Sa. 27. Dezember 2014 um 0:34

Erste Spezifikationen zum Microsoft Surface Pro 4 aufgetaucht

von Simon Burgermeister7 Kommentare

Das Microsoft Surface Pro 4 hat bereits eine kleine Vergangenheit: Nach Meldungen aus Zuliefererkreisen, das Surface Pro 3 sei das vorerst letzte Microsoft-Tablet, folgte bald ein Dementi aus Redmond, danach wurde es aber still. Nun aber gibt es Neuigkeiten rund um die iPad-Konkurrenz von Microsoft.

 

Die ersten Informationen sind eher genereller Art, bieten aber dennoch einen ersten Eindruck: So soll das Display etwas anwachsen, von jetzt 12 auf 13 bis 14 Zoll in der Diagonalen. Dabei soll aber die Auflösung bei 2160 x 1440 Pixel belassen werden. Damit verändert sich auch die Pixeldichte nur minim. Im Inneren wird es einen Wechsel geben – weg von den Core-i-Prozessoren von Intel (wahlweise i3 i5 oder i7), hin zu den neuen Core-M-Chips, welche bekanntlich extra für Tablets und Ultrabooks entwickelt wurden.

 

Surface Pro 3
Das Microsoft Surface Pro 3 konnte in unserem Test überzeugen.

An Software wird – wie sollte es anders sein – Windows 10, das bis zur Veröffentlichung des Tablets fertiggestellt sein sollte, vorinstalliert sein.

Trotz des Upgrades bezüglich der Hardware soll der Preis gegenüber dem Surface Pro 3 etwas tiefer sein, meint zumindest die chinesische Quelle.

 

Ziel der Redmonder ist es offensichtlich, dem Apple iPad einige Marktanteile abzuknöpfen, insbesondere das wahrscheinlich kommende iPad Plus mit 12 bis 13 Zoll steht wohl ganz zu oberst auf der Abschussliste.

 

Quelle: wccf tech (Englisch)

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7 Antworten zu “Erste Spezifikationen zum Microsoft Surface Pro 4 aufgetaucht”

  1. Schnapsbrenner sagt:

    „iPad-Konkurrenz“… Ich wehre mich immer noch dagegen, dass jemand das Surface Pro mit einem iPad vergleicht. Das Surface Pro bedient eine Sparte und bietet Möglichkeiten, von denen ein iPad architektur- und HW-bedingt Lichtjahre entfernt ist. Ich verstehe aber generell nicht, warum sich jemand ein ARM-Tablet kaufen würde, von daher kann es sogar sein, dass das Surface für diese Kunden in Konkurrenz mit dem iPad tritt…

  2. Googlook sagt:

    Ich verstehe was Du meinst und stimme dem zu aber: „von denen ein iPad architektur- und HW-bedingt Lichtjahre entfernt ist.“ ist nunmal falsch. Das iPad Air 2 ist nicht sooo viel langsamer als ein Surface Pro 3. Apple könnte relativ leicht Mac OS für ARM anbieten, und schon sind die Möglichkeiten (nahezu) identisch. Ich halte es garnicht mal für unrealistisch, dass Apple für ein grösseres iPad durchaus solche Pläne hat.

  3. Googlook sagt:

    Im Benchmark erreicht das iPad immerhin ca. 4550 Punkte, während das SP3 auch „nur“ auf 5650 Punkte kommt. Apples nächster CPU dürfte wieder deutlich mehr Leistung bringen, der Abstand zum SP3 dürfte völlig dahinschmelzen.

  4. Entrail sagt:

    Es kommt doch auch nicht darauf an, was das Ipad mit einer komplett neuen OS Version leisten könnte, sondern das es nunmal einfach nur ein großes Iphone ist. Ja es gibt einige Apps nur für das Ipad und einige sehen anders aus, aber ich denke, ein vollwertiger Rechner wie er im Surface steckt kann deutlich besser für produktives Arbeiten verwendet werden, als es ein Ipad könnte.

  5. Entrail sagt:

    Und Benchmark Ergebnisse zeigen nur wie schnell das Gerät ist (und auch das nur bedingt), nicht wie produktiv es eingesetzt werden kann.

  6. Elmenhorster sagt:

    Es kommt nicht nur auf die Leistung an. Das Surface Pro ist halt ein vollwertiger PC, während das iPad ein großes iPhone bzw. halt nur ein App-Gerät ist. Nicht mehr, und nicht weniger. Daher kann es sonst wie viel Leistung haben, es ist aufgrund mangelnder Anschlüsse und Architektur halt weit eingeschränkter als ein Surface Pro 3. Wenn der Nachfolger des iPad irgend wann mal mit Core-M und OSX kommt, wird es vielleicht Konkurrenz für das SP, aber bis dahin muss noch einiges mit OSX passieren, was Touchtauglichkeit betrifft.
    Ich bin gespannt, wie das Pro 4 wird. Denke aber mal, Gewicht und Akkulaufzeit dürften einen ordentlichen Sprung nach vorne machen während die Leistung gleich bleibt. Befürchte, die Core-i der 5. Generation kommen dann erst im Pro 5. Da ich mit meinem Pro3 mehr als zufrieden bin, und die Leistungsdaten der Core-M im Vergleich zu den i-5 eher ernüchternd waren, kann ich auch gut das Pro4 überspringen. Zumal die 12 Zoll auch vollkommen ausreichend sind. Viel größer dürfte es nicht sein, es sei denn, dafür wird der Rahmen schmaler.

  7. Mr-Virtual sagt:

    Der Bericht entbehrt etwas an Sinn.

    Microsoft hatte mit dem Surface Pro 3 angekündigt, dass das
    Zubehört, also auch die Docking-Station mit der nächsten
    Generation kompatibel sein wird. Ein anderes Format lässt das
    dann aber nur in der Höhe zu, was dann ein 3:3 statt jetzt 3:2
    als Display-Ration zuliesse und nicht mehr.

    Auch an Core-M in seiner derzeitigen (zwischen Atom und i3)
    Variante glaube ich ob der Adaption des Gerätes im Enterprise-
    Umfeld eher weniger.

    Dem entsprechend würde ich das als „Ente“ bezeichnen.

    Was jedoch gemunkelt wird, ist dass es einen Nachfolger des
    Surface 2 (also RT) auf Intel-Basis geben wird.
    Da mach Core-M dann mehr Sinn.

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