Mi. 05. November 2014 um 17:52

Dropbox kommt auch für Windows Phone

von Marc Hoffmann12 Kommentare

Der Andrang von grossen App-Developern, ihre Dienste auch für Windows Phone anzubieten, ist bei weitem nicht so gross, wie Microsoft das gern hätte. Ein Beispiel dafür ist der Snyc-Cloud Anbieter Dropbox, welcher zwar eine Store App für Windows 8 und höher anbietet, doch mit einer Windows Phone Version bis heute geizte. Nun, da Microsoft und Dropbox bereits eine Partnerschaft zur Integration des alternativen Cloud Dienstes in Microsoft Office eingegangen sind, scheint doch der Wille – oder der Druck aus Redmond – da zu sein, auch eine App für Windows Phone anzubieten.

Dropbox für Windows Phone in den nächsten Monaten

Bevor man jetzt aber Freudentänze aufführt, sei aber gesagt, dass der Release der App noch einige Zeit auf sich warten lassen könnte. Der Cloud Anbieter verkündete als Release Zeitraum lediglich in den nächsten Monaten, was eine sehr grosszügige Auslegung erlaubt. Es ist also gut denkbar, dass der offizielle Client für Windows Phone erst Anfang bis Mitte 2015 erscheint.

 

Quelle: WinBeta (Englisch)

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12 Antworten zu “Dropbox kommt auch für Windows Phone”

  1. Koile sagt:

    hmmm, ich sehe keine Gründe, warum ich jetzt Dropbox der OneDrive-Integration vorziehen sollte…

  2. soeschelz sagt:

    Tja, jetzt wo ich mein Dropboxabo gekündigt habe und voll auf Onedrive umgestiegen bin können die mir auch gestohlen bleiben.

    Jahrelang haben die WP irgnoriert und auch ihre Preise bzw. Kapazitäten nicht angepasst… ich denke da eh jeder Betriebssystemanbieter die volle Integration in die eigene Cloud bietet wird es Dropbox eh schwer haben.

  3. yellowscorpion sagt:

    Ja ein bisschen zu spät, dass find ich auch. Wobei praktisch is es schon, gibt ja auch viele andere Dienste bei denen man Dropbox als Online-Speicher nutzen kann.
    Wahrscheinlich werden sich viele Anbieter dann aber anschaun wenn die Entwicklung so weitergeht und meine App auch plötzlich am Desktop läuft, dann hätte ich statt 10% plötzlich 50 % Marktanteile die ich bedienen kann /will/muss.
    Da sollten viele einfach ein bisschen mehr investieren und wenns nur für die 5% WP User is,
    5% zufriedene Kunden mehr is doch auch was!
    Ein paar Apps fehlen mir schon noch irgendwie… :‘(

  4. Googlook sagt:

    OneDrive mit Dropbox zu vergleichen kann man nun wirklich nicht. Wenn dir OneDrive reicht, benötigst du Dropbox sicher nicht. Für mich wäre OneDrive keine Alternative. Wenn zukünftig Office Online nun direkt auch auf Dropbox Daten zugreifen kann ist es schon sehr sehr gut.

  5. soeschelz sagt:

    @Googlook: Was kann denn Dropbox was OneDrive nicht kann?
    Die Frage ist ernst gemeint, denn weiß es wirklich nicht… mir fallen eher nur Sachen ein, welche ich nicht mit Dropbox machen kann, z.B. Backups von WP+Apps, detailierte Infos zu Fotos, Office (gut, soll wohl nun zum Teil integriert werden) und noch ein paar andere Dinge.

  6. musa1989 sagt:

    Braucht es nicht es gibt auch Cloud mesh Pro ein CLient für alle möglichen Cloud anbieter auch für Google dirve ich benutze den am liebsten sieht optisch auch wie das neue One Drive disgn aus.

  7. WilhelmB sagt:

    @soeschelz: Dropbox kann Daten effizienter mit anderen Personen / Gruppen teilen. Wenn man jemandem beispielsweise die Einladung zum Teilen eines Ordners sendet, wird dieser Ordner als Ganzes der Dropbox des Eingeladenen hinzugefügt. Alle darin enthaltenen Dateien werden dann simultan auf beiden zugriffsbefugten Dropbox-Accounts synchronisiert.
    Das Teilen ist beim OneDrive bisher leider vergleichsweise sehr browser- / mailbasiert und auf einmaliges Austauschen einer Datenmenge ausgelegt, hier sollte MS unbedingt nachbessern und nicht voraussetzen, dass das einzige, was man dauerhaft mit anderen Personen / Gruppen gemeinsam verwenden möchte, Office-Anwendungen seien.

    Im Gegenzug finde ich allerdings die (bisher leider nur auf dem Windows-OneDrive-Client verfügbare) neue Funktion des erzwungenen Aktualisierens sehr praktisch, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ursprüngliche OneDrive-Clients immer etwas schlampig im Registrieren von Änderungen in der Cloud waren.
    In diesem Bereich wurde aber zumindest in der neuesten Version deutlich Vorschub geleistet, wenn auch bisher wieder nur beim Windows-Client.
    Gerade für Personen, die nicht ausschließlich auf Windows arbeiten, ist so die Dropbox manchmal unumgänglich, weil sie bisher außerhalb der MS-Produkte noch zuverlässiger & zeitsparender funktioniert.

