Di. 16. August 2016 um 19:52

Fusion Guards soll Smartphone-Spiel für reiche Menschen werden

von Marcel Laser0 Kommentare

Ein Smartphone-Spiel für reiche Leute? Warum nicht… schliesslich kam die Spielebranche bereits mit allerlei kuriosen Dingen um die Ecke, doch haben die Entwickler von Janeious nun ein ganz eigenes kurioses Projekt am Start. Mit Fusion Guard will man ein Spiel für richtig zahlkräftige Kundschaft in Umlauf bringen.

Fusion Guard soll inApp-Käufe von bis zu 9’000 Euro bieten

Wer kennt das nicht? Man sitzt gerade im Vorstandsmeeting und es ist total langweilig. Dann lieber eine Runde Fusion Guard spielen und sehen, dass die eigene Basis angegriffen wird. Dann noch schnell rund 8’000 Euro in inApp-Käufe investieren, damit die Verteidigung auch deutlich besser gelingt. Naja, gut… ich kenne das jetzt nun persönlich eher weniger, aber Fusion Guard soll genau DAS werden. Ein Spiel für alle, die etwas mehr Geld auf der hohen Kante sitzen haben.

 

Generell ist es in der Spielebranche so, dass bei Free-2-Play Games, also Spiele die im Endeffekt kostenlos spielbar sind, aber eine Reihe von inApp-Käufen bieten, nur ein bis drei Prozent der Spielerschaft wirklich reales Geld investieren. Solche Spieler_innen nennt man Whales (Wale), weil es einfach die dicken Fische sind, die das Geld in die Kassen für die Finanzierung spielen. Spiele wie Star Wars: Galaxy of Heroes, Real Racing 3, Die Simpsons: Springfield oder Clash Royale haben da ihre ganz eigenen Methoden sanft auf diverse inApp-Käufe aufmerksam zu machen und euch doch dazu zu bringen vielleicht den ein oder anderen Euro bzw. Schweizer Franken zu investieren.

 

Bei Fusion Guard sollen das aber nicht der ein oder andere Euro sein, sondern mehrere Tausend, wenn es geht. Generell ist das Spiel ebenfalls Free-2-Play, doch sind hier die inApp-Käufe wohl „etwas“ teurer. Der Gründer des Entwicklerstudios war ebenfalls mal ein reicher Whale und reich ist dieser heute noch. Romain Schneider hat damals enorm viel Geld in das Free-2-Play Spiel Ragnarok Online investiert, woher er wohl auch noch die zahlkräftige Kundschaft kennt, die sich jetzt für Fusion Guards interessiert. Er selbst habe bereits nachgefragt und es würden genug Interessenten aus Dublin und Dubai geben, die er persönlich kenne.

Fusion Guard Titan Concept
Der Titan in Fusion Guard. Was der wohl als inApp-Kauf kosten mag?

Prominente Entwickler von Blizzard und Bethesda dabei

Unterstützung bekommt Janeious von prominenter Stelle, darunter auch ehemalige Entwickler von Blizzard (Starcraft 2, World of Warcraft) und Bethesda (The Elder Scrolls: Skyrim, Fallout 4). Gemeinsam wolle man also ein Spiel für die reichen, dicken Fische im zahlungswilligen Meer der Spielerschaft entwickeln, aber wie gesagt: Das Spiel ist Free-2-Play. Sollte euch einmal der Drang überkommen es ausprobieren zu wollen, dann kann man dieses dann jederzeit tun. Bleibt am Ende nur die Frage wie weit man kommt, wenn alle zwischen 1’000 bis 9’000 Euro investieren und ihr nicht einen Rappen.

 

Einen Starttermin für Fusion Guard gibt es allerdings noch nicht. Das Spiel befindet sich noch am Anfang der Entwicklung und man sucht auch noch Entwickler_innen für den Standort Bad Homburg in der Nähe von Frankfurt. Die Stellenausschreibungen findet ihr auf der Webseite des Teams.

 

Das Spiel selbst soll im Bereich SiFi-Strategie angelegt sein, intensive Single- und Multiplayer-Erfahrungen bieten und auch eine starke Story haben. Geplant sind Versionen für Android und iOS. Ob es aber auch noch eine Variante für Windows 10 Mobile geben soll, steht noch in den (teuren?) Sternen.

 

 

Quelle: Janeious (Englisch)

vg-wort
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