nur Stück für Stück vollzogen. Erst im November beginnt der Rollout in einigen weiteren Regionen und bis das Gerät in allen geplanten Ländern verfügbar ist, kann es Anfang 2015 werden.

 

Gründe für die begrenzte Produktion des Gerätes dürfte die Displaytechnik sein, welche noch immer schwierig herzustellen ist und vor allem der Preis, welcher einem mit knapp 1000 Euro bei Vorbestellung einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt. Samsung selbst rechnet mit etwa einer Millionen verkauften Exemplaren bis Ende 2014.

 

Quelle: ZDNet Korea via GSMArena

Das könnte Sie auch interessieren

2 Antworten zu “Galaxy Note Edge: Nur öffentliches Designkonzept”

  1. soeschelz sagt:

    €1.000 für etwas, was nett aussieht aber unpraktisch ist?

    Denn mehrere Personen die das Teil in der Hand hatten habe gesagt, dass man „den Knick“ zu oft mit dem Handballen bedient, sieht man auch in mehreren Hands-On-Videos. Zumindest ist das bei Rechtshändern so, bei Linkshändern ist es eh nicht bedienbar.
    Oder kommt Samsung dann auch mit dem Spruch eines anderen Herstellers: „You’re holding it wrong!“?

    Ich finde die Idee eigentlich nicht schlecht, würde das Display aber „touchfrei“ gestalten um so im Standby Uhr, Datum und Benachrichtigungen anzuzeigen (ähnlich „Blick“ bei Nokia), was ja stromsparender sein sollte als im Standby das große Display anzusprechen und es ansonsten eher ungenutzt lassen, um Fehlbedienung zu verhindern.

  2. fumo sagt:

    Öffentliches Designkonzept und „Prototyp“ bei 1’000’000 Exemplare? Samsung rechnet mit dieser Verkaufszahl? Dass heisst also sie produzieren es doch Massenweise und auf Nachfrage. Da habe ich (und der Duden) eine völlig andere Definition von „Designkonzept“ und „Prototyp“.

Schreibe einen Kommentar

Teilen