  8. soeschelz sagt:

    Gerade das Austauschen bzw. Verteilen der Ordner in Dropbox sehe ich als ganz große Kritik.

    Ich hatte Jahrelang ~100GB bei Dropbox, nur für Studienkram das sollte meiner Meinung nach reichen. Da ich dann in vielen Gruppen gearbeitet habe und auch skripte von anderen Leuten bekommen hatte war die Dropbox von allen so ratz-fatz voll, obwohl es letztendlich gereicht hätte, wenn Dropbox einfach nur einen Verweis zum Ordner machen würde und nicht bei allen den Speicherplatz abzweigt… vielleicht grenzt sowas schon an Betrug, denn rein physisch (gut passt bei Daten eh nicht…) sind die Daten ja wahrscheinlich weiterhin nur 1x vorhanden, so lange sie nicht woandershin gespeichert werden (außerhalb des freigegebenen Odners) oder gerade zur Bearbeitung gecached werden.

    Naja wie dem auch sei, ich komme mit OneDrive und dem ganzen Microsoft Office Kram für Projekte und Sharing viel besser zurecht und jeder hat andere Bedürfnisse.

    Jedenfalls wird es Dropbox in Zukunft wahrscheinlich sehr schwer haben gegen OneDrive, iCloud, GoogleDrive und natürlich Amazon Cloud.

  9. Googlook sagt:

    – Daten wirklich synchronisieren zwischen mehreren Geräte und mehreren Personen.
    – Lese- oder Schreibrechte individuell vergeben.
    – Daten oder Verzeichnisse mit Verfallsdatum und/oder Kennwort freigeben.
    – Wenn eine grosse Datei heraufgeladen wird kann sie von den andern Clients bereits heruntergeladen werden bevor die komplette Datei online ist. Sehr hilfreich bi grosser Daten und nur beschränktem Upload.
    – Synchronisierung über LAN (ohne Internet), im Unternehmen, an der Uni oder Zuhause steht das normale 1000 MBit/s Netz zu Verfügung.
    – Zumindest hier in der Schweiz ist Dropbox deutlich schneller angebunden. Ich kann Daten locker mit 90 MBit/s herunterladen und mit 30 MBit/s heraufladen. Bei OneDrive ist das massiv langsamer.
    – Unbegrenzt Anzahl an Daten (keine Beschränkung wie bei OneDrive).
    .
    Mit einem WP Gerät ist es natürlich scheisse. Kein Zugriff mit Office. Warte schon lange auf eine gute App.
    .
    OneDrive benutze ich nur füt OneNote, und die Sicherung von WP. Sozusagen Passiv-Benutzer. 🙂
    .
    Ich vermute man wird für die volle Funktion einen Office 365 und einen Dropbox Account kaufen müssen. Die genialen Dropbox Funktionen, und das Office (mit dem einfachen OneDrive) werden separat bleiben. Die beiden ergänzen sich jeweils als Erweiterung. Ich sehe für beide Unternehmen viel Potential.
    .
    Selbstverständlich bleiben die Probleme wegen dem Schutz der Daten. Grundsätzlich habe ich keine Angst und auch nichts zu verstecken. Ich bin uninteressant. Natürlich gibt es gewisse Daten welche ich definitiv nicht in der Cloud speichern würde. Aber das ist ein anderes Thema.

  10. Marcel Kukelka sagt:

    Ich nutze beides, OneDrive und Dropbox, hauptsächlich aber Dropbox.
    Aus einem einfachen Grund: Dropbox funktioniert.

    Als es damals mit SkyDrive losging hatte ich noch einen Windows Vista PC, auf diesem konnte SkyDrive z.B. nur mit aktivierter UAC installiert und genutzt werden. Da dies für mich nicht in Frage kam blieb ich damals weiter bei Dropbox.

    Heute mit OneDrive stört mich zum Beispiel die etwas verzögerte Synchronisierung. Lade ich ein Bild vom Windows Phone auf OneDrive dauert es eine Weile bis der Client auf Windows 8.1 die Datei herunterlädt. Wenn ich es dringend brauche muss ich in die App gehen und das Synchronisieren manuell starten.
    Lade ich hingegen etwas zur Dropbox hinauf, sieht man das sofort mit der Synchronisierung begonnen wird.

    Es haben beide Dienste sicher ihre Vorzüge, bei OneDrive habe ich mehr kostenlosen Speicherplatz (als ‚Bestandskunde‘) Dropbox funktioniert in meinen Augen aber einfach noch besser.

    Soweit ich weiß gibt es auch keinen OneDrve Client für Linux. Dropbox ist da aktuell noch Plattformunabhängiger.

  11. Ney sagt:

    ich finds gut. ich habe jahrelang dropbox benutzt, als ich zu wp bin habe ich erstmal geflucht, die appalternativen vom store waren nicht so der bringer… also musste ich notgedrungen auf onedrive wechseln. meine alten dateien hab ich nicht rübergezogen.

    also ich finds klasse und werde auf meinem wp gerät definitiv auch dropbox nutzen

  12. augwied sagt:

    Erst mal die App abwarten. Nur weil Dropbox eine offizielle App anbieten wird, muss diese ja noch lange keine Qualität haben. Wer weiß, ob die nicht halbherzig zusammengeschustert wird und nur einen billigen Abklatsch der iOS/Android-App ist (so wie zu Beginn bei Spotify oder WhatsApp).

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