Mo. 29. August 2016 um 19:19

Fitbit stellt Charge 2 und Flex 2 vor

von Marcel Laser0 Kommentare

Fitbit stürmt bereits schon vor der IFA 2016 voran und stellte heute zwei neue Wearables vor. Eines davon soll die Nachfolge des beliebten Charge HR antreten und das andere Gerät ist für Schwimm-Fetischisten geeignet. Die Verfügbarkeiten sollen im September und Oktober sicher gestellt werden.

Charge 2 mit OLED-Bildschirm und austauschbaren Bändern

Während das HR im ersten Charge HR noch für Heart Rate stand und damit aktiv die Pulsmessung bewarb, so sieht Fitbit diese nun im Charge 2 eher als selbstverständlich und verzichtet auf das HR im Namen. Der Fitnesstrecker ist zudem technisch gesehen deutlich überarbeitet worden, bietet ein neues Gehäuses und ein OLED-Display an, welches endlich nun auch mehrere Zeilen Inhalt auf dem Bildschirm anzeigen lassen kann. Ebenfalls neu ist auch die Möglichkeit zur Individualisierung durch abnehmbare Armbänder. Somit könnt ihr euch je nach Style auch entsprechend „einkleiden“. Die Auswahl unterstreicht mehrere Farben und Materialien wie Kunstoff oder Leder. Das Gehäuse des Charge 2 selbst kann in Rosé Gold, Blaugrau oder silber bestellt werden.

 

Für die Pulsmessung stehen – wie beim Vorgänger auch – weiterhin zwei LEDs zur Verfügung, die den Blutstrom am Handgelenk quasi „durchleuchten“. Ein GPS-Modul wurde zwar wieder nicht hinzugefügt, aber kann die Route auch per Smartphone ausgelesen werden und Fitbit Charge 2 überträgt anbei die gemessene Herzfrequenz. Interessant ist eine neue Funktion, die euch basierend auf euren Pulsdaten diverse Atemübungen vollziehen lässt. Das soll vor allem dem Stressabbau dienen, aber auch nach dem Sport für ein effektiveres Ausspannen sorgen.

 

Der Fitbit Charge 2 ist allerdings wie sein Vorgänger nicht komplett Wasserdicht. Dafür hält er aber Schweiss und Regen dank Spritzwasserschutz aus. Als Akkulaufzeit gibt der Hersteller wieder gute fünf Tage an. Der Tracker kann absofort Vorbestellt werden und kostet rund 160 Euro/SFr. Fitbit will mit der Auslieferung im kommenden September beginnen.

Fitbit Flex 2 extra fürs Schwimmen entwickelt worden

Anders als der Charge 2, ist der Flex 2 von Fitbit eher ein dünneres Bändchen, soll aber ebenfalls als Tracker fungieren. Fitbit verzichtet hier auf ein grösseres Display, da die Anzeige über blinkende kleine LEDs geschieht. Wer will kann das Flex 2 entweder am Arm tragen oder sogar das Hauptgehäuse, was man aus dem Armband entfernen kann, als Anhänger an einer Kette.

 

Genau wie das Charge 2 kann auch das Flex 2 Schritte und Bewegungen aufzeichnen, auswerten und analysieren, Einen Pulsmesser gibt es aber nicht. Dafür soll aber der Schlaf getrackt werden können. Interessanter ist allerdings die neue Wasserdichtheit des Fitnesstrackers: Bis zu 50 Meter unter Wasser soll das Flex 2 aushalten können und sogar Schwimmbewegungen sollen erkannt werden.

 

Das Flex 2 ist allerdings erst ab Oktober erhältlich, kostet aber mit 100 Euro bzw. SFr. rund 60 Währungszähler weniger und richtet sich eher an Fitness-trackende Puristen.

 

 

Quelle: Fitbit

vg-wort
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